Tag-Archiv für 'vortrag'

Wie politisch dürfen gemeinnützige Vereine agieren?

Aberkennung der Gemeinnützigkeit bremst kritisch-bürgerschaftliches Engagement aus und schadet einer lebendigen Demokratie. Vortrag von Rolf Gössner am 12.10.2020 um 19:30 Uhr in der Volkshochschule Konstanz, Astoriasaal, Katzgasse 7, 78462 Konstanz

[Update 08.10.2020] Die Einstufung der Stadt Bremen als Risikogebiet und das daraus resultierende Beherberungsverbot in Baden-Württemberg hat dazu geführt, dass Dr. Rolf Gössner am Montag nicht kommt und die Veranstaltung abgesagt wird. Es wird ein Ersatztermin gesucht.

Im vergangenen Jahr ist etlichen linksprogressiven, globalisierungskritischen und antifaschistischen Vereinen und Netzwerken durch die zuständigen Finanzämter die Gemeinnützigkeit aberkannt worden – mit existentiellen Folgen für die Betroffenen. Wie solche Entscheidungen der Finanzämter begründet werden, welche schweren Folgen sie haben, wie Gerichte darüber urteilen und welche Anstrengungen unternommen werden müssen, diese Aberkennungswelle künftig wirksam zu stoppen – darüber wird der Referent informieren und diskutieren. „Die Aberkennung der Gemeinnützigkeit“, so Rolf Gössner, „bremst kritisch-bürgerschaftliches Engagement mit den Mitteln des Steuerrechts aus – ein Angriff auf Netzwerke demokratischer Willens- und Meinungsbildung“.

Der Referent Dr. Rolf Gössner ist Rechtsanwalt und Publizist, Kuratoriumsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte und Mitherausgeber des „Grundrechte-Report. Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland“. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zum Themenbereich Innere Sicherheit, demokratischer Rechtsstaat, Grund- und Freiheitsrechte.

Veranstalter: Volkshochschule Landkreis Konstanz e.V. VVN-BdA Kreisvereinigung Konstanz

Sexzwangsarbeit in KZ-Bordellen

Vortrag und Diskussionsveranstaltung mit Randi Becker am Donnerstag, 23. Juli 2020 um 19 Uhr im Bürger-Saal im Rathaus Singen, Hohgarten 2, 78224 Singen

Zwischen 1942 und 1945 wurden insgesamt 10 Lagerbordelle in NS-Konzentrationslagern eingerichtet. Hier leisteten Häftlingsfrauen eine spezifische Form der Zwangsarbeit: Sie wurden durch die SS zur Prostitution mit anderen, männlichen Häftlingen gezwungen.

Der Vortrag klärt über die Einrichtung der Lagerbordelle auf, sowie über den Alltag der Sexzwangsarbeiterinnen. Ebenso werden die Erinnerungsdiskurse rund um die Bordelle nachgezeichnet. So kann gezeigt werden, wie das Leid dieser Frauen nach 1945 tabuisiert und verschleiert wurde. Dabei werden sowohl die Gedenkstätten der ehemaligen Konzentrationslager in den Blick genommen und deren Thematisierung der Lagerbordelle beschrieben als auch literarische, juristische und beginnende erste wissenschaftliche Versuche der Aufarbeitung thematisiert.

Randi Becker studierte Sozialwissenschaften, Soziologie und politische Theorie in Gießen, Frankfurt und Darmstadt. Sie schrieb ihre Bachelorarbeit zu „Sexualisierter Gewalt an Frauen im Nationalsozialismus in bundesdeutschen erinnerungspolitischen Debatten am Beispiel von Häftlingsbordellen im Konzentrationslager“, sowie eine Masterarbeit der Soziologie über Täterinnen im Nationalsozialismus und eine zweite Masterarbeit zu Intersektionalität und Antisemitismus. Sie ist hauptamtliche Dozentin in einem Bildungszentrum, Lehrbeauftragte der JLU Gießen sowie freiberufliche Referentin der politischen Bildung und forscht, schreibt und spricht zu Rassismus, Antisemitismus, Nationalsozialismus und Geschlecht, sowie deren Verknüpfungen.

Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmenden-Zahl begrenzt. Aus diesem Grund bitten wir um eine vorherige Anmeldung an: teestube@protonmail.com. Zudem bitten wir darum ausreichend Zeit vor der Veranstaltung für den Einlass einzuplanen, damit wir pünktlich um 19 Uhr beginnen können. Das Rathaus ist ausschließlich mit Mundschutz oder vergleichbarem zu betreten oder mit ärztlichem Attest, dass das Tragen von Mundschutz aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist.

Veranstalter: Teestube Singen, Bildungsbude, VVN-BdA Kreis Konstanz, Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“

Eintritt: frei, Spenden möglich

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und durch die Singener Kriminalprävention (SKP) unterstützt.

Solidarität mit Geflüchteten in Zeiten der Corona-Krise

Online-Vortrag mit Michel Brandt und Sophie Scheytt am 30.04.2020, 19:30 Uhr

Anmeldung an: konstanz@seebruecke.org. Sie erhalten vor Veranstaltungsbeginn den kostenlosen Zugangslink. Die Veranstaltung wird mit Hilfe von „zoom“ durchgeführt.

Michel Brandt berichtet über die aktuelle Situation an der türkisch griechischen Grenze: Nachdem der türkische Präsiden Erdogan zeitweise die Grenze der Türkei in Richtung Griechenland öffnete, setzten sich tausende syrische Schutzsuchende in Bewegung, weil sie sich in Europa ein sicheres Leben erhofften. Mit brutaler Gewalt wurden sie von griechischen Grenzsoldaten gestoppt. Sogar das Grundrecht auf Asyl wurde zeitweise von Griechenland außer Kraft gesetzt. Unterstützung erhält die griechische Regierung dafür von der Europäischen Union und der Bundesregierung. Gleichzeitig sitzen rund 40.000 Menschen auf den griechischen Inseln unter erbärmlichen Zuständen fest. Viele von ihnen sind minderjährig. In den Lagern sind zwei Meter Sicherheitsabstand völlig unmöglich. Die Menschen können sich nicht einmal ordentlich die Hände waschen. Wovor seit längerem gewarnt wurde, tritt nun ein: Das Coronavirus breitet sich in griechischen Flüchtlingslagern aus. Bereits das zweite Lager wurde abgeriegelt. Die Evakuierung der Menschen aus den überfüllten Lagern an der EU-Außengrenze und ihre menschenwürdige Unterbringung sollte gerade in Zeiten von Corona an allererster Stelle stehen.

Sophie Scheytt wird über die aktuelle Situation auf dem zentralen Mittelmeer berichten und eine rechtliche Einordnung der aktuellen Lage geben. Ist es zulässig, das Recht auf Asyl an den europäischen Außengrenzen auszusetzen? Wie wirkt sich die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte auf die Situation in Griechenland aus? Und was können wir dagegen tun? Wo können wir am besten ansetzen, um politischen Druck auszuüben?

Michel Brandt engagiert sich seit seiner frühen Jugend in sozialen, ökologischen und antirassistischen Bewegungen. Mit 17 wurde er an der Schauspielschule Stuttgart angenommen. 2010 folgte ein Engagement am Badischen Staatstheater in Karlsruhe, wo er bis 2018 Ensemblemitglied und Personalratsmitglied (Deutscher Personalrätepreis 2016) war. 2013 trat Michel Brandt der Partei DIE LINKE und der Linksjugend [’solid] bei. 2016 kandidierte er im Wahlkreis Karlsruhe für den Landtag Baden-Württemberg und 2017 für den Bundestag. Dabei setzte er sich vor allem für eine Verbindung von Partei und außerparlamentarischen Bewegungen ein. Nach der Bundestagswahl im September 2017 zog Michel Brandt über die Landesliste Baden-Württemberg in den Deutschen Bundestag ein. Er ist Mitglied der Linksfraktion und Obmann im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Zudem ist er stellvertretendes Mitglied in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.

Sophie Scheytt ist Juristin und engagiert sich seit 8 Jahren im Bereich Migration. Sie hat dabei sowohl in zwischenstaatlichen Organisationen als auch in verschiedenen NGOs und in der Berliner Senatsverwaltung gearbeitet. Seit 2 Jahren ist sie Mitglied bei Sea-Watch, wo sie bis März 2019 die politische Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland geleitet hat. Rechtlich beschäftigt sich Sophie vor allem mit dem deutschen und europäischen Asyl- und Aufenthaltsrecht, sowie dem Internationalen Seerecht.

Quelle: Seebrücke Konstanz

Ausnahme & Zustand – Webinare der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat wegen der COVID-19 Pandemie bis auf weiteres alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt. Stattdessen bietet sie ausgesuchte Veranstaltungen im Livestream an.

Livestreams – Webinare – virtuelle Konferenzen

Der Begriff Livestreams ist allerdings untertrieben. Die Seminare werden zu Webinaren, im Internet übertragene Videokonferenzen mit Rückkanal. Es ist nicht nur möglich, Folienvorträge mit eingeblendeten Live-Bildern der ReferentInnen oder abgefilmte Podiumsdiskussionen zu übertragen – die ZuschauerInnen können sich – falls das gewünscht ist – gegenseitig sehen, Video- und Audiosignale von ihren Computern an alle anderen übertragen, es können sogar Breakouts, sprich Unterarbeitsgruppen mit eigenen ModeratorInnen und von diesen weitere Untergruppen gebildet werden. Parallel dazu ist es möglich, Personen, die über keinen Computer verfügen, per Telefoneinwahlknoten hinzuzuschalten. Sprachbarrieren können mit Simultanübersetzungen auf weiteren Audiokanälen durchbrochen werden. Wer die Webinare verpasst hat, kann nachträglich zumindest noch die Videomitschnitte anschauen. Aus ZuschauerInnen werden PartizipantInnen, die auf das Event persönlich Einfluss nehmen und es mitgestalten können – die digitale Umsetzung der Brecht’schen Radiotheorie.

Wie eine «Naturkatastrophe in Zeitlupe» bewegt sich das Corona-Virus um den Globus. Die dramatischen Auswirkungen auf das Leben und Überleben der Menschen ist weltweit greifbar, es wirkt sich auch auf die Demokratie, die Wirtschaft und das Zusammenleben immens aus. Sicher ist, dass die erwartete globale Rezession und der Abbau von demokratischen Rechten einen immensen Einfluss auf uns alle haben wird.

Rosa-Luxemburg-Stiftung, April 2020

Die Online-Lecture „Wie wir lernen Kämpfe zu gewinnen“ der US-amerikanischen linken Gewerkschafterin und Organiserin Jane McAlevey war für die Rosa-Luxemburg Stiftung ein äußerst erfolgreicher Pilotversuch dieser anspruchsvollen Kommunikationsform. Sie fand bereits im Herbst letzten Jahres statt. Tausende AktivistInnen aus dutzenden Ländern weltweit wurden dafür an vier Terminen zu jeweils zweistündigen Webinaren zusammengeschaltet. Das, was im November 2019 half, tausende Kilometer Entfernung und ganze Ozeane zu überbrücken, schafft es heute, die tief eingreifenden Beschränkungen der Bewegungsfreiheit und Veranstaltungsverbote in Deutschland wärend der COVID-19-Pandemie zu überwinden.

Tausende gleichzeitige ZuhörerInnen weltweit – geht das überhaupt?

Es geht und sogar ziemlich gut. Die Video- und Audioqualität ist ausreichend, und entspricht den Auflösungen und Bitraten, die derzeit Millionen von Büroangestellten im Homeoffice erfahren. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung setzt auf Zoom (Webinare) und Youtube (Streams) – beides Anbieter, die nicht gerade für Datenschutz oder -sicherheit bekannt sind.

Welche Analysen und Perspektiven sind für die nächsten Jahre für die Linke bedeutsam? Wie wird die Krise die Bedingungen des Zusammenlebens verändern? Dies wollen wir in einem wöchentlichen interaktiven Format mit Gesprächspartner*innen aus Politik, Wissenschaft und sozialen Bewegungen besprechen. Und mit euch.

Rosa-Luxemburg-Stiftung, April 2020

Welche Inhalte erwarten uns?

Die nächsten Livestreams mit Bezug zu den aktuellen gesellschaftlichen Verwerfungen in Zeiten des Coronavirus sind für den 24.4. und 1. Mai geplant:

  • 24. April, 16:00 – 17.30 Uhr

    Mit Apps gegen den Virus? Anne Roth, Referentin Netzpolitik der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

    Corona-Krise und Klassenfrage. Horst Kahrs, Referent für Klassen- und Sozialstrukturanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung

  • 1. Mai, 16:00 – 17.30 Uhr

    Ökonomische Folgen der Corona-Krise. Sabine Nuss, Herausgeberin des Karl Dietz Verlages

    Demonstrationsrecht und Grundrechte. N.N. zur Frage der Grundrechte in der Corona-Krise

Livestream: https://www.rosalux.de/livestream

Die Themenpalette der Veranstaltungen beschränkt sich jedoch nicht auf COVID-19-Bezüge.

Unter https://www.rosalux.de/veranstaltungen kann der Veranstaltungskalender mit allen geplanten oder noch laufenden Livestreams und Webinaren eingesehen werden. Es gibt jeweils eine Kurzbeschreibung, Anmeldehinweise und Einwahllinks kurz vor Beginn der Veranstaltung. Eine persönliche Anmeldung mit E-Mail-Adresse ist Voraussetzung. Die Teilnahmen sind immer kostenlos.

Völkische Landnahme – Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos

Buchvorstellung und Diskussion mit Andrea Röpke am 7.2.2020 um 19:30 Uhr in der vhs Konstanz

Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend »nationale Graswurzelarbeit« zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit »Volksschutz« zu verbinden und eine angebliche »Überfremdung « zu verhindern.

Die freie Journalistin Andrea Röpke verfolgt seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Gemeinsam mit Co-Autor Andreas Speit zeigt sie die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen.

Orga: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg + Initiative Stolpersteine e. V. Konstanz + vhs

Solid Ideas: Einführung in Verbindungskritik

Vortrag von Lucius Teidelbaum am 1.2.2020 um 20 Uhr im Contrast, Joseph-Belli-Weg 11, Konstanz

In kleinen Hochschulstädten wie Konstanz sind Student*innenverbindungen eher unauffällig. Doch auch hier vor Ort gibt es 10 aktive Verbindungen. Der Referent Lucius Teidelbaum wird eine Einführung der Verbindungskritik resp. der Student*innenverbindungen geben. Dabei wird zwischen den Arten der Verbindungen differenziert sowie auf die Abgrenzungen hingewiesen. Die Ausführungen werden mit lokalen Beispielen untermalt.

Der Referent Lucius Teidelbaum ist freier Journalist, Publizist und Rechercheur. Zuletzt erschien von ihm das Buch „Die christliche Rechte in Deutschland“ (2018) im Unrast-Verlag.

Orga: linksjugend[’solid] / dielinke.SDS Uni Konstanz und JugendKultur e.V. Contrast

Quelle: https://www.facebook.com/events/s/solid-ideas-einfuhrung-in-verb/470916880488172/

Vortrag „Ständig in Angst gelebt“

Vortrag von Prof. Dr. Erhard R. Wiehn zum Thema: „Ständig in Angst gelebt. Else Büchler über ihr Leben als Jüdin während der NS-Zeit in Konstanz 1933–1945“ am Montag, 4. November 2019, um 19:30 Uhr im Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster, Konstanz

1988 hat Prof. Wiehn ein langes Interview mit Else Büchler über ihr Leben während der Schreckensjahre des Nationalsozialismus in Konstanz geführt. Sie war Jüdin und hat nur überlebt, weil sie in einer „privilegierten Mischehe“ lebte. Sie wurde deswegen 1940 nicht nach Gurs deportiert.

Ihr Mann Ludwig Büchler war Baumeister bei der Stadt Konstanz. Wiederholt forderte Bürgermeister Leopold Mager Büchler auf, sich von seiner jüdischen Frau zu trennen. Doch Büchler blieb standhaft und hat damit seiner Frau das Leben gerettet.

Die meisten der 1940 nach Gurs deportierten Konstanzer Jüdinnen und Juden wurden 1940 in Auschwitz ermordet. Wie Else Büchler diese Schreckensjahre erlebte, wie die Konstanzer Bevölkerung sich ihr gegenüber als Jüdin verhielt, welche Schikanen ihr Mann auszuhalten hatte – darüber gibt Else Büchler beredt Auskunft.

Else Büchler war eine wichtige Zeitzeugin. Sie verstarb im Jahr 2000 in Konstanz. Am 1. November wurden unter anderem für Else Büchler und ihren Mann Ludwig Büchler Stolpersteine in Konstanz verlegt.

Moderation: Dr. Uwe Brügmann

Quelle: https://stolpersteine-konstanz.de

In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Konstanz.

Eintritt: frei

Begleitveranstaltung zur diesjährigen Verlegung weiterer 10 Stolpersteine in Konstanz am Freitag, 1. November ab 9.00 Uhr

100 Jahre rechter Terror in Süddeutschland

Vortrag von Robert Andreasch am 25.11.2019 um 19 Uhr im Café Mondial, Zum Hussenstein 12, Konstanz

Nach der Selbstenttarnung des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) im November 2011 zeigten sich viele überrascht: Neonazis, die abgetaucht sind, Serienmorde, Nagelbombenanschläge und Raubüberfälle begehen? Die gesellschaftliche Ignoranz wurde danach jedoch nicht von einer nachhaltigen Auseinandersetzung mit der Gefahr von rechts abgelöst. Nach dem Mord an dem hessischen CDU-Politiker Walther Luebcke (Juni 2019) oder den Attentaten in Halle (Oktober 2019) äußerten sich Politiker_innen, Sicherheitsbehörden und Journalist_innen erneut »überascht«.

Robert Andreasch erzählt die einhundertjährige Geschichte rechtsterroristischer Gruppen, Netzwerke und Täter_innen in Süddeutschland, von der »Thule-Gesellschaft« über die »Kabus -Gruppe«, die Wehrsportgruppen, die »Deutschen Aktionsgruppen « über den NSU bis zu den Netzwerken von »Combat 18« und »Südkreuz«. Wie konnten die Attentate jeweils so schnell wieder in Vergessenheit geraten? Welche politischen Kampagnen von rechts wurden und werden durch Anschläge begleitet und warum? Welche Konzepte des bewaffneten Kampfes wurden und werden in den hiesigen rechten Szenen diskutiert und umgesetzt? Wie sahen und sehen die gesellschaftlichen Bedingungen jeweils aus?

Robert Andreasch (München) arbeitet als auf die extreme Rechte spezialisierter Autor, Journalist und Gutachter.

Eine Veranstaltung des OAT Konstanz– Offenes Antifaschistisches Treffen https://oatkn.blackblogs.org/ In Zusammenarbeit mit der Teestube Singen.

Quelle:

Ausstellung: „Keine Alternative“ und Begleitprogramm

Vom 4. bis 18.6.2019 zeigt die VVN-BdA die Ausstellung „Keine Alternative! Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD.“ in der Galerie der Volkshochschule Konstanz.


Flyer (PDF 350 kByte)

Die Ausstelllung wird begleitet von mehreren Veranstaltungen:

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

am 5. Juni 2019, 19:00 bis 20:30 Uhr
Galerie der Volkshochschule Konstanz

Offizielle Eröffnung der Ausstellung mit kurzen Wortbeiträgen und musikalischem Rahmenprogramm. Es besteht die Möglichkeit zum informellen Austausch. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Lucius Teidelbaum: Rechte Szenen im Südwesten

am 7. Juni 2019, 19:30 bis 21:00 Uhr
Volkshochschule Konstanz, Raum 0.7

Eintritt frei!

Der Begriff „Rechtsruck“ ist seit Jahren in aller Munde. Dieser Rechtsruck findet auch in Baden-Württemberg statt. Der Resonanzboden wird dabei in Form von Wahlentscheidungen und Straßenmobilisierungen zum Klingen gebracht. Während alte Akteure wie die Republikaner-Partei verschwunden sind, tauchen neue wie die Alternative für Deutschland oder die Identitäre Bewegung auf. Andere wie die antisemitische Ludendorffer-Sekte halten sich bewusst im Hintergrund. Die ideologische Bandbreite innerhalb der extremen Rechten ist dabei weitaus größer als die Wiedergänger des historischen Nationalsozialismus, auf den vor allem die Behörden fokussieren. Andere extrem rechte Strömungen wie die „Neue Rechte“ lehnen Gewalt offiziell ab, arbeiten aber trotzdem auf einen autoritären und homogenen Staat hin. Dazu gesellen sich im Südwesten verschiedene Formen von Nationalismus „mit Migrationshintergrund“ und die christliche Rechte als Sonderform.

Lucius Teidelbaum referiert über die verschiedenen Erscheinungen extrem rechter Ideologie, ihre VertreterInnen und Netzwerke, ihre Inhalte und ihre Gefahren.

Eine Antifaschistin des OAT Konstanz wird den Vortrag mit Infos über rechte Gruppen in Konstanz und der Region ergänzen.

Andreas Kemper: AfD: Ungleichwertigkeit und faschistische Tendenz

am 14. Juni 2019, 19:30 bis 21:00 Uhr
Volkshochschule Konstanz, Raum 0.7

Eintritt frei!

In der AfD haben sich drei unterschiedliche Strömungen herausgebildet, die jeweils für ein ungleichwertiges Menschenbild stehen: die neoliberale Strömung wertet Arme ab, die christlich-fundamentalistische Strömung hat ein extrem rückwärtsgewandetes Geschlechterbild, und die faschistische Strömung ist rassistisch. Aktuell formiert sich der faschistische Höcke-Flügel von einer Strömung zu einem durchstrukturierten Block – auch wenn diese Strömung mit ihren Mitgliedern noch nicht die Mehrheit stellt, hat sie kontinuierlich ihre Machtbasis ausgebaut und radikalisiert sich weiterhin. Ist die AfD der Tendenz nach also faschistisch? Zu dieser Frage und den Strömungen der AfD wird der Soziologe Andreas Kemper referieren.

Kritische Psychologie – Marxistische Gegenpositionen zu kapitalistisch beeinflussten Standpunkten der Psychologie

Vortrag von Daniel Schnur am 23.05.2019 um 19 Uhr an der Universität Konstanz, Raum D406

In den Fokus der von 1968ff. am Wissenschaftsbetrieb geriet auch die Psychologie, insbesondere deren experimenteller Mainstream: Der Mensch werde dort als isoliertes Individuum konzeptioniert, losgelöst von historischen und gesellschaftlichen Bezügen, mit dem Ziel dessen Reaktionen auf äußerliche Einflüsse zu untersuchen; letztlich sei die Psychologie Herrschaftswissenschaft und Anpassungstechnik. Demgegenüber setzt das Menschenbild der aus der Studierendenbewegung hervorgegangenen Kritischen Psychologie keinen Gegensatz zwischen Individuum und Umwelt, sondern berücksichtigt die Tatsache, dass Menschen genuin gesellschaftliche Wesen sind, d.h. gesellschaftlichen Bedingungen unterstehen und , diese aber auch gleichzeitig verändern können. Im Vortrag sollen die Konsequenzen eines solchen Menschenbildes für die (Kritische) Psychologie und ihre wichtigsten Begriffe eingeführt werden.

Daniel Schnur studiert Psychologie an der Universität Klagenfurt/Celovec. Seit 2016 im Vorbereitungsteam der Ferienuni Kritische Psychologie. Schreibt aktuell seine Masterarbeit zu autoritärem Populismus. Gastherausgeber eines Heftes von Psychologie & Gesellschaftskritik, »Kritische Psychotherapie« (Heft 166/67).

Quelle: https://oatkn.blackblogs.org/

Vortrag „Die neue Rechte – Rassistische und nationalistische Ideologien in neuem Gewand“ von Robert Andreasch

Vortrag von Robert Andreasch am Dienstag, 21.05.2019, 19 Uhr im Café Mondial, Zum Hussenstein 12, Konstanz

Viele sind derzeit ja regelrecht fasziniert von Denen, die sich selber als „Neue Rechte“ beschreiben oder von Dritten so bezeichnet werden. Sei es von der „Identitären Bewegung“ („Jung, hip, rechtsextrem“, Hannoversche Allgemeine), von Martin Sellner („Martin Sellner hört Hip Hop und hasst den Islam“, zeit.de), Götz Kubitschek („Der dunkle Ritter Götz“, Der Spiegel), Caroline Sommerfeld („A Very German Love Story: When Old Left and Far Right Share a Bedroom“, The New York Times) oder von der „Konservativen Revolution“ (Alexander Dobrindt) sowie der vorgeblichen Intellektualität am rechten Rand („Die schreiben Artikel auf einem Niveau, bei dem man erst mal ins Schleudern kommt“; Buchhandlung Lehmkuhl).

Doch ist das mit dem Faschismus echt so kompliziert? Insbesondere für Einsteiger_innen erläutert Robert Andreasch kompakt die lange Geschichte der „Neuen Rechten“ und ihre Akteur_innen und gibt einen Einblick in ihre rassistischen und nationalistischen Ideologien, ihre Mythen, Begriffe und Strategien.

Robert Andreasch ist Mitarbeiter der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.) und arbeitet als Autor, Journalist und Sachverständiger zur radikalen Rechten in Süddeutschland.

Eine Veranstaltung des OAT Konstanz – Offenes Antifaschistisches Treffen

oatkn.blackblogs.org

Eintritt frei!

Happy Birthday, Karl Marx!

Öffentlicher Workshop des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration“ anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx, am Dienstag, 8. Mai 2018 in der Otto-Adam-Straße 5, Konstanz

Unter dem Motto „Ein Tag für Marx“ sind alle Interessierten ab 13 Uhr in das Kulturwissenschaftliche Kolleg Konstanz in der Otto-Adam-Straße 5 in Konstanz eingeladen. Die Vorträge und Diskussionen konzentrieren sich auf Marx’ Öffentlichkeiten: Für wen schrieb Marx zu seiner Zeit, für wen schreibt er heute? Für wen schreiben wir, wenn wir nach, über und mit Marx schreiben – und vielleicht immer auch ein bisschen: für ihn?

„Für wen schreibt Marx? Klasse, Universalismus und Ausschluss“ – mit diesem Vortrag leitet Literatur- und Kulturwissenschaftler Dr. Patrick Eiden-Offe vom Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin in den Workshop ein, bevor Sabrina Habel, Mitarbeiterin in der Redaktion des Merkurs und im Exzellenzcluster, sich den „Klasse/Frauen“ widmet. Prof. Dr. Thomas Steinfeld, Journalist der Süddeutschen Zeitung (SZ) und Kulturwissenschaftler, untersucht unter dem Titel „Die nüchternen Augen des Kapitals“ die „Lage des Gemeinwesens, mit Karl Marx betrachtet“, während Dr. Lothar Müller, ebenfalls Journalist und Literaturwissenschaftler, „Marx und die Zeitung“ vorstellt. Schließlich macht sich der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Oliver Marchart von der Universität Wien Gedanken über „Marx – der Konflikt und die Demokratie“. Einen unterhaltsamen Ausklang findet der Abend mit Luise Meier, die ihr Buch MRX Maschine (Berlin 2018) unter dem Motto „Schreiben mit Marx“ vorstellt. Das Programm lässt bewusst viel Raum für Diskussionen und Gespräche.

Der „Tag für Marx“ ist auch deshalb Grund zur Freude für das Kulturwissenschaftliche Kolleg Konstanz, weil mit Dr. Patrick Eiden-Offe, der die Veranstaltung organisiert, und Prof. Dr. Thomas Steinfeld zwei Alumni ans Kolleg zurückkehren. Prof. Dr. Oliver Marchart wiederum forscht derzeit am Kolleg, und zwar über „Präfiguration und Pre-enactments. Politische und künstlerische Aktionsformen der Zukunft im Jetzt“.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Quelle: https://www.uni-konstanz.de/universitaet/aktuelles-und-medien/aktuelle-meldungen/aktuelles/aktuelles/happy-birthday-karl-marx/

Überlebende als Akteurinnen – Die Frauen der Lagergemeinschaften Ravensbrück

Buchvorstellung und Vortrag von Henning Fischer am 27. April ab 19.30 Uhr im Treffpunkt Petershausen

Das Buch beschreibt die Lebensgeschichten einer Gruppe von kommunistischen deutschen Überlebenden des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück bei Berlin. Diese gründeten unmittelbar nach ihrer Befreiung und dem Ende des Nationalsozialismus ihre Lagergemeinschaft als gemeinsamen sozialen und politischen Verband. Ausgehend von der biografischen Prägung der zentralen Protagonistinnen in der kommunistischen Bewegung der Weimarer Republik wie im Widerstand gegen den Nationalsozialismus zeichnet die Studie die Themenfelder, politischen Absichten, Erfolge und Niederlagen der Lagergemeinschaften in DDR und BRD bis in die 1990er Jahre nach. So werden die Überlebenden als Akteurinnen ihres eigenen Lebens und der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts sichtbar.

Henning Fischer, geboren 1981 in Hamburg, studierte Geschichte in Berlin und Poznan. Er promovierte an der Humboldt-Universität in Berlin und war Stipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Hennig Fischer: Überlebende als Akteurinnen – Die Frauen der Lagergemeinschaften Ravensbrück: Biografische Erfahrung und politisches Handeln, 1945 bis 1989, UVK Verlagsgesellschaft; Auflage: 1. Auflage (4. Dezember 2017)

Veranstalter: seemoz, Initiative Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz, VVN-BdA Kreisvereinigung Konstanz, UVK Verlagsgesellschaft

Garage Punk against Sexism

Vortrag und Konzert am 16.12.2017 ab 18:00 im Jugendkultur e.V. Contrast, Joseph-Belli- Weg 11, Konstanz

«Patriarchat (wörtlich «Väterherrschaft») beschreibt in der Soziologie, der Politikwissenschaft und verschiedenen Gesellschaftstheorien ein System von sozialen Beziehungen, maßgebenden Werten, Normen und Verhaltensmustern, das von Vätern und Männern geprägt, kontrolliert und repräsentiert wird.»

Um gegen xexistische Verhaltensmuster im Alltag ein Zeichen zu setzen, veranstalten wir diesen Vortrag und ein Konzert unter dem Motto «GaragePunk Against Sexism».

18:00 Vortrag (freier Eintritt)

«Was los mit euch, Männer? Zur Kritik des Geschlechterverhältnis»
Um gesellschaftliche Verhältnisse kritisieren zu können, ist es wichtig, ihre Geschichtlichkeit zu begreifen. Auch Geschlechterverhältnisse sind nicht einfach aus der Natur abzuleiten, sie sind historisch entstanden und kulturell überformt, sie waren früher anders und auch heute könnten sie anders sein, als sie sind. Dieser Gedanke soll in dem Vortrag dargestellt und belegt werden.

21:00 Konzert (5€)

+++Cool Down+++
Cool Down ist eine Schülerband aus Hilzingen. Wir beschreiben uns als Alternativ-Rock-Band, und ihr findet uns auf:
www.facebook.com/CoolDownFS/

+++LAME+++
LAME is a blues lo-fi punk combo from Torino Italy,featuring 90s italian garager Massimo Scocca (Cave Dogs,Two Bo’s Maniacs),colombian drummer Maria Mallol Moya and Stefano Isaia (Movie Star Junkies).The sound of the band is a weird mix of noise punk madness,lonely ballads,country sickness and stomping blues,in the vein of bands like the Gories, the Hunches and Black Time.Their first LP «The lame shall enter first“ will be out this fall on Alien Snatch Records,cover artwork by Tim Kerr (Monkeywrench,Jack o‘ Fire) and mastered by Tim Warren (Crypt Records).
www.lamefirst.bandcamp.com

Eine Veranstaltung des Offenen antifaschistischen Treffens Konstanz mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Stuttgart 21 und sein absehbares Scheitern

Veranstaltung mit Winfried Wolf in Singen am Freitag, den 19. Januar 2018 um 19.30 Uhr Gems Singen, Gasthaus zum Kreuz

Seit November 2017 ist Stuttgart 21 wieder groß in den Medien. Warum? Weil auch bahnoffiziell zugegeben wird, dass S21 um 1,1 Milliarden Euro teurer und erst 2023 fertigerstellt sein wird. Und schon wird uns vorgerechnet: Aber ein Ausstieg jetzt kommt „zu spät“ und „kommt noch viel teurer als das Weiterbauen“. Das hören und lesen wir nun seit acht Jahren.

Tatsächlich geht es bei S21 um viel mehr. Stuttgart 21 ist in dreifacher Weise einmalig: Es handelt sich erstens um das mit Abstand teuerste Bauprojekt in Deutschland. Es kostet laut Bundesrechnungshof, nicht 7,6, sondern mindestens 10 Milliarden Euro. Es ist zweitens das einzige Projekt, bei dem eine gigantische Summe dafür ausgegeben wird, eine bestehende Kapazität – hier diejenige des Hauptbahnhofs Stuttgart – zu verkleinern. Schließlich gibt es drittens nirgendwo in Deutschland eine derart große, kreative Protestbewegung, die seit mehr als sieben Jahren und am 15. Januar 2018 mit dann 400 Montagsdemonstrationen aktiv ist.

Und warum wird weitergebaut? Da gibt es die Interessen der Konkurrenz – Autoindustrie und Flugverkehr – denen eine weitere Schwächung der Schiene zu pass kommt. Doch vor allem geht es um Staatsräson. Laut Angela Merkel wird mit Stuttgart 21 der Standort Deutschland verteidigt. Wenn Stuttgart 21 gestoppt wird, dann wird bundesweit der Widerstand gegen andere zerstörerische Großprojekte – etwa derjenige gegen die Feste Fehmarnbelt-Querung oder derjenige in München gegen die zweite S-Bahn-Stammstrecke oder derjenige in Frankfurt/M. gegen den weiteren Ausbau des Rhein-Main-Airports – gestärkt werden.

Winfried Wolf präsentiert hiermit in Singen sein neues Buch „abgrundtief + bodenlos“. Es handelt sich um die erste Veröffentlichung, die in umfassender Weise das Großprojekt darstellt, dessen zentrale Schwächen analysiert und die weiter anhaltende Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 vorstellt.

Winfried Wolf ist Diplompolitologe und Dr. phil. Er wuchs in Ravensburg auf und lebt heute bei Berlin. 1994 bis 2002 war er PDS-Bundestagsabgeordneter, gewählt in Baden-Württemberg. Wolf veröffentlichte das erste Buch überhaupt zu Stuttgart21 („Hauptbahnhof im Untergrund?“, 1. Aufl. Köln 1995). Er war 2011-2013 Mitherausgeber von drei Büchern zu S21. Darüber hinaus veröffentlichte er u.a. „Verkehr. Umwelt. Klima – Die Globalisierung des Tempowahns“ (Wien 2007 und 2009) und – zusammen mit B. Knierim – „Bitte umsteigen! 20 Jahre Bahnreform“ (Stuttgart 2014). Wolf ist Chefredakteur der Zeitschrift Lunapark21, die 2014 das LP21-Extraheft „20 Jahre Bahnreform -20 Jahre Stuttgart 21“ publizierte.

Veranstalter: – Singen ökologisch und sozial und attac – Gruppe Singen