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Zensurversuch gegen Indymedia Athen

Dieses Wochenende wurde ein Server, der den Zugang zu Indymedia Athen herstellt, von der Leitung der Technischen Universität Athen abgeschaltet. Mitbetroffen ist das Radio „98fm radio”.

Unter der bisherigen URL http://athens.indymedia.org ist jetzt ein Hinweis auf den Zensurversuch, der Aufruf zu nationalen und internationalen Protesten sowie der Hinweis auf eine Gegendemonstration am 15. April auf einem zentralen Platz in Athen zu finden.

Der Zensur-Versuch war nur teilweise erfolgreich: Der Produktionsserver, d.h. der Server, bei dem die Inhalte der sozialen Bewegungen Griechenlands hochgeladen werden, ist weiterhin in Betrieb und erreichbar. Ausserdem wurde schnell eine alternative Publikationsplattform unter http://indymedia.squat.gr aufgebaut.

Die Zensoren können sicher sein, dass ihr Zensurversuch nicht den gewünschten Effekt haben wird. Im Gegenteil erfährt Indymedia Athen, seit der Server abgeschaltet wurde, eine stark erhöhte Aufmerksamkeit. International wird auf hunderten Webseiten darüber berichtet, dutzende Techniker arbeiten Extrastunden um technische Alternativen bereitzustellen und Übersetzer aus aller Welt wenden sich den griechischen Indymedia-Nachrichten zu, um sie auf befreundeten Websites zu spiegeln.

Links

Ausstellung und Vernissage der iranischen Künstlerin Pooneh

Vernissage Samstag, 20.04.2013, 18 Uhr
Einführung: Gisela Pook
Musik: Johanna Dammert (Harfe)

Ausstellung 21.04. – 01.05.2013
Kulturzentrum am Münster, Gewölbekeller
Wessenbergstraße 43, 78462 Konstanz

Öffnungszeiten: Di – Fr 10 – 18 Uhr, Sa + So 10 – 17 Uhr
Veranstaltet vom Kulturbüro Konstanz, Tel. 07531 900 900

Pooneh über sich und ihr Werk:

Seit Jahren male ich Frauengestalten, außer in der kurzen Phase in der ich Bäume gemalt habe. Das waren zeichenhafte Einzelbäume von Teheran, der Stadt, die ich einst geliebt habe. Heute hat sie all ihre lieben Merkmale, so auch die besonders schönen Bäume vergessen. In meiner Malerei habe ich zuerst unbewusst eine schöne, selbst gewollte Einsamkeit dargestellt. Und damit fahre ich fort. Die Bäume waren auch allein, neben einem alten verlassenen Gebäude, das auf seinen Abriss wartete, oder neben einer bröckelnden Mauer.

Obwohl es ein trauriger Anblick ist, bekommt es doch eigene Schönheit. Das nehme ich in meinen weiteren Bildern auf. Die nackten Frauen, halb – versteckt in Mustern im, Dunkeln. Als eine Frau im Mittleren Alter ging es mir dazu gerade eben diese Schönheit zu zeigen. Diesmal aber in Verknüpfung mit Teppichmustern im symbolischen Sinne, eine Verknüpfung von Schönheit und Tradition, die durch das Zusammenkommen schöpferischer Kraft der Frauen entsteht, was nicht so offensichtlich ist. Die Frauen, die Wünschen und Wollen gleich andern Frauen haben. Das Wünschen und Wollen, das diese Frauen mit allen Frauen teilen, ist darin verborgen und dem Käufer nicht sichtbar.

Darin finde ich mich selbst wieder. Eine Frau mit Wünschen und Errungenschaften, aber in einer geschlossenen Gesellschaft, voller Vergeblichkeiten, die , die Hoffnung an Leben wie Schönheit nicht aufgibt.

Ich wollte nicht verbittert und düster malen. Und so habe ich die Zusammenstellung: Vergebliche Schönheit genannt.

Ich wollte, dass jedes einzelne Bild schön wird und doch meine Botschaft trägt.

Ich wollte nicht erotisch oder gar sexy malen und Ich war sehr bedacht welche Figur und welche Farbe ich wähle.

Meine Absicht war das Gefangensein weiblicher Schönheit und Sorge in der Tradition zum Ausdruck zu Bringen.

Offener Treff im Radioraum April/Mai 2013

Links:

Hanno Pöppel: Soziale Proteste in Israel

Jungle World – Autor Hanno Pöppel spricht am 8.4. in Konstanz über die sozialen Proteste in Israel

Im Sommer 2011 haben ca. 2 Millionen Israelis eine gerechtere Gesellschaftsordnung gefordert. Es waren dies die größten Sozialproteste in der Geschichte Israels. Waren die Proteste nur ein kurzes Strohfeuer allgemeinen dumpfen Unmuts oder geht es eine Identitätskrise? Israel hat innerhalb weniger Jahre den Umbruch vollzogen von kollektiver Verfasstheit hin zu einem Lebensentwurf, der individualistisch, hedonistisch und wirtschaftsliberal geprägt. Hanno Pöppel ist immer wieder in Israel und war bei den Protesten dabei.

Veranstaltungsort: vhs, Astoria-Saal
Termin Mo. 08.04.2013
Uhrzeit 20:00 – 21:30

Organisiert von vhs + Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee + Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V.

15 Jahre LinksRhein – und kein Ende in Sicht

LinksRhein be­steht als re­gio­na­les elek­tro­ni­sches Ar­chi­vie­rungs-​Pro­jekt seit etwa 1998. Das ist 15 Jahre her und Grund genug, etwas zurück zu blicken.

LinksRhein erblickte also das Licht der Welt bereits ein Jahr bevor Indymedia Deutschland gegründet wurde. Begonnen wurde mit einfachen technischen Mitteln: statische HTML-Seiten, aber die Ambitionen waren groß. Es wurde gescannt und layoutet, inhaltlich erschlossen und viel geschrieben. Der damalige politische Provider nadir bot das passende Umfeld und hostete die Inhalte. Später stellte man auf ein dynamisches Publishingsystem um, das bei dem ebenfalls poltischen Wissenschaftsladen Dortmund innerhalb des FREE!-Projekts lief. Es beschleunigte den Publikationsprozess und unterstützte so die mit viel Elan begonnenen Scan- und OCR-Projekte von untergegangenen Konstanzer Zeitschriften.

Auch der Kontakt zu Indymedia entwickelte sich. In den Anfangsjahren von LinksRhein wurde deren Prozess aufmerksam verfolgt und teilweise tatkräftig begleitet. Man half beim moderieren, initiierte ein Übersetzungsprojekt und übersetzte ausländische Nachrichten für deutsche Leser. So sympathisch die demokratischen Prozesse von Indymedia sind, so aufwändig und kraftraubend waren sie auch. LinksRhein beteiligte sich nicht weiter an diesem Prozess.

Einigen der über 100 Indymedia-Projekten weltweit geht es heute nicht mehr besonders gut. Manche haben aufgegeben, so wie Indymedia Austria, das Juni 2012 abgeschaltet wurde. Ähnlich erging es Indymedia Dänemark und London. Indymedia Deutschland, hat sich eine Deadline gesetzt, um zu entscheiden, ob sie weitermachen wollen und wenn ja, wie.

Es geht bei diesen Projekten um technische Probleme mit der Publikationsplattform sowie um den Mangeln an Moderatoren und Entwicklern. Solche Probleme hat LinksRhein nicht. Ein Analyseansatz argumentiert, dass es vor 10 Jahren für die meisten Leute noch zu anspruchsvoll war, eine entsprechende Publikationsplattform aufzubauen. Heute sei das anders: der Siegeszug der Open-Source Web Content Managementsysteme und günstige, werbefinanzierte Provider erlaubten es praktisch jeder poltischen Gruppe buchstäblich in Sekunden eine Webpräsenz in Betrieb zu nehmen. Und das würde das Indymedia-Konzept überflüssig machen. Was dann ja keine allzu schlechte Nachricht wäre.

Bei Indymedia Deutschland hat man sich entschieden, nun doch nicht zum 1. April 2013 abzuschalten. Man will auf eine andere Publikationsplattform migrieren, sich und die Moderationskriterien reorganisieren und erstmal weiter machen.

Jetzt kann sich LinksRhein natürlich nicht mit einem Indymedia-Projekt vergleichen. Indymedia-Dienste wie die Nachrichtenticker oder der Terminkalender von Indymedia linksunten sind dennoch fester Bestandteil des Webauftritts von LinksRhein.

Das Feierabendprojekt LinksRhein war seit vielen Jahren mehr oder weniger eine One-Man-Show, blieb dadurch aber auch entsprechend winzig. Sein großer Vorteil ist jedoch, dass es in seinem derzeitigen Modus praktisch unbegrenzt weitermachen könnte und kann. Zumindest so lange wie die Publikationsplattform mitspielt.

Und die spielt mit – erstaunlich gut sogar! Vor fünf Jahren war LinksRhein zum politischen Provider blogsport.de umgezogen. Das war eine gute Entscheidung. Immer mehr Webprojekte gesellten sich in den letzten Jahren hinzu – heute müssen es tausende Blogs sein, die bei blogsport.de betrieben werden. Auch bei Konstanzer Initiativen wählte man gerne für neue Webpräsenzen die Blogs von blogsport.de .

Die bei Blogsport eingesetzte Wordpress-Version hat sich in den letzten Jahren praktisch nicht verändert und ist dadurch ziemlich in die Jahre gekommen. Aber sie läuft wie geschmiert, blieb hinreichend performant und wird zumindest so gut gepflegt, dass sie Hackingangriffen standhält. Auch hier gibt es wieder den Vorteil, dass man sich auf die Inhalte konzentrieren kann, anstatt sich ständig in die neuesten Upgrades und deren Features einarbeiten zu müssen.

Bleibt zu hoffen, dass LinksRhein noch viele Jahre weiter besteht und noch zahlreiche Blogs in der Linken sprießen.

Links

NSU-Watchblog

Unabhängige Beobachtungsstelle „NSU-Watch: Aufklären und Einmischen“ gegründet, wenige Tage bevor der Prozess in München beginnt

http://www.nsu-watch.info

Zwölf deutsche Antifa-Projekte und Einzelpersonen haben Anfang April eine Unabhängige Beobachtungsstelle gegründet, die den Prozess gegen die Mördergruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) begleiten wird. Unter ihnen befindet sich das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz) und die Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München (a.i.d.a).

Der Zusammenschluß möchte laut der Presseerklärung vom Donnerstag „als Netzwerk seine Recherchen und sein über die Jahre zusammengetragenes Wissen“ bündeln. Ziel ist es, als akkredierte Beobachter den NSU-Prozess zu beobachten, zu bewerten, eigene Recherchen durchzuführen und die Ergebnisse im NSU-Watchblog zu veröffentlichen.

Schon jetzt finden sich dort jede Menge Artikel, Berichte aus den diversen NSU-Untersuchungsausschüssen und weitere Hintergrundmaterialien. Wer dort liest, sollte etwas Zeit mitbringen.

Für den einen Einstieg bietet sich vielleicht die multimedial aufbereitete NSU-Zeitleiste an.

Radioraum-Soliparty im Contrast

Um es unumwunden zuzugeben: Der Radioraum braucht Geld und wir wollen uns das auf glanzvolle Weise zusammen schnorren. Am 13.04 steigt deshalb die Radioraum-Soliparty im Contrast, welches wir zu diesem Zwecke mit kitschigem Glitzer verzaubern. Kommt vorbei! Wir freuen uns!

Contrast – Konstanz (Anfahrt)
13. April 2013 ab 22Uhr.

Eintritt: 4-7€ Solibeitrag für den Erhalt des Radioraumes.

Glitzer & Elektronische Tanzmusik u.A. mit Klangexperimente (polit. Trashtechno), WildcatSoundsystemA und vielen weiteren

No sexism, No racism, no other bullshit!

Quelle: http://radioraum.blogsport.eu/

Harald Welzer im Gespräch mit Meinhard Schmidt-Degenhard: Rückblick auf die Zukunft

Vortrag in der vhs Konstanz am Montag, 22. April 2013, 19:30 Uhr

Prof. Harald Welzer, der führende deutsche Sozialpsychologen spricht am 22. April um 19:30 Uhr in der vhs Konstanz mit Meinhard Schmidt-Degenhard über seine aktuellen Forschungen und Projekte. In zahlreichen aufsehenerregenden Publikationen hat Harald Welzer, der zu den wichtigen Stichwortgebern hierzulande zählt, höchstes internationales Ansehen erworben, so mit „Das kommunikative Gedächtnis“, „Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden“ oder mit dem jüngsten Bestseller „Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird“, in dem er auf die katastrophalen sozialen Folgen des globalen Klimawandels hinweist. Seine Botschaft ist „Man kann was tun!“ Und: „Es gibt Handlungsspielräume. Immer.“

In Kooperation mit K9 und HTWG. Eintritt 6,00 €, Studierende, SchülerInnen HTWG-Mitglieder und mit der vhs-Vortragskarte frei.

Das Radiocamp in Markelfingen hat begonnen

Radiocamp am Bodensee vom 08. bis 12. Mai 2013 auf dem DGB-Jugendcamp Markelfingen, direkt am Bodensee

Direkt am Bodensee campen alljährlich seit nunmehr 18 Jahren freie Radioaktive. Dort treffen sie sich zum Kreativ-Werden, zum Lernen, zum PlaRadiocamp am Bodenseeudern, zum Kontakteknüpfen und zum Produzieren. Anreise von Zürich 1,5 Stunden!

Vom 08. bis 12. Mai 2013 werden unterschiedlichste Radioworkshops angeboten: ob nun redaktionell, technisch oder theoretisch interessiert, Neues zu Erfahren gibt es auf allen Gebieten. Und da die Workshops noch mit kulturellem Programm, von verschiedenen Freizeitaktivitäten und wunderschöner Umgebung umschmückt sind, wird nicht nur die Wissbegier von Radio-Neulingen und Radio-Fortgeschrittenen gestillt, sondern auch das Kontakte knüpfen, Neue-Leute-Kennenlernen, Spaß-Haben und Diskutieren kommt nicht zu kurz.

Workshop-Programm

Donnerstag 09. Mai

Freitag 10. Mai

Samstag 11. Mai

Weitere Infos hier!

NSU und Umfeld – Spurensuche führt auch nach Baden-Württemberg

Referat und Diskussion mit Janka Kluge (Landessprecherin der VVN-BdA)


Faschisten marschieren durch Friedrichshafen

Samstag, 13. April 2013, 17.00 Uhr,
Treffpunkt Petershausen, Konstanz
Georg-Elser-Platz 1

Eine Veranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Konstanz.

April-Programm der Jugend-Antifa Konstanz

Quelle: http://jak.blogsport.de/

Hendrik Riemer: Der Konstanzer Dichter Wilhelm von Scholz (1874 – 1969). Eine biographische Annäherung

Vortrag und Buchvorstellung am Montag, 11. März um 19:30 Uhr im Astoria-Saal, Volkshochschule Konstanz, Katzgasse 7

Der Buchautor Hendrik Riemer war 1987/88 und 2007/08 in der Auseinandersetzung um den „Wilhelm-von-Scholz-Preis“ und in dem Streit über die Beseitigung der letzen Ruhestätte des Dichters engagiert. Er legt mit seinem im Hartung-Gorre Verlag im Februar erschienen Buch die erste umfassende Biographie des Konstanzer Dichters vor. Unter Einbeziehung des literarischen Werks des Dichters und auf Grundlage des im Stadtarchiv befindlichen Nachlasses von Wilhelm von Scholz recherchierte er eine differenzierte Beurteilung des Lebens und Wirkens des Konstanzer Dichters. Ein Beitrag, der das fast 95 jährige Leben des Konstanzer „Heimatdichters“ auf breiter Faktenlage beurteilt.

Veranstalter: VHS Konstanz, Hartung-Gorre Verlag, VVN-BdA Konstanz

Zwei Jahre Fukushima: Atomanlagen abschalten!

Vor zwei Jahren, am 11.3.2011, überschwemmte ein Tsunami die japanische Atomanlage Fukushima. Die Kühlung der Reaktoren und der in den Abklingbecken gelagerten Brennstäbe brach zusammen. Wenige Stunden später explodierten drei Kraftwerksblöcke von Fukushima I. Unmengen von Radioaktivität ergossen sich in die Umgebung rund um die Atomanlage, ein Zustand der übrigens immer noch anhält.

(Vgl. Fukushima GAU – Atomausstieg jetzt – weltweit!, LinksRhein, 12.3.2011)


Flyer und Demoaufruf zum AKW Neckarwestheim

Die Antiatombewegung ruft aus diesem Anlaß und weil trotz angeblichem Atomausstieg in Deutschland noch immer viele zu viele Atommeiler weiter in Betrieb sind, zu Protesten gegen die Atomanlagen auf und fordert deren sofortiges Abschalten. Am bundesweiten Aktionstag am 9. März 2013 finden an den AKWs Grohnde (Niedersachsen) und Gundremmingen (Bayern) sowie an der Uranfabrik Gronau (NRW) Demonstrationen statt. Im Südwesten wird zur Demonstration am Atomkraftwerk Neckarwestheim aufgerufen:

Fukushima mahnt – jetzt handeln!
Samstag, 09.03.2013, 13 Uhr
Bahnhof Kirchheim/Neckar
Demo zum Atomkraftwerk Neckarwestheim

Weiterführende Links:

Filmevent in Zürich

Am morgigen Donnerstag, den 7.3.2013, werden in der Roten Fabrik in Zürich ab 19:30 Uhr der Film «Forbidden Ground, Fukushima» und weitere Kurzfilme gezeigt.

Anschließend gibt es eine Diskussion über die Frage, was es bedeutet, in einem radioaktiv verseuchten Gebiet leben zu müssen. Mit Kazu Kurimoto (Regisseur «Forbidden Ground, Fukushima»), Florian Kasser (Atomcampaigner Greenpeace Schweiz), Vertreter/in Ajisai-no-Kai

Quelle: http://www.rotefabrik.ch/de/konzept/eventdetail.php?id=16916

Queeres Filmfestival im Zebra-Kino

Am Wochenende hat das diesjährige Filmfestival „Queergestreift“ im Zebra-Kino begonnen. Das „Queergestreift“ ist ein rein ehrenamtlich organisiertes No-Budget-Festival, das seit den 80er Jahren schwule, lesbische, bi- und transsexuelle Filme zeigt. Die Filme werden auf einer gut gemachten Website präsentiert, die mit ausführlicher Filmbeschreibung und Trailern die Auswahl erleichtert.

http://queergestreift.com

Der Spielplan

Sa, 2. März 2013

20:00 We were here
22:15 Küss mich (Kyss mig)

So, 3. März 2013

20:00 Keep the lights on
22:15 Joshua Tree, 1951

Mo, 4. März 2013

20:00 Joshua Tree, 1951
22:15 We were here

Di, 5. März 2013

20:00 Küss mich (Kyss mig)
22:15 Keep the lights on

Do, 7. März 2013

20:00 Transpapa
mit Regisseurin Sarah Judith Mettke

22:30 Let my people go

Fr, 8. März 2013

20:00 Bumblefuck, USA
22:15 Transpapa

Sa, 9. März 2013

20:00 Let my people go
22:15 Nate and Margaret

So, 10. März 2013

20:00 Unter Männern
22:15 Bumblefuck, USA

Mo, 11. März 2013

20:00 Nate and Margaret
22:15 Unter Männern

Di, 12. März 2013

20:00 Queerfilmspiele
Queerer Kurzfilmabend und -wettbewerb

Zahid H. darf bleiben!

Die Unterschriftenaktion für das Bleiberecht von Zahid H. aus Konstanz war erfolgreich. Die für den 5.3.2013 angesetzte Abschiebung ist vorerst vom Tisch.

Die Initiatoren bedanken sich bei allen UnterstützerInnen. Laut der Erklärung auf der Hompage der Online-Petition wurden 1800 Unterschriften an OB Burchardt und MdL Lehmann übergeben. Beide sollen sich beim Regierungspräsidium Karlsruhe für Zahid eingesetzt haben.

Vgl. Petition für das Bleiberecht von Zahid H.