Tag-Archiv für 'film'

Wander-Ausstellung „ÜBER MUTTER WIRD NICHT GESPROCHEN“ – Euthanasiemorde an Freiburger Menschen“

Vom 5.5. – 23.6.2017 zeigt die vhs – Galerie Konstanz in der Katzgasse 7 die Wanderausstellung „ÜBER MUTTER WIRD NICHT GESPROCHEN“ – Euthanasiemorde an Freiburger Menschen.

Freitag, 5. Mai, 18:00 Uhr

Vernissage:

Vortrag: DIE GRAUEN BUSSE – Ein unruhiges und unfertiges Denkmal“
von Prof. Dr. Aleida Assmann, Universität Konstanz,

Die Geschichte des nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechens ist eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. In ihrem Aufklärungsprozess spielt das Denkmal der grauen Busse von Horst Hoheisel und Andreas Knitz eine zentrale Rolle. Der Vortrag beschreibt die Art und Weise, wie dieses ungewöhnliche Kunstwerk dazu beiträgt, eine tief tabuisierte Geschichte aus dem Vergessen zurückzuholen und in die Städte und Gemeinden zurückzubringen.

Veranstaltet in Kooperation mit der „Freiburger Hilfsgemeinschaft“, „Stolpersteine für Konstanz“ und vhs KN

Ort: vhs – Galerie Konstanz, Katzgasse 7
Eintritt frei

Donnerstag, 18. Mai, 19:30 Uhr

Beiprogramm:

Film -und Filmgespräch zur Ausstellung „ÜBER MUTTER WIRD NICHT GESPROCHEN“

Der Film zur gleichnamigen Ausstellung lädt die Zuschauer zu einem Stadtrundgang durch Freiburg ein, zu Orten die einen Bezug zur NS-Euthanasie haben. Im Mittelpunkt dieses Films steht die Familiengeschichte einer gebürtigen Freiburgerin, deren Mutter zunächst in die psychiatrische Universitätsklinik in der Hauptstraße und anschließend in die Heil- und Pflegeanstalt Emmendingen eingewiesen worden war. Von hier aus wurde sie am 06.08.1940 in die Tötungsanstalt Grafeneck auf der schwäbischen Alp deportiert und starb dort noch am selben Tag in der Gaskammer. Zeitlebens lastete dieses tragische Schicksal auf der Familie.

Im anschließenden Filmgespräch möchten die Mitglieder des Arbeitskreises „NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute“ der Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V. mit den Besuchern über dieses Thema und über die heutigen gesellschaftlichen Teilhabechancen psychiatrieerfahrener Menschen ins Gespräch kommen.

Die Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für Menschen mit psychischen Belastungen und bietet hierzu vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten. Der Arbeitskreis „NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute“ beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit diesem Thema und initiierte, plante und begleitete erstmals im Frühjahr 2015 die Ausstellung „Über Mutter wird nicht gesprochen Euthanasiemorde an Freiburger Menschen“. Der Arbeitskreis setzt sich aus psychiatrieerfahrenen Menschen, ehrenamtlich tätigen Freiburger BürgerInnen, SozialarbeiterInnen und Studierenden der Sozialen Arbeit zusammen.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., Jüdische Gemeinde Konstanz e.V. und vhs Landkreis Konstanz e.V.

Ort: vhs Konstanz, Katzgasse 7

Eintritt: 7,- € (für Studierende und vhs-VortragskarteninhaberInnen Eintritt frei)

Links

Film: „Das zweite Trauma – das ungesühnte Massaker von Sant’Anna di Stazzema“

Der Dokumentarfilm von Jürgen Weber läuft am 21.11.2016 um 20 Uhr im Scala Kinocenter, Konstanz

Im nordtoskanischen Bergdorf Sant’Anna di Stazzema wurden im Sommer 1944 rund 560 Zivilisten, überwiegend Frauen und Kinder, von Einheiten der Waffen-SS teils unvorstellbar grausam umgebracht. 2015 wurde das Verfahren gegen den letzten noch lebenden Kriegsverbrecher dieses Massakers in Deutschland eingestellt.

In seinem Autorenfilm „Das zweite Trauma – das ungesühnte Massaker von Sant’Anna di Stazzema“ zeichnet Jürgen Weber historische und juristische Sachverhalte nach. Der Film lässt aber auch den Erinnerungen und Emotionen der Überlebenden Raum. Allesamt damals als Kinder buchstäblich den Leichenbergen entstiegen und verwaist. Auf das erste Trauma folgte das der in Italien verspäteten, in Deutschland verhinderten juristischen Aufarbeitung. Die Opfer wollen keine alten Männer im Gefängnis sehen. Nicht Rache wollten sie, sondern die Anerkennung des Unrechts und der Schuld der Täter – auch und gerade von offizieller deutscher Seite.

„Das zweite Trauma“ – das sind über Jahrzehnte versteckte Ermittlungsakten in Italien. Ein von deutschen Behörden verschlepptes Ermittlungsverfahren. Eine Einstellungsbegründung der Staatsanwaltschaft Stuttgart, welche die Grausamkeit und die niedrigen Beweggründe der Täter als Mordmerkmal nicht erkennen wollte. Ein ganz besonderes Werk. Eines der letzten Zeugnisse von NS-Verbrechen – das Zeugnis der Kinder des Massakers von Sant´Anna. Eine schonungslose Aufklärung über ein lang verdrängtes Kapitel deutsch-italienischer Realität.

Der Regisseur ist anwesend und es wird im Anschluss eine Möglichkeit zur Diskussion angeboten.

Quelle: http://stolpersteine-konstanz.de

Filmvorführung „Viktors Kopf“ im Scala

Dokumentarfilm von Carmen Eckhardt am 10. November 2016, 20 Uhr im Scala-Kinocenter Konstanz

Urgroßvater Viktor sei verschollen, so lautete die Familiensaga jahrzehntelang. Niemand hatte eine Ahnung, was eigentlich mit ihm passiert war. Intensives Nachfragen vor ein paar Jahren brachte die schreckliche Wahrheit ans Licht. Gegen das Familientabu und eigene Ängste nimmt Regisseurin Carmen Eckhardt den Kampf auf, die Hintergründe seines Schicksals aufzudecken: Georg Viktor Kunz wurde von den Nazis enthauptet, weil er im Widerstand gegen das Hitlerregime eine tatkräftige Rolle spielte.

Die Recherchen der Urenkelin entwickeln sich zu einer teils erschütternden, teils abstrusen Odyssee durch deutsche Amtsstuben und Gerichte, in Archive und Museen, in ein Anatomisches Institut und zu einem Gräberfeld. Anhand von Fotos, Dokumenten und Briefen werden Spuren von Viktors vergessener Geschichte aufgedeckt.

„Viktors Kopf“ erzählt schonungslos, persönlich und emotional eine Zeitreise zwischen NS- Vergangenheit und Gegenwart, Verdrängung und Wahrheit, in der die Grenzen sich in manchen Momenten zu verwischen scheinen und der Mut der Widerstandskämpfer heute noch für Verwirrung und Abwehr sorgt. Es geht um den lebensbedrohlichen Mut von damals und den Mut, den es heute braucht, ein Tabu zu brechen und die Verbindung zur eigenen Geschichte zu suchen.

Die Regisseurin ist anwesend und es wird im Anschluss eine Möglichkeit zur Diskussion angeboten.

Ausstellung und Film: „FriedensFrauen Weltweit“

Terre des femmes zeigt eine Ausstellung zur Friedenspolitik von und mit Frauen vom 03.08 – 15.09.2016 in der vhs – Galerie Konstanz, Katzgasse 7

Die Ausstellung „FriedensFrauen Weltweit“ wurde erstmals in der Eingangshalle des UNO-Sicherheitsrates in New York gezeigt. Anlaß war die Verabschiedung der UNO-Resolution 1325, die die Mitwirkung von Frauen bei Friedensverhandlungen nach Kriegen und kriegsähnlichen Konflikten einfordert. 2005 wurde das Netzwerk „1000 Gesichter des Friedens“ für den Friedensnobelpreis nominiert. Die Ausstellung macht die Arbeit der Friedensfrauen sichtbar und zeigt, daß ohne Beteiligung von Frauen kein Friedensprozeß möglich ist.

Die Vernissage findet am 03.08.16 um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Begleitprogramm zu Ausstellung FriedensFrauen Weltweit:

Filmvorführung „Tausend Friedensfrauen und ein Traum“

In Kooperation mit der vhs, TERRE DES FEMMES und der Konstanzer Friedensinitiative zeigt das K9 am 04.09.2016 im Rahmen der derzeitigen vhs-Ausstellung über „FriedensFrauen Weltweit“ den Dokumentarfilm

1000 Frauen und ein Traum“ (Trailer)

von Gabriele Neuhaus und Angelo Scudeletti, Offroad Reports GmbH Zürich, 2005 (ca 60 Min.)

Der Film dokumentiert die Friedensarbeit von Frauen in Krisen-und Kriegsgebieten. 2005 wurde das Netzwerk „1000 Friedensfrauen“ für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen; damit sollten Frauen, die weltweit Friedensarbeit geleistet haben und immer noch leisten, geehrt werden. In dem Film begegnen wir sechs dieser Frauen und erfahren, wie das Projekt zustande kam und wie es weitergeht, obwohl die Frauen den Preis nicht erhalten haben.

Termin: So. 04.09.2016 um 19 Uhr im K9, Hieronymusgasse 3

Quelle: http://frauenrechte.de, vhs Konstanz

„Drei Frauen, drei Generationen. Anders sein – jüdisch sein“

Zeitzeugengespräch und Filmvorführung mit Eva Szepesi am 18.7.2016 um 19:30 Uhr im Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstrasse 41-43

Eva Szepesi war 11 Jahre alt, als die Deutschen im März 1944 in Ungarn einmarschierten und innerhalb weniger Monate Hunderttausende ungarische Juden in die Vernichtungslager deportierten und ermordeten. Eva wurde von ihrer Mutter mit falschen Papieren in die Slowakei geschickt und konnte sich einige Zeit bei verschiedenen Helfern verstecken.

Schließlich wurde jedoch auch sie nach Auschwitz deportiert, wo sie schwer krank und völlig entkräftet am 27. Januar 1945 von der Roten Armee befreit wurde.

Es sollte noch Jahrzehnte dauern, ehe es Eva Szepesi gelang, über ihre Erinnerungen zu schreiben und über das Erlebte zu sprechen.

2015 präsentierte ihr 15–jähriger Enkel im Rahmen eines Schülerwettbewerbs einen Doku­men­tarfilm »Drei Frauen, drei Generationen. Anders sein – jüdisch sein«, in dem er seine Schwester, seine Mutter und die Großmutter porträtiert und den Umgang mit der eigenen Familiengeschichte aus seiner Perspektive vorstellt.

An diesem Abend werden wir im Rahmen eines Zeitzeugengesprächs gemeinsam mit Eva Szepesi auch den Film des Enkels anschauen.

Quelle: http://www.stolpersteine-konstanz.de/

Film: Der Kuaför aus der Keupstraße

Dokumentarfilm von Andreas Maus über den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) und das unsägliche Verhalten der deutschen Ermittlungsbehörden gegenüber den Opfern des Kölner Nagelbombenattentats vom 9. Juni 2004. Einer der besseren Filme über den NSU-Komplex.

Läuft im Konstanzer Scala-Kino am So. 24.04., Mo. 25.04., Di. 26.04., Mi. 27.04., Do. 28.04., Fr. 29.04. und Sa. 30.04., jeweils um 18:30 Uhr.

Links:

Dokumentarfilm: No Land’s Song (OmU, 93 Min.)

Das Scala Kino in Konstanz zeigt ab Donnerstag 31.3., 20 Uhr den Dokumentarfilm „No Land’s Song“. Der preisgekrönte Film von Ayat Najafi wurde im Jahr 2014 in Frankreich, Deutschland und dem Iran gedreht.

No Land`s Song erzählt die Geschichte von Sara Najafi, einer iranischen Komponistin, die den Mut hat, in Teheran ein Konzert zu organisieren, bei dem Frauen vor einem gemischten Publikum Solo singen dürfen. Kein leichtes Unterfangen… Ein Film über starke Frauen und mit wunderschöner Musik.

Der Regisseur Ayat Najafi wird zur Premiere anwesend sein.

Der Film folgt Schritt für Schritt dem Organisationsprozess des Konzerts in Teheran, in dem er das Zensursystem des Irans in Frage stellt. Dabei zeige ich die Grenzen der Freiheit in meinem Heimatland, indem ich sie ganz direkt hinterfrage – vor laufender Kamera. Mit vorgetäuschter Naivität als Strategie versuchten wir während dieses langen Shootings, die uns auferlegten und im Iran geltenden Verbote zu umgehen. Diese vermeintliche Naivität und nach außen hin politisch korrekte Haltung erlaubte uns, alle Etappen von Saras Versuchen, die entsprechenden Genehmigungen einzuholen und ihre Besuche bei den offiziellen Behörden und religiösen Autoritäten des Iranischen Regimes zu filmen oder (heimlich) auf Tonband aufzunehmen und damit die Zensur des Regimes zu beleuchten. Während der Film Saras Kampf, das Konzert veranstalten zu dürfen, zeigt, bringt er das Innere, die Logik des Iranischen Rechts ans Tageslicht.

Ayat Najafi (Regisseur)

Weitere Aufführungen am Do. 31.03., Fr. 01.04., Sa. 02.04., So. 03.04., Mo. 04.04.

Trailer

www.nolandssong.com

www.facebook.com/nolandssong

Dokumentarfilm „Watchers of the Sky“ (OF, USA 2014)

Filmvorführung 19. Januar 2016 um 18 Uhr im Kulturzentrum am Münster (Wolkensteinsaal) mit einer Einführung von Prof. Dr. Boris Barth (Universität Konstanz)

Der polnisch-jüdische Jurist und Friedensaktivist Raphael Lemkin ist heutzutage nur wenigen Menschen noch ein Begriff. Doch es war Lemkin, der den Begriff des Genozid einst prägte. Der Dokumentarfilm der amerikanischen Regisseurin Edet Belzberg soll einerseits an Lemkin erinnern, andererseits thematisiert er aktuelle Völkermorde. Im Anschluss an die Vorführung besteht die Gelegenheit zur Diskussion.

Eine Veranstaltung der Initiative „Stolpersteine für Konstanz“ sowie des Kolloquiums Neuere Geschichte und Zeitgeschichte, des Konstanzer Orient-Forums KOFO und der Forschungsstelle Aramäische Studien an der Universität Konstanz.

Eintritt frei.

Filmfestival „Horizontale“ vom 21.-24.1.2016 im scala Konstanz

Das Filmfestival „Horizontale“ holt das Thema Prostitution in die Innenstadt. Ganz im Zeichen der Imperia, der imposante Hübschlerin, die sich im Hafen vor dem Konzilgebäude zeigt.

Vier Tage lang beleuchten vielfältige Spielfilme, Dokumentationen und ein kritisches Rahmenprogramm das Thema.

Veranstaltet wird das Festival von der Konzilstadt Konstanz gemeinsam mit dem Scala-Kinocenter und dem Verein Hydra, der Berliner Beratungsinstanz für Prostituierte.

Highlights sind die Weltpremiere der Dokumentation „Sexarbeiterin“ und der in Marokko produzierte und dort verbotene Spielfilm „Much Loved“, der in Konstanz noch vor Bundesstart zu sehen sein wird.

Einzelticket: 8€; 5-Sterne-Ticket mit 5 Eintritten: 32,50€

Programmübersicht: (auch als PDF)

Donnerstag, 21.01.16

19 Uhr: Eröffnung des Festivals
Peeping Tom – Erregungsproduktion haptisch und optisch
Impulsreferat von Dr. Albert Kümmel-Schnur

20 Uhr: Sexarbeiterin (Weltpremiere)
Dokumentation, 2016, Deutschland, 96 Min., FSK 18, Regie: Sobo Swobodnik
Im Anschluss Fragerunde mit dem Filmteam und Premierenfeier

Freitag, 22.01.16

17 Uhr: Jung & schön
Spielfilm, 2013, Frankreich, 94 Min., FSK 16, Regie: François Ozon
Im Anschluss Expertengespräch

20 Uhr: Traumland
Spielfilm, 2014, Schweiz, 99 Min., FSK 12; Regie: Petra Volpe
Im Anschluss Expertengespräch

Samstag, 23.01.16

14 Uhr: Lilja 4-ever
Spielfilm, 2003; Schweden, Estland; 109 Min., FSK 12, Regie: Lukas Moodysson
Im Anschluss Diskussion „Sexarbeit 2016″

17.30 Uhr: Princesas
Spielfilm, 2005, Spanien, 113 Min., FSK 16, Regie: Fernando León de Aranoa
Im Anschluss Expertengespräch

20.30 Uhr: Much Loved
Spielfilm, 2015, Marokko, 108 Min., Regie: Nabil Ayouch
Mit Einführung vor dem Film

23 Uhr: Festivalparty im K9
Eintritt: 5 € / 3 € mit Kinoticket von Much Loved

Sonntag, 24.01.16

11 Uhr: Das Mädchen Rosemarie
Spielfilm, 1958, Deutschland 101 Min., FSK 12, Regie: Rolf Thiele
Im Anschluss Gespräch zu Film und Kriminalfall

14 Uhr: Frauenzimmer
Dokumentation, 2010, Deutschland, 74 Min., FSK 12, Regie: Saara Aila Waasner
Im Anschluss Fragerunde mit dem Filmteam

16.30 Uhr: Haus der Sünde
Spielfilm, 2012, Frankreich, 125 Min., FSK 16, Regie: Bertrand Bonello
Im Anschluss Diskussion „Von der Hübschlerin zur´Sexarbeiterin“

20.30 Uhr: Irina Palm
Spielfilm, 2007; Belgien, Luxemburg, Großbritannien, Deutschland und Frankreich, 103 Min., FSK 12, Regie: Sam Garbarski
Mit Festivalrückblick vor dem Film

Quelle: http://www.cinestar.de/de/kino/konstanz-scala-kinocenter/veranstaltungen/horizontale-filmfestival-zu-prostitution/

Die Antrittsvorlesung – der Film

Die Film-Dokumentation des szenischen Dramas „Die Liste der Unerwünschten“ (Gerd Zahner, 2015) ist auf DVD erschienen.

Szenisches Drama, Ton: DD 5.1 / 2.0 Stereo, Bildformat: 16:9 / 1:1,85Version: PAL, s/w, Laufzeit: 60 Minuten, Produktionsjahr 2015 – DVD

Am 19. November 2014 wurde im Audimax der Universität Konstanz die szenische Lesung von Gerd Zahner mit dem Titel „Die Liste der Unerwünschten“ aufgeführt. Und die hatte es in sich. Die Inszenierung handelte von der Waffen-SS-Vergangenheit des berühmten Konstanzer Literaturwissenschaftlers und Romanisten Hans Robert Jauß.

Didi Danquart führte damals Regie. Jetzt hat Danquart einen Dokumentarfilm herausgebracht, der auf diesem Bühnenstück basiert.

„Die Liste der Unerwünschten“ wird übrigens am 27. Januar 2016, dem 71. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, in Berlin aufgeführt.

Quelle: http://www.didi-danquart.de/antrittsvorlesung.html

Film: Wie Dachau an den See kam …

Am Samstag, den 5. September 2015, zeigt die Kulturkiste Überlingen einen Dokumentarfilm über den „Goldbacher Stollen“ bzw. das Konzentrationslager Überlingen-Aufkirch mit Interviews von Überlinger Zeitzeugen.

Ort: Evang. Kreuzkirche am Ölrain, Kosmus-Jenny-Str. 1, 6900 Bregenz
Beginn: 11 und 18 Uhr (2 Vorstellungen)

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des 16. Europäischen Tags der Jüdischen Kultur 2015.

Quelle: http://www.kulturkiste-ueberlingen.eu

http://www.stollen-ueberlingen.de

Film: „L‘CHAIM! AUF DAS LEBEN!“

Am Sonntag den 30. August um 20:00 Uhr findet im Scala Kino in Konstanz eine Sondervorführung von „L‘CHAIM! AUF DAS LEBEN!“ statt in Anwesenheit des Regisseurs Elkan Spiller und des Protagonisten Chaim Lubelski. Der Film ist das eindrucksvolle Portrait des Sohnes einer Shoah Überlebenden, das die Nachwirkungen durch die Traumata der Elterngeneration aufzeigt.

Chaim Lubelski verkehrte im Jet Set von St. Tropez, war erfolgreicher Geschäftsmann in New York und ist ein jüdischorthodoxer Gelehrter. Als seine Mutter, eine Shoah Überlebende, pflegebedürftig wird, zieht er zu ihr nach Antwerpen um sich um sie zu kümmern. In seinem Langfilmdebüt L‘CHAIM! stellt uns der Produzent und Regisseur Elkan Spiller mit seinem Cousin Chaim einen widerborstigen, charismatischen Eigenbrötler vor. Ein Mensch, der die Wunden seiner Eltern mit Mut, Humor und Liebe zu lindern versucht.

Chaims unangepasstes Leben zeigt wie die Traumata der Eltern in der zweiten Generation nachwirken. Ein Leben, das sich, wie Spillers Film, jedem Klischee entzieht.
L‘CHAIM! sucht dabei nicht nur die historische Perspektive, er findet sich im Heute wieder. Der Film ist ein emphatischer Blick auf ein Leben voller Absurditäten und tief empfundener Menschlichkeit.

L‘Chaim!- Auf das Leben! Wurde vom FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht ausgewählt, um als Lehrfilm in deutschen Schulen gezeigt zu werden.

Er erhielt den PUBLIKUMSPREIS für den besten Dokumentarfilm auf FILMZ Filmfestival Mainz, das Prädikat „Besonders wertvoll“ von der deutschen Film- und Medienbewertung und wurde von der deutschen Film- und Medienbewertung zum Dokumentarfilm des Monats gekürt.

Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich!

Trailer: http://mindjazz-pictures.de/project/lchaim/

Pressematerial: http://mindjazzpictures.de/presse/

Facebook: https://www.facebook.com/LECHAIMFILM

Sí, se puede! „Sieben Tage bei der PAH“

Dokumentarfilm (50 Min.) über die neue Massenbewegung gegen Zwangsräumungen in Spanien am Dienstag, 23. Juni, 19 Uhr, Treffpunkt Petershausen, Konstanz. Nach dem Film: Diskussion über Widerstandsformen, Beispiele der Selbstorganisation und kollektiver solidarischer Strukturen

Die Plattform der Hypothekengeschädigten/Plataforma de Afectados por la Hipoteca (PAH) gründete sich 2009 in Barcelona um Widerstand gegen Zwangsräumungen zu organisieren. Sie ist heute einer der wichtigsten Organisationsstrukturen der gesellschaftlichen Mobilisierung gegen die Krise in Spanien. Mit dem Ausbruch der Immobilienkrise hatte eine Welle von Zwangsräumungen durch Spanien zu rollen begonnen. Zuvor waren Menschen jahrzehntelang von Politik und Banken zum Erwerb von Wohneigentum auf Hypothekenbasis gedrängt worden. Mit der Krise schnellten nicht nur die Hypothekenraten in die Höhe, ihre Folgen führten auch dazu, dass viele ihre monatlichen Raten nicht mehr zahlen können. Das Ergebnis sind bis heute hunderttausende Zwangsräumungen im gesamten Land (von über 550.000 diesbezüglichen Anordnungen ist die Rede).

Mittlerweile gibt es die PAH in über 200 Städten in Spanien. Die PAH versteht sich als horizontal und nicht hierarchisch organisierter Zusammenschluss von lokalen Plattformen, in denen Betroffene und mit diesen solidarische Menschen vor Ort zusammenarbeiten. Teilnahme und Mitarbeit setzen keine Mitgliedschaft voraus sondern basieren auf dem Prinzip der Asamblea. Die PAH verhindert Zwangsräumungen, eignet sich leerstehende Gebäude an, organisiert nachbarschaftliche Solidarität, entwickelt Aktionen und Kampagnen und beteiligt sich an den spanischen Krisenprotesten.

Eine besondere Aktualität bekommt der Film durch den Wahlsieg von Ada Colau, die bei den spanischen Kommunalwahlen am 24. Mai 2015 als Spitzenkandidatin für das Wahlbündnis Barcelona en Comú (Barcelona vereint) antrat. Ada Colau war eine der Gründerinnen der PAH und ist seit dem 13. Juni 2015 Bürgermeisterin von Barcelona. In dem Film, der die PAH Barcelona über sieben Tage begleitet wird Ada Colau in verschiedenen Interviewbeiträgen zu hören und zu sehen sein.
 
Rote Hilfe e. V.  Konstanz – Bodensee               

Wie endlich alles anders wird!

Ausstellung / Workshop über die Arbeit an einem arbeitskritischen Animationsfilm vom 16. – 18. Oktober 2014 in der Shedhalle in Zürich

Wer kennt es nicht, das lustige und zugleich unglaublich ernsthafte Kinderbuch „Kommunismus. Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird“ von Bini Adamcak. Die Autorin dieses Buches arbeitet gerade an einem Animationsfilm der auf genau diesem Buch basiert. In einem dreitägigen Workshop wollen die Macherinnen des Animationsfilms ihr Filmkonzept sowie ihren Arbeitsprozess vorstellen und gemeinsam mit den TeilnehmerInnen einen Schritt voranbringen.

In einem ersten Teil versucht der Film in einfachen Bildern und Worten die kapitalistische Ökonomie samt ihrer aktuellen Krise zu erklären. Im zweiten Teil werden verschiedene utopische Versuche unternommen, eine bessere Gesellschaft zu realisieren.

Die Workshopeinheiten können unabhängig voneinander besucht werden.

Donnerstag, 16.10.2014, 18-20 Uhr

Vorstellung des Films: Was bedeutet es, einen kapitalismuskritischen Film unter prekären kapitalistischen Bedingungen zu realisieren?

Freitag, 17.10.2014, 18-20 Uhr

Vom Buch zum Drehbuch – das Storyboard: Wie lässt sich ein Kapitel in einem Buch in eine visuelle Sprache bewegter Bilder übersetzen?

Samstag, 18.10.2014, 16-18 Uhr

Figuren- und Raumentwicklung: Aufbauend auf dem gemeinsam entwickelten Storyboard bauen wir eine Kulisse.

Samstag, 18.10.2014, 18-20 Uhr

Zum Leben erwecken: Kulisse und Figuren werden im Sinne des Drehbuches zum Leben erweckt, das heißt animiert; eine kleine Filmsequenz entsteht.


http://www.shedhalle.ch/2013/de/334/WIE_ENDLICH_ALLES_ANDERS_WIRD

Filmpremiere: Akte Grüninger – Die Geschichte eines Grenzgängers

Am Donnerstag, den 23.1.2014, werden die 49. Solothurner Filmtage mit Alain Gsponers Spielfilm „Akte Grüninger – Die Geschichte eines Grenzgängers“ (2013), 90 min, eröffnet.

Die Vorführung beginnt nach der Eröffnungsveranstaltung um 18:30 Uhr im Festivalzentrum im Landhaus.

Der dokumentarische Spielfilm dreht sich um den Schweizer Fluchthelfer Paul Grüninger.

Grüninger rettete unmittelbar vor dem Zweiten Weltkrieg bis zu 3600 Juden das Leben, indem er ihnen durch Vordatierung der Einreisevisa und/oder Fälschung anderer Dokumente die Einreise in die Schweiz ermöglichte. 1939 wurde er deswegen ohne Anspruch auf Rente vom Dienst suspendiert und 1940 wegen Amtspflichtverletzung zu einer geringfügigen Geldstrafe verurteilt. 1972 starb Grüninger verarmt in St. Gallen. (Wikipedia)

Hier der offizielle Trailer:

„Akte Grüninger“ bei den 49. Solothurner Filmtagen

http://www.solothurnerfilmtage.ch

Das Programm zum download (PDF)

Vgl. auch den Dokumentarfilm „Grüningers Fall“ (1997), 53 min, vom Schweizer Fernsehen zum freien Download bei SF1.