Tag-Archiv für 'donaueschingen'

Ralph Kästner auf Nein-zum-Heim – Kundgebung in Donaueschingen

Die Zahl der TeilnehmerInnen der Nein-zum-Heim Kundgebung in Donaueschingen am 23.1.2016 konnte sich gegenüber der Kundgebung vom November letzten Jahres nicht steigern. Mit dabei war wieder der St. Georgener Ralph Kästner, ehemaliger Kreistagskandidat der rechtsextremen DLVH für den Schwarzwald-Baar-Kreis (Wahlkreis IV St. Georgen/Triberg).


Ralph Kästner (mit Apothekentüte) am 23.1.2016 auf der NZH-Kundgebung in Donaueschingen. Im Hintergrund sind rassistische Plakate der neonazistischen Kleinstpartei Der III. Weg zu erkennen.

Laut Berichten von indymedia linksunten und Autonomer Antifa Freiburg (sowie zahlreichen Mainstreammedien) wurde Ralph Kästner am 27.1.2016, anlässlich der Razzia gegen die Internetplattform Altermedia, in Untersuchungshaft genommen. Gegen die Organisatoren und Redakteure von Altermedia wird wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung sowie Volksverhetzung ermittelt.

Bei der Donaueschinger Nein-zum-Heim – Kundgebung am 7.11.2015 war er als „2. Redner“ aufgetreten. Schizophrenerweise beklagte sich der aktive Neonazi damals, dass von seinen Gegnern „immer gleich zur Nazikeule“ gegriffen werde.

Ralph Kästner hatte auch an der Singener NPD-Demo am 28. Februar 2015 teilgenommen.

Links

Aufruf, den Naziaufmarsch in Donaueschingen zu verhindern!

Das Offene Antifaschistische Treffen Villingen-Schwenningen ruft dazu auf, einen Naziaufmarsch am 23. Januar 2016 in Donaueschingen zu verhindern. Es ist dies nun der zweite von der Villinger „SBH-Gida“ – Nachfolgeorganisation „Nein zum Heim“ organisierte Aufmarsch. Bereits der erste Aufmarsch hatte allen, die es wissen wollen, gezeigt, dass die Veranstaltung von regionalen Naziaktivisten durchsetzt war. U.a. konnten Vertreter der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ und der NPD aus dem Kreis Konstanz identifiziert worden.

Update 29.1.2016: Ralph Kästner auf Nein-zum-Heim – Kundgebung in Donaueschingen


Flyer gegen die „Nein zum Heim-Demo am 23.1.2016 in Donaueschingen

Der Aufruf im Wortlaut:

Nächsten Samstag, den 23. Januar, wollen die Nazis von „Nein zum Heim Schwarzwald Baar – Heuberg“ zum zweiten Mal in Donaueschingen aufmarschieren. „Nein zum Heim“ kann als Nachfolgeorganisation von SBH-Gida gesehen werden die im letzten Jahr schon zehn Mal mit ihrer Hetze auf die Straßen von Villingen-Schwenningen drängten.

In der gesamten BRD wird der Rechtsruck immer sichtbarer. Mit rassistischer Hetze und Phrasendrescherei gegen Flüchtlinge versuchen sich Parteien wie die AfD und Zusammenrottungen wie Pegida immer beliebter in der Bevölkerung zu machen.
Immer öfter schlägt diese Hetze in Gewalt um wie in Leipzig am 11. Januar als 250 rechte Hools ein alternativ geprägtes Stadtviertel angriffen. Mittlerweile vergeht in Deutschland keine Woche mehr ohne Angriffe auf Flüchtlingsheime. Rechte Gewalttäter fühlen sich durch die aggressiv geführte Flüchtlingsdebatte angetrieben und sehen sich immer mehr als Vollstrecker eines angeblichen Volkswillens – das sind sie aber nicht!

Wie weit sich das politische Klima in Deutschland mittlerweile nach rechts verschoben hat wurde unter anderem sichtbar als nach den hundertfachen sexuellen Übergriffen in Köln in der Sylvesternacht die Ausweisung von angeblich kriminellen Ausländern schnell zum zentralen Thema der öffentlichen Debatte wurde. Anstelle eines öffentlichen Diskurses über den Schutz von Opfern seualisierter Gewalt wurden eben diese Opfer dafür ausgenutzt öffentlich die Hetze gegen MigrantInnen und Flüchtlinge zu verstärken.

Genug ist genug. Lasst uns den RassistInnen und Nazis in Donaueschingen zeigen, dass sie sich niemals widerstandslos die Straße werden nehmen können!

Quelle: https://antifatreffenvs.wordpress.com/

Zum ersten Aufmarsch im November 2015:

http://linksrhein.blogsport.de/2015/11/01/gegen-den-sbh-aufmarsch-in-donaueschingen-am-7-11-2015/

http://linksrhein.blogsport.de/2015/11/07/zwei-kundgebungen-zwei-blockaden-und-zwei-antifa-demos-am-7-11-2015-in-donaueschingen/

Gegen den SBH-Aufmarsch in Donaueschingen am 7.11.2015

In Donaueschingen plant die Initiative „Nein zum Heim in Schwarzwald-Baar-Heuberg“ am Samstag, den 7. November einen rassistischen Aufmarsch. Das Offene Antifaschistische Treffen Villingen – Schwenningen ruft zu Gegenaktionen auf.

Update 7.11.2015: Zwei Kundgebungen, zwei Blockaden und zwei Antifa-Demos am 7.11.2015 in Donaueschingen

Update 7.11.2015: Der naheliegendste Weg zwischen Bahnhof und Aufmarschort der Nazis und Rassisten (Max-Rieple-Platz) führt über die Josefstraße – An der Stadtkirche – Karlstraße – Max-Rieple-Platz und somit direkt an der Gegenkundgebung vor der Stadtkirche vorbei. Der Zugang zum Platz gelingt nur über die Nordseite. Es wird anreisenden Rechten somit einige Kopfzerbrechen bereiten, wie sie heil hin und wieder weg kommen. Die Proteste können übrigens in Sicht- und Hörweite zu den Nazis stattfinden, so ist es richtig. Seit laut und passt auf Euch auf!

Update 5.11.2015: Ein gegenüber dem Antifaschismus intolerantes, parteiübergreifendes Bürgerbündnis hat für Samstag eine Kundgebung „Für ein menschliches und tolerantes Miteinander“ angemeldet. Beginn ist um 15 Uhr am Hanselbrunnen. Anschließend ist eine Menschenkette angekündigt. Die Facebook-Gruppe NOpegidainVS plant eine Veranstaltung „Zusammen gegen Rechts“ ebenfalls um 15 Uhr auf dem Hengstlerplatz.

Update 3.11.2015: Proteste gegen den „Nein zum Heim“ / Ex-SBH-Gida Aufmarsch in Donaueschingen beginnen um 13 Uhr an der Stadtkirche

Update 2.11.2015: Jetzt wurde der Ort und der Zeitpunkt des SBH-Aufmarsches in Donaueschingen bekannt gegeben: Max Rieple-Platz bzw. Karlsstraße 40-45 um 15 Uhr. Es handelt sich um eine stationäre Kundgebung.

„Nein zum Heim SBH“ ist quasi die Nachfolgeorganisation der kürzlich aufgelösten Gruppe „SBH-Gida“, die in Villingen-Schwenningen bereits zehn Pegida-Aufmärsche organisiert hat. Nachdem selbst die deutschlandweiten Koordinatoren von Pegida, dem örtlichen Ableger wegen seiner Nähe zur faschistischen Bewegung untersagten, das Pegida-Label weiterhin zu nutzen, suchten diese Unterschlupf bei der Initiative „Nein zum Heim“.

Nach zehn Pegida-Aufmärschen in Villingen-Schwenningen versuchen die Rechten neue Anknüpfungspunkte zu finden. In Donaueschingen sind in einer Aufnahmestelle mit 2.000 Geflüchtete bei etwa 20.000 Einwohnern, verhältnismäßig viele Flüchtlinge untergebracht. Es liegt nahe, dass „Nein zum Heim SBH“ hier versucht Hetze zu betreiben und rassistische Ressentiments aufzugreifen.

Dass Faschisten aus der ganzen Region nach Donaueschingen kommen werden, ist warscheinlich, wenn man sich etwa die Zusammensetzung des letzten Pegida-Aufmarschs in Villingen anschaut. Von etwa 150 Rechten war zumindest die Hälfte eindeutig dem faschistischen Lager zuzurechnen.

Ob der Aufmarsch in Donaueschingen wie etwa in Villingen in der Innenstadt stattfinden soll oder gar vor einer Flüchtlingsunterkunft – das wäre ein Novum in Baden-Württemberg – ist noch nicht bekannt. Klar ist aber: Mit einem solchen Vorgehen wurden etwa in Freital Pogrome gegen Geflüchtete herbeigeführt. Dem gilt es entschieden entgegenzutreten.

Darum: Kommt am 7. November nach Donaueschingen zu den Gegenaktionen.
Achtet auf Ankündigungen!!!
Pogrome verhindern bevor es zu spät ist!

Offenes Antifaschistisches Treffen Villingen-Schwenningen
jeden ersten Mittwoch im Monat ab 19 Uhr im Linken Zentrum Mathilde Müller (Jahnstr. 47/1, Schwenningen, Eingang Karlstr.)
www.antifatreffenvs.wordpress.com

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/157598