Archiv der Kategorie 'Soziales'

Rock for Syria

Spendenparty am 20. Januar 2017 um 22 Uhr im Contrast, Joseph-Belli-Weg 11, Konstanz

Bomben. Schüsse. Belagerungen. Hunger. Und mittendrin: Kinder.

Nach über fünf Jahren Bürgerkrieg ist Syrien einer der schlimmsten Orte auf der Welt. Obwohl sie am wenigsten für den Krieg können, sind rund sechs Millionen Kinder und Jugendliche in Syrien zwischen den Fronten gefangen und brauchen dringend Hilfe. Als eine der wenigen internationalen Hilfsorganisationen ist UNICEF noch vor Ort in Syrien und steht den Kindern und Familien in dieser schweren Zeit zur Seite. Ein Team von 200 Mitarbeitern in Syrien arbeitet einem Netzwerk von Partnern rund um die Uhr daran, dringend benötigte Hilfe zu den Familien zu bringen.

Wir nehmen pro Besucher einen symbolischen Euro Eintritt – weitere Spenden sind natürlich herzlich willkommen.
Außerdem wird der Gewinn des Getränkeverkaufs an diesem Abend ebenfalls in den Spendentopf geworfen.

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Da alles transparent ablaufen soll, hier ein paar Informationen:
– Alle Spenden fließen zu 100% an UNICEF
– Die genaue Abrechnung wird am nächsten Tag in dieser Veranstaltung veröffentlicht
– Der Spendennachweis wird auf unseren Facebookseiten veröffentlicht

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Musikalisch untermalt wird die Feier von Rockmusik aus sämtlichen Genres.

Quelle: http://www.contrast-kn.de/events/event/

Selbstbestimmung von Frauen durch Bildung Das Projekt LAKIA in der Negev-Wüste

Vortrag von Ines Fischer am Dienstag, 22.11.2016 um 19:30 Uhr in der VHS Konstanz

Der Alltag arabischer Beduinen ist durch den andauernden Israel-Palästina-Konflikt geprägt. Sie sind permanenten Diskriminierungen durch die Mehrheitsbevölkerung ausgesetzt. Die beduinischen Mädchen und Frauen sind besonders betroffen, da die Gesellschaft stark patriarchalisch und religiös-konservativ geprägt ist. Die Initiative LAKIA setzt sich hier für Empowerment und Bildung von Mädchen und Frauen ein. Neben einem mobilen Bücherbus werden Englischkurse, Camps in den Sommerferien sowie Diskussionsrunden für junge Beduinenfrauen zum Thema Frauenrechte durchgeführt. Außerdem baut die Organisation im Rahmen des Projekts „Desert Embroidery“ einkommensschaffende Maßnahmen auf, die den Frauen alternative Einkommensquellen und Wege in die finanzielle Unabhängigkeit bieten.

Eintritt 6 Euro

Orga: vhs + Terre des Femmes

10 Jahre Hartz IV und die Folgen: Armut in einem reichen Land

Veranstaltung mit Christoph Butterwegge am Dienstag, den 21.07.2015 um 19:00 Uhr im Treffpunkt Petershausen, Georg-Elser-Platz 1, Konstanz

Der Kölner Politikwissenschaftler und anerkannte Armutsforscher spricht am 21. Juli über die Verwüstungen, die das Hartz IV-Gesetz in der Bundesrepublik angerichtet hat. Christoph Butterwegge befasst sich seit Jahren mit den gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Folgen der sogenannten Agenda 2010, deren Kern das unter dem Stichwort „Hartz IV“ europaweit bekannt gewordene „Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ ist.

Dieses Gesetz steht für den Abbau sozialer Leistungen und gilt hierzulande als tiefste Zäsur in der Wohlfahrtsstaatsentwicklung nach 1945: Zum ersten Mal wurde damit eine für Millionen Menschen in Deutschland existenziell wichtige Lohnersatzleistung, die Arbeitslosenhilfe, faktisch abgeschafft und durch eine bloße Fürsorgeleistung, das Arbeitslosengeld II, ersetzt. Für Butterwegge ist Deutschland durch die Agenda 2010 des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder, die Hartz-Reformen und besonders das am 1. Januar 2005 in Kraft getretene Hartz IV-Gesetzespaket zu einer anderen Republik geworden. Denn es hat nicht bloß das Armutsrisiko von Erwerbslosen und ihren Familien spürbar erhöht, sondern auch einschüchternd und disziplinierend auf viele Beschäftigte gewirkt.

Christoph Butterwegge ist Professor für Politikwissenschaft am Institut für Vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Universität zu Köln. In seinen Publikationen und öffentlichen Meinungsäußerungen setzt er sich leidenschaftlich für Menschen ein, die gesellschaftlich nur schwer zu Wort kommen und prangert soziale Missstände an.

Veranstalter: die LINKE und Linke Liste Konstanz

Input Konstanz: Workshops & Vorträge

Eine neue Gruppe namens „Input Konstanz – Workshops & Vorträge“ hat sich gegründet und weckt Interesse mit einem spannenden Veranstaltungsprogramm

Vortrag am Mittwoch, 25. Februar um 18 Uhr im Radioraum (DGB-Haus, Beyerlestr. 1, Konstanz)
Ausstieg aus der Gesellschaft in die Obdachlosigkeit

Was bedeutet ein „Ausstieg“ aus der Gesellschaft in die Obdachlosigkeit? Dirk hat sich vor einigen Jahren bewusst entschieden nicht mehr in einer Wohnung zu leben. Er wird in seinem Vortrag darüber berichten, was für persönliche Beweggründe ihn zu diesem Schritt veranlasst haben und über seine Erfahrungen mit der Obdachlosigkeit in Konstanz sprechen.

Neben der persönlichen Ebene sollen in der Veranstaltung auch die Ursachen und Auswirkungen von Obdachlosigkeit analysiert und diskutiert werden. Laut der BAG Wohnungslosenhilfe e.V. waren 2012 beispielsweise ca. 284.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung (ein Anstieg um 15% seit 2010). Weitere ca. 130.000 Menschen waren von Wohnungslosigkeit bedroht, das heißt bei ihnen stand der Verlust der Wohnung unmittelbar bevor. Demnach zählten 2012 insgesamt ca. 414.000 Menschen zu den sogenannten Wohnungsnotfällen, die akut wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht waren. Als Gründe werden beispielsweise die Zunahme der Armut und des Armutsrisiko, ein Mangel an preiswerten Wohnraum, Mietpreissteigerungen und Konstruktionsfehler bei Hartz IV genannt.

Quelle: https://de-de.facebook.com/diefalken

Hanno Pöppel: Soziale Proteste in Israel

Jungle World – Autor Hanno Pöppel spricht am 8.4. in Konstanz über die sozialen Proteste in Israel

Im Sommer 2011 haben ca. 2 Millionen Israelis eine gerechtere Gesellschaftsordnung gefordert. Es waren dies die größten Sozialproteste in der Geschichte Israels. Waren die Proteste nur ein kurzes Strohfeuer allgemeinen dumpfen Unmuts oder geht es eine Identitätskrise? Israel hat innerhalb weniger Jahre den Umbruch vollzogen von kollektiver Verfasstheit hin zu einem Lebensentwurf, der individualistisch, hedonistisch und wirtschaftsliberal geprägt. Hanno Pöppel ist immer wieder in Israel und war bei den Protesten dabei.

Veranstaltungsort: vhs, Astoria-Saal
Termin Mo. 08.04.2013
Uhrzeit 20:00 – 21:30

Organisiert von vhs + Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee + Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V.

Soziale Proteste in Israel

Vortrag von Hanno Pöppel am 8. April 2013 in der vhs Konstanz

Im Sommer 2011 haben ca. 2 Millionen Israelis eine gerechtere Gesellschaftsordnung gefordert. Es waren dies die größten Sozialproteste in der Geschichte Israels. Waren die Proteste nur ein kurzes Strohfeuer allgemeinen dumpfen Unmuts oder geht es um eine Identitätskrise? Israel hat innerhalb weniger Jahre den Umbruch vollzogen von kollektiver Verfasstheit hin zu einem Lebensentwurf, der individualistisch, hedonistisch und wirtschaftsliberal geprägt ist.

Hanno Pöppel, stud. phil., freier Autor, ist immer wieder in Israel und war bei den Protesten dabei.

vhs, Astoria-Saal – 20.00 bis 21.30 Uhr
Katzgasse 7, Konstanz
Eintritt frei

Eine gemeinsame Veranstaltung von vhs Konstanz-Singen e.V., Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V.

„Wir zahlen nicht für eure Krise“ Bodensee gegründet, Kundgebung am Samstag

Im Angesicht der, von der amtierenden schwarz/gelben Regierung forcierten „Sparpolitik“, hat sich auch am Bodensee ein Bündnis mit dem Motto: „Wir zahlen nicht für eure Krise“ gegründet. Diverse linke und linksradikale Gruppen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich wollen in Zeiten einer der größten Krisen des kapitalistischen Wirtschaftssystems nicht mehr stillhalten. Wir finden es ist an der Zeit wieder Alternativen zum bestehenden falschen Ganzen ins Auge zu fassen. Wir glauben nicht, das raffgierige Banker, Heuschrecken oder Pleitengriechen Schuld an der Krise sind. Für uns gilt ganz klar: Der Kapitalismus ist die Krise und die Lohnabhängigen können nur International vernetzt die Gesamtscheiße überwinden.

Unsere ersten gelaufenen Aktionen:

Mobile Flyer Aktion

Einige Aktivist_innen verteilten in Konstanz/Kreuzlingen mehr als 500 Flyer und machte das Bündnis etwas bekannter. Es gab einige Gespräche mit Anwohner_innen und Passanten.

Krisen Party

Um für das Bündnis, besonders bei jungen Menschen, zu werben, organisierten wir eine Party im Jugendclub Contrast in Konstanz. Bei Bier und elektronischer Musik konnten sich die Besucher_innen über anstehende Aktivitäten informieren und ein wenig feiern.

Internationale Kundgebung

Am Samstag 25.09. um 12 Uhr auf der Markstätte in Konstanz und um 14 Uhr auf dem Bärenplatz in Kreuzlingen wird es 2 Kundgebungen geben. Es sind mehrere Redebeiträge zu Krise und (Anti)Kapitalismus geplant. Kommt zahlreich und bringt eure Freund_innen und Nachbar_innen mit.

Bei indymedia hat die Plattform zusätzlich ein sog. Grundverständnis gepostet:
http://linksunten.indymedia.org/de/node/25659

Kontaktieren kann man sie per mail: krise.bodensee [at] yahoo.com

Anmerkung: Uns würde interessieren, wer denn die „diversen linken und linksradikalen Gruppen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich“ sind, aus denen sich dieses Bündnis zusammensetzt.

Vortrag von Prof. Joachim Hirsch am 15.9. in Reutlingen

»Öffentliche Güter für alle!« Soziale Infrastruktur – ein Vorschlag für eine radikale Reform. Mit: Prof. Joachim Hirsch

Mittwoch, 15.09.2010, 20.00 Uhr
Reutlingen | Kulturzentrum franz.K | Unter den Linden 23

Der von einer AutorInnengruppe der AG links-netz um Joachim Hirsch vorgelegte Entwurf für eine »Sozialpolitik als Bereitstellen von sozialer Infrastruktur« ist ein Vorschlag, Sozialpolitik von ganz neuen Grundvoraussetzungen her zu denken. Das Konzept knüpft an an die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen an – geht aber darüber hinaus. Damit knüpft die Veranstaltung u.a. an die Diskussion um einen kostenlosen ÖPNV und die Kampagne »TüBus« an.

Joachim Hirsch ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Uni Frankfurt und Mitglied der AutorInnenengruppe linksnetz.

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Kulturzentrum franz.K und dem ZAK Tübingen

-> mehr Infos: http://rls-bw.de/cms/index.php?article_id=444

„Nein!“ zur Schließung des Contrast und allen anderen selbstverwalteten Jugendzentren!

Presseerklärung zur gestrigen Demonstration junger Menschen in Konstanz

Am Samstag, den 29. November 2008 um 12:00Uhr, versammelten sich vor dem Konstanzer Münster knapp 200 junge Leute unter dem Motto „Jugendarbeit retten! Kultur erhalten! – Keine Räumung des selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrums Contrast“, um für den Erhalt ihres Jugendzentrums zu demonstrieren.

Sie forderten ihren Vermieter – den E.S.G. e.V. – auf, Tacheles zu sprechen, Verhandlungen zu führen und angebliche Schulden, welche das Contrast selbst nicht in Frage stellen will, endlich einmal zu belegen. Außerdem soll der E.S.G. e.V. die selbstorganisierte und selbstverwaltete Arbeit junger Menschen anerkennen und nicht als „hochsubventioniert & allein hedonistisch“ verunglimpfen. Schließlich sei die ESG doch selbst einmal unter diesem Motto angetreten.

Der Protestzug bewegte sich lautstark und musikalisch kämpferisch durch die Niederburg und durch Petershausen hin zur Chérisy, wo der Contrast-Verein in wechselnder Besetzung seit nunmehr 12 Jahren sein Domizil hat.

Auf der Kreuzung vor dem Contrast forderte der Verein in seiner Schlussrede noch einmal eindringlich die Verantwortlichen des E.S.G. e.V. auf, die Kündigung des Mietverhältnisses zurückzunehmen und die aktive selbstbestimmte Arbeit des Contrast zu respektieren, sie zukünftig nicht allein als „hedonistisch“ zu reduzieren, sondern gesellschaftliche Mitverantwortung, soziales Engagement und Stunden ehrenamtlicher (d.h. unbezahlter) Arbeit anzuerkennen und zu unterstützen. Denn Selbstverwaltung schafft Eigeninitiative und gesellschaftliches Bewusstsein!

Mit der Räumung des Contrastes würde ein großes Stück Jugendkultur für den gesamten Bodenseeraum verloren gehen, da es das einzige selbtsverwaltete Jugendzentrum in dieser Region ist und keine vergleichbaren Einrichtungen vorhanden sind.

Keine Räumung des Contrast!
fordern
Der Vorstand des Jugendkultur e.V. Contrast,
seine 60 Mitglieder
& die jugendlichen NutzerInnen des Contrast!

Sören Gipp, Vorstand des Contrast.

Jugendarbeit retten! Kultur erhalten!

Keine Räumung des selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrums Contrast. Seit 25 Jahren ist der Verein JugendKultur e.V. träger von selbstverwalteter Jugend- und Kulturarbeit in Konstanz.

Seit Jahren konnten etliche Veranstaltungen durchgeführt werden. Konzerte
mit Bands aus aller Welt. Unterschiedlichste Musikrichtungen haben bei uns
ein Zuhause.
Etliche Gruppen haben bei uns die Möglichkeit, jenseits von
Gewinnerwirtschaftung, auf zu treten. Das Fördern von Kultur ist uns ein
großes Anliegen!

Seit Jahren haben etliche junge Menschen in unserem Verein mitgewirkt und
die Möglichkeit genossen, sich hier zu verwirklichen. Es ist uns ein
weiters großes Anliegen dies weiter anbieten zu können. Junge Menschen
sollen die Möglichkeit haben, ihr Leben und ihre Freizeitgestaltung selbst
in die Hand zu nehmen.

Seit Jahren bieten wir für junge Menschen in unserer Umgebung den offenen
Jugendtreff an. Wir sind froh jungen Menschen hier eine Anlaufstelle zu
bieten. Dies tun wir mit professioneller Hilfe durch Sozialarbeiter der
Stadt Konstanz.

Seit Jahren halten wir Veranstaltungen zu gesellschaftspolitischen Themen
ab. Sei es Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, Gründe für die Unruhen in
den Pariser Vororten oder auch zur Situation in anderen Ländern dieser Welt
z.B. Lateinamerika. Wir freuen uns eine Plattform zur Diskussion zu sein
und den Rahmen für solche Veranstaltungen zu bieten.

Das alles soll nun weichen, damit es endlich ruhiger wird!
Zumindest wenn es nach dem Willen unseres Vermieters ESG e.V.
geht.

Wir fragen uns nur was wird aus den Jugendlichen? Sowohl unsere
Mitglieder, als auch die Jugendlichen aus der Wohngegend?
Sollen sie in Zukunft auf der Straße rumhängen?

Wir wollen, dass die Jugend in Konstanz ihren Platz hat!

Kontaktmöglichkeit unter: kontakt@dascontrast.de
Joseph-Belli-Weg 11 – 78467 Konstanz

www.dascontrast.de

Tübinger Mayday! Parade für Globale Soziale Rechte

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Mittwoch, 30. April 2008, 18 Uhr
Tübingen, Panzerhalle, Französisches Viertel, Aixer Straße
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Aufruf:

auch dieses Jahr gehen wir bei der MAYDAY! Parade gemeinsam für ein besseres Leben auf die Straße! Mit Musik und Tanz, Verkleidungen und bunten, kreativen und hierarchiefreien Aktionsformen …für Selbstbestimmung, ein schönes Leben für alle und globale soziale Rechte!

Immer mehr Menschen leben in unzumutbaren Verhältnissen. Viele arbeiten befristet oder ohne Vertrag, für Billiglöhne oder haben mehrere Jobs gleichzeitig. Prekäre Arbeitsverhältnisse treffen ganze Familien, zusammen mit der Reduzierung staatlicher Unterstützung gefährden sie das Wohlergehen und sogar die Ernährungssicherheit von Kindern. Das Einkommen und die soziale Herkunft bestimmen dank Studiengebühren und anderen Kommerzialisierungen in Bereichen der täglichen Daseinsvorsorge über den Zugang zu Bildung. Und nach dem Studien- oder Ausbildungsabschluss hangeln sich viele inzwischen von einem unbezahltem Praktikum zum nächsten oder arbeiten als Leiharbeiter in Zeitarbeitsunternehmen. Bildung, Gesundheitsversorgung und Altersbetreuung sind abhängig vom Geldbeutel geworden. Steigende Mieten, die Privatisierung des öffentlichen Raumes und verschärfte Kontrolle bestimmen die Entwicklung der Stadt – auch die „unserer schönen Insel Tübingen“.

WR WOLLEN SELBST SPRECHEN UND HANDELN FÜR SOZIALE GLOBALE RECHTE ÜBERALL!

Freien Zugang zu allem, was Menschen für ein Leben in Würde brauchen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, mit oder ohne Arbeit: Gebührenfreie Gesundheitsversorgung, Bildung, Wohnen, Nahrung, Kultur, Freiheit, Bleiberecht und Bewegungsfreiheit für alle!

Für die Parade organisieren wir Lautsprecherwagen mit Soundsystem und Musik. An symbolischen Orten auf der Strecke gibt es kurze Beiträge in Form von kreativen Aktionen, Theater, Performance, Gedichten, Liedern… Abgerundet wird das Ganze durch geschmückte Fortbewegungsmittel zu verschiedenen Themen, Verkleidungen, Jonglage, Stelzen, Großpuppen und allem was Euch einfällt, um die Parade bunt zu machen und inhaltlich zu füllen.

ES IST NICHT NÖTIG, DIE WELT ZU EROBERN. ES REICHT, SIE NEU ZU SCHAFFEN. DURCH UNS. HEUTE.
(Zapatistische Befreiungsbewegung, Chiapas, Mexico)

http://tuebingermaydayparade.twoday.net

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