Archiv der Kategorie 'Gender'

Die politische Situation in der Türkei

Vortrag von Jürgen Gottschlich am Samstag, den 18. April 2015 um 18 Uhr im Treffpunkt Petershausen, Georg Elser Platz 1, 78467 Konstanz

Über folgende Themen wird berichtet:

  • aktuelle politische Lage in der Türkei
  • Frauenrechte in der Türkei
  • Menschenrechte in der Türkei
  • wie unabhängig sind die Medien
  • syrische Flüchtlinge in der Türkei
  • Situation der Roma und anderen Minderheiten

Jürgen Gottschlich ist Autor und TAZ-Redakteur aus Istanbul.

Veranstalter: esPresso und Input Konstanz, unterstützt durch den Asta der Uni Konstanz und die Rosa Luxemburg-Stiftung

Vgl. auch die Lesung von Jürgen Gottschlich am Sonntag, den 19.4.2015 im Stadttheater Konstanz: Beihilfe zum Völkermord – Deutschlands Rolle bei der Vernichtung der Armenier

Livestream vom Internationalen Marxistisch-Feministischen Kongress in Berlin

Die Kongress „Die Kraft der Kritik: Wege des Marxismus-Feminismus“, der dieses Wochenende in Berlin stattfindet, ist seit Wochen ausgebucht. Über 500 Personen haben sich angemeldet.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung wird mit einem Livestream unter http://livestream.rosalux.de, am Freitag, 20.3.2015 ab 15.30 Uhr und am folgenden Samstag ab 17.30 Uhr auf Sendung sein.

Die Stream deckt leider nur einen Teil des dreitätgigen Kongreses ab (siehe das vollständige Programm). Hier die übertragenen Veranstaltungen:

Freitag, 20.3.2015

15:30-17:30 Panel 1: Learning from history | Aus der Geschichte lernen
Cynthia Cockburn (London): Feminist Uses of the Standpoint Concept
Lynne Segal (Sydney): Learning from our Mistakes: Feminism, Movements & Left Coalition
Lise Vogel (New York City): Still Moving Toward a Unitary Theory?
Katharina Volk (Köln): On historical Struggles and (utopian) Ideas – Socialist, Marxist and Materialist Feminists
Chair: Claudia Gdaniec (Berlin)

19:00-20:00 Book Launch: Marxism and Feminism
With Shahrzad Mojab, Cynthia Cockburn, Frigga Haug

20:30-21:00 Luxemburg Lecture by Saskia Sassen
What do we see when we go back to Ground Level – detheorize, in order to re-theorize? | Was sehen wir, wenn wir uns zurück auf den Grund begeben – de-theoretisieren, um dann zu re-theoretisieren?
Chair: Shahrzad Mojab (Toronto)

Samstag, 21.3.2015

17:30-19:30 Panel 4: Towards a Human Society | Perspektiven einer menschlichen Gesellschaft
Gabriele Winker (Hamburg-Harburg): Care Revolution as a Feminist-Marxist Transformation Strategy
Shahrzad Mojab (Toronto): Women and Revolution: Thinking through Marxism and Feminism
Ann Ferguson (Commentator)
Chair: Sabine Plonz (Münster)

20:30-21:15 Luxemburg Lecture by Gayatri Chakravorty Spivak
One Limit of Marxist Feminism
Chair: Franziska Dübgen (Göttingen)

Auch für die, die Freitag und Samstag keine Zeit finden, zuzuschauen, können auch danach die Streams abspielen. Sie bleiben unter https://www.youtube.com/user/rosaluxstiftung zugänglich.

7. März 2015: Frauenkampfdemo Zürich

Am Samstag, den 7.03.2015, beginnt um 13:30 Uhr die Frauenkampfdemo in Zürich. Auftakt ist auf dem Hechtplatz. Dieses Jahr wird die Demo der Frauenrevolution in Rojava und dem Widerstand der Frauenverteidigungseinheiten YPG gewidmet.

Quelle: http://www.frauenbuendnis-zueri.ch/?page_id=294

Vortragsreihe Gesellschaft-Macht-Geschlecht an der Uni Konstanz

Veranstaltungsreihe des Gleichstellungspolitischen Referats „Gesellschaft Macht Geschlecht“ der Uni Konstanz im Rahmen der bundesweiten Aktionswochen „Gesellschaft – Macht – Geschlecht“ im November 2014

Montag 03.11.: Barbara Streidl, 19.00 Uhr, G309
Vortrag – Kind oder Karriere

Dienstag 04.11.: 21.00 Uhr, Contrast, Joseph-Belli-Weg 11
Party – Queer goes Labor Eröffnungsparty!

Freitag 07.11.: Prof Dr. Juliana Goschler, 18.00 Uhr, C230
Vortrag – Affen, Evolution, Hormone – biologistische Erklärungen von Geschlechtsunterschieden (und deren methodische Fehler)

Freitag 07.11.: Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch, 20.00 Uhr, C230
Vortrag – Umkämpfte Wörter

Montag 10.11.: Laura Dornheim, 18.30 Uhr, R511
Vortrag – Faktencheck Frauenquote

Mittwoch 12.11.: Joanna Choinicka, 18.00 Uhr, R511
Vortrag – Heterosexism in Latvian, Lithuanian and Polish media discourse

Donnerstag 13.11.: Christina Schmauch, 19.00 Uhr, A701
Vortrag – Rechtlicher Umgang mit sexueller Gewalt

Was die Menschen in Kobanê verteidigen. Die Revolution von Rojava und das Modell der Demokratischen Autonomie

Informationsveranstaltung zur autonomen kurdischen Region in Syrien (Rojava), am 20. November 2014 um 19 Uhr im Kulturzentrum am Münster, Wolkenstein-Saal, Konstanz

Momentan ist Rojava wegen der Angriffe auf Kobane durch die dschihadistische Terrormiliz IS im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Neben ihrer Heimat verteidigen die Menschen dort ein Modell des Zusammenlebens, als Demokratische Autonomie bezeichnet, das allen Ethien, Religionen und Geschlechtern ermöglichen soll, gleichberechtigt und in gegenseitigem Respekt zusammen ein selbstbesstimmtes Leben, ohne Ausbeutung und Unterdrückung, zu gestalten. In Rojava wird dazu auch ein Wirschaftsmodell entwickelt, das bisher in der Welt einzigartig zu sein scheint.

Wir haben zwei kurdischen Aktivistinnen eingeladen, über die aktuelle Lage in der Region und das Modell der Demokratischen Autonomie zu berichten. Hazina Osi ist Mitglied der PYD und war von Beginn an am Aufbau des Projekts Rojava beteiligt. Melike Yasar ist Mitglied der Internationalen Vertretung der kurdischen Frauenbewegung.

Zu der Veranstaltung lädt der Kreisverband der Partei DIE LINKE und die DKP Bodensee-Hochrhein alle Interessierten
herzlich ein.

Demo gegen Ecopop-Initiative am 1.11.2014 in Bern

Am 30. November kommt in der Schweiz die sog. Ecopop-Initiative zur Abstimmung. Sie verbindet Wohlstandschauvinismus und Rassismus mit restriktiver Bevölkerungspolitik in der Dritten Welt und verbrämt dies mit wohlklingendem, ökologisch angehauchten Vokabular. Seit Monaten laufen Gewerkschaften, linke Parteien, feministische Organisationen wie terre des femmes, antirassistische Initiativen und Einzelpersonen der Zivilgesellschaft dagegen Sturm. Am 1.11. ab 14:30 Uhr findet nun eine schweizweite Kundgebung und Demo gegen diese Initiative auf dem Bundesplatz in Bern statt.

Demo am 1.11.2014 auf dem Bundesplatz in Bern

Die Befürworter der rechten Initiative, die sich anschickt, die vorausgegangene „Masseneinwanderungsinitiative“ der rechten SVP in ihren rassistischen Konnotationen noch zu toppen, nennen sie „Volksinitiative“: „Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen“. Die Argumente der Initiativbefürworter erinnern deutsche Linke an Debatten der 80er und 90er Jahre, in denen es um Auseinandersetzungen mit rechten Ökologen1, Vertretern einer konservativen Entwicklungspolitik und frauenfeindlichen Bevölkerungspolitikern ging. Sie vertraten z.B. Zwangssterilisierungen in der Dritten Welt oder Thesen des reaktionären britischen Ökonomen Thomas Malthus. 2

Die Abstimmungsinitiative hat wohl aus früheren Debatten gelernt und kommt in einem Gewand daher, dass den Eindruck erweckt, als seien hier die reinsten Menschenfreunde, die fortschrittlichsten Ökologen und die ehrlichsten Demokraten unterwegs. Unter dem Strich geht es ihr jedoch um die radikale Begrenzung der Zuwanderung in die Schweiz, um eine Zurichtung der restlichen Zuwanderung auf den ökonomischen Nutzen für die Schweiz und um die Aufrechterhaltung des Reichtums der Schweiz, koste es so viele Menschenleben, wie es wolle. Ausführlich hierzu:

Die kritische Kunstinstitution Shedhalle, Zürich, zeigt in diesem Zusammenhang die Ausstellung „Das Ende der Natur. Einige Widersprüche in aktuellen Diskussionen zu Ökologie und Krise“ von den beiden Künstlern Ralo Mayer und Tomash Schoiswohl. Sie wird am 13. November 2014 mit einer Podiumsdiskussion eröffnet und geht bis 1. März 2015.

http://shedhalle.ch

Fußnoten:

  1. Z.B. Herbert Gruhl, den Rechtsausleger der Partei die Grünen in ihrer Gründungsphase und sein Buch „Ein Planet wird geplündert“. Gruhl wurde früh aus der grünen Partei herausgeworfen und gründete eine eigene Partei, die ÖDP. [zurück]
  2. Zitat von Malthus: „„Ein Mensch, sagte er, der in einer schon occupirten Welt geboren wird, wenn seine Familie nicht die Mittel hat, ihn zu ernähren oder wenn die Gesellschaft seine Arbeit nicht nötig hat, dieser Mensch hat nicht das mindeste Recht, irgend einen Teil von Nahrung zu verlangen, und er ist wirklich zu viel auf der Erde. Bei dem großen Gastmahle der Natur ist durchaus kein Gedecke für ihn gelegt. Die Natur gebietet ihm abzutreten, und sie säumt nicht, selbst diesen Befehl zur Ausführung zu bringen.“ [zurück]

„Ein Leben für Frieden, Freiheit und die Rechte der Frauen“

Ein Abend mit der iranischen Friedensnobelpreisträgerin Dr. h.c. Shirin Ebadi am Dienstag, den 28.10.2014, 19:30 – 21:30 Uhr im Konstanzer Konzil

Shirin EbadShirin Ebadi wurde in Hamedan/Iran geboren. Sie studierte Jura und wurde 1974 als erste Frau im Iran zur Richterin ernannt. Nach der Islamischen Revolution von 1979 wurde sie gezwungen, von ihrem Amt zurückzutreten. Frauen im Iran war es von nun an verwehrt, als Richterinnen zu arbeiten. Doch weder Drohungen, Einzelhaft, noch Berufsverbot erschütterten ihre Zielstrebigkeit. Sie setzte sich mutig und unter persönlichem Risiko für die Rechte von Frauen, Kindern, politisch Verfolgten und Dissidenten ein.

Im Oktober 2003 wurde Shirin Ebadi mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Damit hat das norwegische Nobelpreiskomitee die Welt positiv überrascht. Die erste muslimische Nobelpreisträgerin wurde für ihre „Bemühungen für Demokratie und Menschenrechte“ geehrt. Ende November 2009 räumten nach Angaben der norwegischen Regierung die iranischen Behörden ein Bankschließfach von Ebadi und beschlagnahmten die dort aufbewahrte Medaille und Urkunde ihres Friedensnobelpreises.

Seit Ende 2009 lebt Shirin Ebadi im Exil. Von dort aus setzt sie ihre Menschenrechtsaktivitäten in aller Welt fort. 2012 erhielt sie in der Frankfurter Paulskirche den Avicenna-Preis für „wegweisende Initiativen von Personen oder Institutionen zur interkulturellen Verständigung“, insbesondere zwischen Orient und Okzident. Die Iranerin Shirin Ebadi liebt ihr Land – obwohl sie dort auf der Todesliste steht. Sie spricht in einem Impulsreferat über Frauenrechte, ihre Aktivitäten und den Frieden, bevor sie sie in einem moderierten Gespräch die aktuelle Situation im Iran beleuchtet.

Veranstalter: terre des femmes Konstanz, vhs Konstanz/Singen, Stadt Konstanz

Kosten: 8,00 EUR
Gruppen ermäßigt und mit vhs-Vortragskarte 4,00 EUR
Sonderpreis für Schulklassen bei Anmeldung

Mehr www.vhs-konstanz-singen.de/index.php?id=103&kathaupt=11&knr=Z10010&katid=288

Homosexuellenverfolgung 1919 bis 1969

Ausstellung vom 20.06. – 30.06.2014 an der Universität Konstanz, Ebene A6

Die Schautafeln zeigen Teile der Ausstellung „Homosexuellenverfolgung in Hamburg 1919 bis 1969“, die wie das gleichnamige Buch von Bernhard Rosenkranz, Ulf Bollmann und Dr. Gottfried Lorenz erstellt wurde und erstmals 2008 in der Gedenkstätte KZ Neuengamme gezeigt wurde. Anhand von Dokumenten, Fotoaufnahmen und Einzelschicksalen wird die Geschichte der Homosexuellenverfolgung von 1919 bis 1969 in Hamburg aufgezeichnet, die sich aber in anderen Städten ganz ähnlich zugetragen hat. Sichtbar gemacht wird die „Kontinuität der Verfolgung“, die sich keinesfalls auf die NS-Zeit beschränkt, sondern bereits von der Weimarer Republik bis weit über die unmittelbare Nachkriegszeit hinausging.

Die Hamburger Ausstellung wurde u.a. vom Verein Rosa Strippe e.V. im Jahr 2009 in Bochum gezeigt, ergänzend finden sich daher zusätzlich drei Tafeln mit Personenportraits (Dr. Hünnebeck, F. Heintze und W. Güte) aus dem Ruhrgebiet in der Ausstellung.

Veranstalter: AStA der Universität Konstanz, Referat für Gleichstellung & Integration in Zusammenarbeit mit der Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“.

Quelle: http://www.stolpersteine-konstanz.de

Verfolgung homosexueller Männer in Südbaden in der NS-Zeit

Vortrag des Historikers William Schaefer: zu den Schicksalen männlicher Opfer des § 175 im Bereich des Landgerichts Konstanz 1933 – 1945 am Fr., 27.06.2014, 19:30 im Wolkensteinsaal des Kulturzentrums Konstanz

Während des Dritten Reiches wurden auch homosexuelle Menschen von den Nazis verfolgt. Juristische Grundlage dieser Verfolgung war der Paragraf 175 des Reichsstrafgesetzbuches. Sie kamen ins Gefängnis, Zuchthaus, in eine Heil- und Pflegeanstalt; manche kamen ins Konzentrationslager, wo viele starben. Auch vom Landgericht Konstanz wurden viele Männer ihrer sexuellen Orientierung wegen verurteilt. Einige Prozessakten existieren noch und geben Auskunft über die Schicksale dieser Menschen. Manche überlebten die Jahre der Haft und Verfolgung, viele wurden ermordet. Josef Geiger, für den am 27. Juni 2014 ein Stolperstein verlegt wurde, kam nach Verbüßung seiner Zuchthausstrafe in eine Heil- und Pflegeanstalt und wurde später in Grafeneck vergast. Der Historiker William Schaefer erforscht seit etwa 15 Jahren die Schicksale homosexueller Opfer aus Südbaden und setzt sich seit Jahren dafür ein, dass diese Menschen und deren Schicksale nicht vergessen werden.

Veranstaltet von der Stolperstein-Initiative Konstanz in Zusammenarbeit mit Kulturbüro Konstanz und VHS Konstanz-Singen e.V.

Quelle: http://www.stolpersteine-konstanz.de

8. März 2014: Zürcher Frauendemo

Die Demonstration des Frauenbündnis Zürich steht heuer unter dem Motto „Care-Arbeit kollektivieren – Kapitalismus entsorgen! Frauendemo am internationalen Frauenkampftag.“ Besammlung ist am Samstag, den 8. März 2014, 13 Uhr 30, auf dem Hechtplatz in Zürich

Machtspiele: Sexismus an der Hochschule

Podiumsdiskussion am 27. Januar 2014, 17:00 Uhr – 19:00 Uhr im Raum V 1001

  • Wie zeigt sich Sexismus an der Hochschule und was hat das mit Macht zu tun?
  • Was kann man dagegen tun?
  • Welche Verantwortung hat die Universität?
  • Wo liegt die Grenze zwischen Flirt und Belästigung?
  • Ist das nur ein Frauenthema oder sind auch Männer betroffen?

Diesen und anderen Fragen gehen die Referentinnen aus unterschiedlichen Perspektiven nach: Charlotte Diehl hat einen wissenschaftlichen Blick und forscht in ihrer Promotion zu sexueller Belästigung. Silke Paul, als Frauenreferentin der Universität Mainz und Sprecherin der BuKoF-Kommission „Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt“, sieht insbesondere die Verantwortung der Universität als Ausbildungs- und Beschäftigungsbetrieb. Martina Walter, Gleichstellungsreferentin des AStA der Universität Konstanz, beleuchtet verschiedene Formen von Sexismus, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Die Podiumsdiskussion wird von Prof. Dr. Beate Ochsner, Gleichstellungsbeauftragte und Professorin für Medienwissenschaft an der Universität Konstanz, moderiert.

Referentinnen

  • Charlotte Diehl – Psychologie-Doktorandin im Graduiertenkolleg “Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit” der Universität Bielefeld
  • Silke Paul – Frauenreferentin der Universität Mainz und Sprecherin der BuKoF-Kommission “Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt”
  • Martina Walter – Gleichstellungsreferentin des AStA der Universität Konstanz und Studentin der Psychologie

Moderation: Prof. Dr. Beate Ochsner – Gleichstellungsbeauftragte der Universität Konstanz und Professorin für Medienwissenschaft

Veranstalter
Referat für Gleichstellung und Familienförderung

Zum Flyer von der Homepage des Fachbereichs Literatur Kunst Medien, Uni Konstanz

Quelle: Uni Konstanz, http://literaturkunstmedien.wordpress.com/

Gesellschaft Macht Geschlecht

Aktionswochen gegen Sexismus und Homophobie vom 19. – 26. November 2013

19.11. – 19.30 Uhr – C421

Bilder von Sexarbeiter_Innen – Workshop von Emily Navina. Hure, Femme und Aktivistin

Emily Navina

Sexarbeit ist ein Begriff, der mit unterschiedlichsten Bildern verbunden wird. Sexarbeiter_Innen, Stricher, Masseure, Escort, Hure….Was denkst Du wenn du solche Bezeichnungen hörst? Wie hast Du Dir Deine Meinung gebildet? Wie sieht Deine Auseinandersetzung mit dieser Arbeit aus? Was ist Sexarbeit? Wer macht Sexarbeit? Wie sind die Arbeitsbedingungen von Sexarbeiter_Innen in Deutschland und anderswo? Welche Bilder und Vorstellungen tauchen in Deinem Kopf auf? Sind sie realistisch, sind es Stigmata? Sind es Vorurteile über die Personen oder uns, Ihre/unsere Wünsche und die Sexualität in unserem Kopf?

Es gibt unterschiedliche Erfahrungen mit Sexarbeit. Der persönliche Bezug zu dieser Arbeit ist so unterschiedlich wie in anderen Jobs auch. Sex ist ein gesellschaftliches Tabuthema und es gibt unterschiedliche Auffassungen von Sexarbeit.

Falls Ihr Interesse an diesem Thema habt oder in der Sexarbeit tätig werden wollt ist der Workshop ein Raum in dem Ihr Eure Fragen loswerden könnt. Wenn Du dich ausserhalb der stigmatisierenden Stereotypen über Sexarbeit aufhälst und die Möglichkeit suchst, dich mit diesem Thema auseinandersetzen bist du herzlichst willkommen!

21.11. – 20 Uhr – Radioraum

Film + Gespräch: House of Shame / Chantal All Night Long

Jackie Baier

Fast ein monumentaler Historienschinken – die Vorgeschichte der Party mitgerechnet umgreift der Film einen Zeitraum von 30 Jahren, fast das Leben einer Generation, fast der Soundtrack einer Generation, fast die ganze Gewalt und die ganze Leidenschaft …

Fast ein Road Movie, ständig unterwegs auf der Flucht durch die Nacht, fast ein Film Noir – man kommt kaum heraus aus den betonierten Kellern und den unterirdischen Gängen der Stadt; und ganz die Geschichte eines Lebens, Chantals, und ihres trotzigen Traums vom Leben.
Ein sehr persönlicher Film.

House of Shame ist eine Queer-Party in Berlin, die in jeder Donnerstagnacht Disco Dancing und Live Acts bietet. Jeden Donnerstag einen anderen. Und das seit 10 Jahren.

22.11 – 19.00 Uhr – Radioraum (Beyerlestr. 1, Hintereingang DGB-Haus)

„Sexuell verführerisch und hexenhaft“. Einführendes über Entstehung, Bilder und geschlechtsspezifische Aspekte des Antiziganismus.

Patrick Bredl

Die Entstehung des Antiziganismus wird vor dem Hintergrund der Durchsetzung territorialstaatlicher und (früh-)kapitalistischer Verhältnisse rekonstruiert. Deshalb wird Antiziganismus nicht isoliert betrachtet (z. B. um das „Wesen“ „der Zigeuner“ erfahrbar zu machen), sondern als Form negativer Vergesellschaftung. Im Laufe der Zeit kristallisiert sich „der Zigeuner“ zum „mythischen Gegentypus des bürgerlichen Subjektes“ (F. Maciejewski). Dieses muss sich im „Fortschritt“ mehrmals unterwerfen: Unter die Zwänge territorialer Eingrenzung, kultureller Integration und sozialer Anpassung. „Die Zigeuner“ dagegen gelten als fremd, faul und frei. Im Vortrag soll neben der historischen Entwicklung, der psychologische Kern des Antiziganismus betrachtet werden bevor wir schließlich das Bild der „Zigeunerinnen“ als sexuell verführerisch und/ oder hexenhaft ausführlich analysieren und diskutieren werden.

23.11 – Einlass: 19 Uhr bis 19.20 Uhr – Cafe Einblick

Queer und (Anti-)Kapitalismus – Vorstellung des Buches von Heinz-Jürgen Voß und Salih Alexander Wolter

Dr. Heinz-Jürgen Voß

Die ‚Erfolgsgeschichte‘ der bürgerlichen Homo-Emanzipation in den westlichen Industriestaaten fällt mit der neoliberalen Transformation der Weltwirtschaft zusammen. Während vor allem weiße schwule Männer Freiheitsgewinne verbuchen, kommt es zu einem entsolidarisierenden Umbau der Gesellschaft, verbunden mit zunehmend rassistischen Politiken im Innern; zugleich dient der «Einsatz für Frauen- und Homorechte» als Begründung für militärische Interventionen im globalen Süden. Dabei waren es schon 1969 in der New Yorker Christopher Street „[S]chwarze und Drag Queens/Transgender of colour aus der Arbeiterklasse“, die den Widerstand gegen heteronormative Ausgrenzung und Gewalt trugen und „sich in Abgrenzung zu weißen Mittelklasse-Schwulen und [-]Lesben ‚queer‘ nannten, lange bevor deren akademische Nachfahren sich diese Identität aneigneten“ (Jin Haritaworn). Doch auch hierzulande sind es die queer People of Color, die aktivistisch wie theoretisch gesamtgesellschaftliche Perspektiven jenseits des gängigen Homonationalismus entwickeln. Hierauf aufbauend diskutieren Voß und Wolter die Veränderungen der Geschlechter- und sexuellen Verhältnisse der Menschen unter zeitlich konkreten kapitalistischen Bedingungen.

25.11 – 15.15 Uhr – C427

Workshop: Männlichkeiten jenseits der „Norm“– von Tunten, Trans*, Dragkingz und Anderen

Marco Kammholz & Jonathan Rafael Balling

Ständig begegnen uns Vorstellungen und Bilder vermeintlich „echter Männlichkeit“. In unserem Workshop wollen wir den Blick auf die Brüche innerhalb dieser hegemonialen Männlichkeitskonzepte legen und die Spiel- und Möglichkeitsräume alternativer Männlichkeitskulturen und -identitäten jenseits eines zweigeschlechtlichen Ordnungsprinzips aufzeigen. Von Tunten, trans*, drag kingz, butches, Lederkerlen… und anderen Lichtblicken in der heteronormativen Einöde.

Im Workshop werden wir kurze Inputs zur Konstruktion von Geschlecht, trans* und lgbt*tiq¹ geben. Ansonsten ist unser Workshop praxisorientiert: Wir arbeiten in Kleingruppen oder erproben Methoden der Sexualpädagogik der Vielfalt². .

¹ lesbian, gay, bisexual, trans*, trans*, transgender, inter*, queer

² Sexualpädagogik der Vielfalt: Praxismethoden zu Identitäten, Beziehungen, Körper und Prävention für Schule und Jugendarbeit, Edition Sozial, Juventa, 2008

25.11 – 19.00 Uhr – G201

Antimuslimischer Rassismus und Homophobie in der Wissenschaft und Zivilgesellschaft

Dr. Zülfukar Çetin

Spätestens seit dem 11. September 2001 erfahren wir in den westlichen Ländern, u.a. auch in der BRD, sichtbare Veränderungen in der Sexual- und Geschlechterpolitik, die einerseits einen zivilisierten Westen und andererseits unzivilisierte „Andere“ konstruiert. In diesem Vortrag wird nicht auf jenseits des Westens eingegangen. Vielmehr wird diskutiert, wie im Westen, v.a. in der BRD, die Menschen, die als Muslim_innen markiert werden, durch zugeschriebene Merkmale, die sie nicht unbedingt besitzen müssen, zum anderen gemacht werden. Anhand der Analyse von ausgewählten Studien, die in den letzen zehn Jahren durchgeführt wurden, werden die folgenden Fragen gestellt und beantwortet: Was ist eigentlich Homophobie? Wer ist eigentlich homophob? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Homophobie und Antimuslimischem Rassismus? Welche Rolle spielen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Staat bei der Queer- und Migrant_innenpolitik? Welche sozialen
Auswirkungen haben diese Politiken auf die Einwanderungsgesellschaft in Deutschland?

26.11 – 21 Uhr – Contrast

Party -> Labor goes Queer* <-

*Party mit *bunterbowle* und Urinella-Bastel-Workshop*

Sexistische, homophobe, trans*phobe und andere gruppenbezogene diskriminierende Einstellungen sind hier prinzipiell unerwünscht und jegliche Grenzverletzung, dumme Anmachen oder Sprüche werden nicht geduldet. Wer das nicht kapiert, fliegt raus!

Frigga Haug: Einführung ins Denken und in die Politik von Rosa Luxemburg

Dienstag, 22. Oktober und Mittwoch, 23. Oktober 2013, 19 Uhr im Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte Ostschweiz, Florastrasse 6, St.Gallen

Die Referentin an beiden Abenden ist Frigga Haug, Sozialwissenschaftllerin und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Rosa Luxemburg Stiftung

Vor fast 100 Jahren wurde Rosa Luxemburg ermordet. Ist ihr Denken, ist ihre Weise, Politik zu machen überhaupt noch aktuell?

Frigga Haug zeigt sie als umstrittene Gestalt in der Geschichte der linken Bewegungen und stellt ihre Gedanken zu Staat, zu Revolution, zu Demokratie und Diktatur und zu den Massen vor.

Am zweiten Abend konkretisiert und entfaltet Frigga Haug den Schlüsselbegriff «revolutionäre Realpolitik». Sie prüft diesen Begriff auf seine Aktualität und stellt ihn in den Kontext der Großen Krise.

http://www.frauenarchivostschweiz.ch/

Queeres Filmfestival im Zebra-Kino

Am Wochenende hat das diesjährige Filmfestival „Queergestreift“ im Zebra-Kino begonnen. Das „Queergestreift“ ist ein rein ehrenamtlich organisiertes No-Budget-Festival, das seit den 80er Jahren schwule, lesbische, bi- und transsexuelle Filme zeigt. Die Filme werden auf einer gut gemachten Website präsentiert, die mit ausführlicher Filmbeschreibung und Trailern die Auswahl erleichtert.

http://queergestreift.com

Der Spielplan

Sa, 2. März 2013

20:00 We were here
22:15 Küss mich (Kyss mig)

So, 3. März 2013

20:00 Keep the lights on
22:15 Joshua Tree, 1951

Mo, 4. März 2013

20:00 Joshua Tree, 1951
22:15 We were here

Di, 5. März 2013

20:00 Küss mich (Kyss mig)
22:15 Keep the lights on

Do, 7. März 2013

20:00 Transpapa
mit Regisseurin Sarah Judith Mettke

22:30 Let my people go

Fr, 8. März 2013

20:00 Bumblefuck, USA
22:15 Transpapa

Sa, 9. März 2013

20:00 Let my people go
22:15 Nate and Margaret

So, 10. März 2013

20:00 Unter Männern
22:15 Bumblefuck, USA

Mo, 11. März 2013

20:00 Nate and Margaret
22:15 Unter Männern

Di, 12. März 2013

20:00 Queerfilmspiele
Queerer Kurzfilmabend und -wettbewerb

Programm zum Internationalen Frauentag 2013 in Konstanz

Zum Internationalen Frauentag am 8.3.2013 veranstalten 20 Konstanzer Frauenorganisation zusammen mit der städtischen Chancengleichheitsstelle ein umfangreiches Programm mit Ausstellung, Vorträgen, Frauenfrühstück, Literaturmatinee, Internet-Cafe, Telefonaktion, Filmen und einem Konzert.

Das Programm:

Freitag, 22. bis Donnerstag, 28. Februar

09:00 bis 17:00 Uhr (Mo.– Fr.)
Wanderausstellung „Mit Schirm, Charme und Methode – Arbeitsplatz Hochschulbüro“

Die HTWG zeigt eine Ausstellung zum historischen Wandel im Berufsfeld der Hochschulsekretärinnen. Sie vermittelt einen geschichtlichen Überblick, wie aus der ehemaligen Schreibkraft eine Expertin des Hochschulapparates wurde. Die Wanderausstellung beleuchtet Arbeitsanforderungen und Qualifikationen und geht auf die Wertschätzung und Bezahlung sowie die Perspektiven und Visionen ein.

Wo? HTWG Konstanz Bibliothek, Brauneggerstr. 55
Wer? Stabsstelle Gleichstellung und Diversity

Donnerstag, 7. März, 09:00 – 15:00 Uhr

Telefonaktion „Frauen haben‘s drauf“

Für Frauen, die nach der Familienphase wieder arbeiten möchten, werden Fragen zu den Themen Wiedereinstieg, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Teilzeit und Teilzeitausbildung telefonisch beantwortet. Die Aktion läuft in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Wo? ? 01801 / 555 111, Kennwort „Frauenaktionstag“
Wer? Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit

Donnerstag, 7. März, 18:30 Uhr

Film „Festung“

Aus der Perspektive der 13-jährigen Johanna thematisiert der Film das Problem der Häuslichen Gewalt. Ungeschminkt zeigt er die weibliche Ohnmacht gegenüber der männlichen Bedrohung. Die Angst einer Familie, nichts nach außen dringen zu lassen. Aber auch den Mut und die erste Liebe, die Johanna die Kraft geben, aus der „Festung“ auszubrechen. Der Film (D 2011, 87 min.) der finnischen Regisseurin Kirsi Liimatainen erhielt das Prädikat „wertvoll“.

Wo? Scala Kino, Marktstätte
Wer? Scala Kino und TERRE DES FEMMES
Eintritt: € 5,50/6,50

Freitag, 8. März ab 10:00 Uhr

Willkommen zum Internationalen Frauenfrühstück!

Zum Brunchen in anregender Atmosphäre, die zu Austausch und Gesprächen einlädt, sind alle Frauen herzlich in den Treffpunkt Petershausen eingeladen. Die Frauen der Moscheegemeinde und der Afghanischen Frauengruppe sorgen für ein leckeres Büffet zum Selbstkostenpreis. Kinder zwischen vier und sechs Jahren sind in der Kinderbetreuung willkommen.

Wo? Treffpunkt Petershausen, Georg-Elser-Platz 1
Wer? Treffpunkt Petershausen, Afghanische Frauengruppe, Moscheegemeinde

Freitag, 8. März ab 10.00 Uhr

Internet-Café

Unser Internet-Café lädt an diesem Tag Frauen, die bislang noch wenig Erfahrung mit dem PC haben, zum Schnuppern unter fachkundiger Anleitung ein. Trauen Sie sich!

Wo und wer? Treffpunkt Petershausen, Georg-Elser-Platz 1

Freitag, 8. März, 10:00 – 13:00 Uhr

Literaturmatinee mit Apéro

Das Referat für Gleichstellung und Familienförderung der Universität Konstanz veranstaltet am 8. März in Y311 eine Literaturmatinee mit Apéro für Frauen aus Verwaltung und Wissenschaft. Von 10-13 Uhr lesen Ulrike Sprenger und Claudia Rapp ausgewählte Texte. Studentinnen und externe Gäste sind willkommen! Anmeldung bis 27.02.13 bei anne.emmert@uni-konstanz.de

Wo? Universität Konstanz, Raum Y311
Wer? Referat für Gleichstellung und Familienförderung

Sonntag, 10. März, 10:00 Uhr

Brunch zum 8. März

Wo? belladonna, Oberlohnstr. 3 (Neuwerk)
Wer? Frauen & Kultur e.V.

Sonntag, 10. März, 12:00 Uhr

Lesung „Euer Schweigen schützt Euch nicht“

Zum 20sten Todestag der Schwarzen, lesbischen Poetin und feministischen Autorin Audre Lorde erschien das Buch (Orlanda Verlag 2012) von Peggy Piesche zur Geschichte der Schwarzen Frauenbewegung in Deutschland. Es enthält bisher unveröffentlichte Texte von Audre Lorde. Anlässlich des Internationalen Frauentages stellt das belladonna Texte dieser einflussreichen Kämpferin für die Rechte Schwarzer Frauen vor.

Wo? belladonna, Oberlohnstr. 3 (Neuwerk)
Wer? Frauen & Kultur e.V.

Montag, 11. März, 20:00 Uhr

Vortrag und Diskussion: „Mehr Frauen in Politik, Verwaltung und Wissenschaft!“

Baden-Württemberg hat ein Demokratieproblem: Es ist deutschlandweit Schlusslicht in der Vertretung von Frauen in Gemeinderäten und Landkreistagen. Die von Grün-Rot vereinbarte Regelung zur Stärkung von Frauen bei Kommunalwahlen ist ein erster Schritt, um den Frauenanteil zu steigern. Auch in Verwaltung und Wissenschaft besteht Aufholbedarf. Wir beleuchten und diskutieren Fördermöglichkeiten und Reformen mit Landtags-Vizepräsidentin Brigitte Lösch (Bündnis 90 / Die Grünen), Christa Albrecht (Chancengleichheitsstelle der Stadt Konstanz) und einer Vertreterin des Gleichstellungsrates der Universität Konstanz (N.N.)

Wo? Treffpunkt Petershausen, Georg-Elser-Platz 1
Wer? BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband

Dienstag, 12. März, 15:00 Uhr

Vortrag „Als Frau im islamischen Land Iran“

Mit Geschichten und Bildern verdeutlicht Solale Schirasi die aktuelle Situation der Frauen im Iran. Trotz der Repressalien der islamischen Regierung gaben die Frauen ihren Widerstand nicht auf und entwickelten vielfältige Aktionsformen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

Wo? Evang. Petrusgemeindezentrum,
Wollmatinger Straße 58
Wer? Seniorenkreis der Petrus- und Paulusgemeinde

Donnerstag, 14. März, 18:00 Uhr

Vortrag „Der Migrationsprozess: Krisen und Chancen“

Die Psychologin Dr. Maria Isabel Fontao informiert über Migrations- und Integrationsprozesse, damit verbundene Schwierigkeiten und mögliche Lösungswege aus psychologischer Sicht. Vortragssprache Spanisch!

Wo? Sprachendienst Konstanz, Wallgutstr. 3
Wer? Latinas del Lago e.V.

Freitag, 15. März, 20:00 Uhr

Konzert „In der Bar zum Krokodil“

Das Bild der Frau im frühen Schlager In den „Goldenen Zwanziger Jahren“ erschuf der junge Schlager das Bild einer „neuen Frau“, deren kühne und kühle Eleganz Furore machte. Unter diesem Motto bringen die Tübinger Saloniker und Katharina Zerres bekannte und unbekannte Schlager zu Gehör, garniert mit Evergreens der Kaffeehaus-Musik. Das Konzert wird moderiert mit Anekdoten und Geschichten, die den jeweiligen kulturgeschichtlichen Hintergrund der einzelnen Stücke beleuchten.

Wo? K9, Obere Laube 71
Wer? K9 in Kooperation mit TERRE DES FEMMES
Eintritt: AK € 14/12/10, VVK € 12/10/8

Donnerstag, 21. März, 18:00 Uhr

Vortrag „Die Rechte der Frauen in Deutschland“

Rechtsanwältin Carol Sanabria befasst sich in ihrem Vortrag mit den gesetzlichen Rechten der Frauen in Deutschland. Vortragssprache Spanisch!

Wo? Sprachendienst Konstanz, Wallgutstr. 3
Wer? Latinas del Lago e.V.

Donnerstag, 21. März, 20:00 Uhr

Film „LILJA 4-EVER“

Ein Film (S 2002, 109 min.) über das Verlangen, woanders zu sein, alles zurückzulassen, darüber, allein gelassen zu werden, über reiche Leute, die glauben, dass man alles kaufen kann, über arme Leute, die dazu gezwungen sind, ihren ganzen Besitz zu verkaufen (außer ihrem Herzen), über Dinge, die weit entfernt und über Dinge, die auf der Straße, in der wir leben, passieren.

Wo? K9, Obere Laube 71
Wer? K9 in Kooperation mit TERRE DES FEMMES
Eintritt: € 4/3

VeranstalterInnen:

Afghanische Frauengruppe
Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband
Integrationsbeauftragte
Deutscher Juristinnenbund Regionalgruppe Bodensee
DGB-Frauen
Frauen und Kultur e.V.
K9 – Kommunales Kunst- und Kulturzentrum
Latinas del Lago e.V.
Moscheegemeinde
pro familia
Referat für Gleichstellung und Familienförderung der Universität
Scala Kino
Seniorenkreis der Petrus- und Paulusgemeinde
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Stabsstelle Gleichstellung und Diversity der HTWG
TERRE DES FEMMES
Treffpunkt Petershausen
ver.di Frauen
– und die Chancengleichheitsstelle

Quelle: Flyer zum Internationalen Frauentag 2013 in Konstanz