Archiv der Kategorie 'Gender'

Frauen – glühende Wangen unter den Füssen

Neues Theaterstück der Volksbühne Basel, 21., 25. – 28. Januar 2017 im Theater Roxy, Birsfelden

Aus der Ankündigung:

Geschichten von Frauen – quer durch die Generationen und mit unterschiedlicher Herkunft – werden in bewegungsstarken Bildern erzählt, Lebensgeschichten die sich im Spannungsfeld von sogenannter Chancengleichheit und kommerzieller Verwertung behaupten.

Mit Humor und Selbstironie zeigen die FRAUEN ihre Tragkraft. Sie geben der unausgesprochenen Bereitschaft immer alles zu tun eine Sprache, den blinden Flecken Farbe und suchen mit glühenden Wangen unter den Füssen ihre in Vergessenheit geratenen Träume.

„Wenn alle Frauen dieser Erde morgen früh aufwachten und sich in ihren Körpern wohl und kraftvoll fühlten, würde die Weltwirtschaft über Nacht zusammenbrechen.“ (Laury Penny)

Spieldaten

  • 21. Januar 2017 (Premiere) 

  • 25., 26., 27. und 28. Januar
 2017
  • jeweils 20h

Theater Roxy
Muttenzerstr. 6
Birsfelden

Quelle: http://www.volksbuehne-basel.ch/de/produktionen/frauen

Proletarische Protestmännlichkeit und transatlantische Fachisierungsprozesse

Vortrag von Andreas Kemper am Donnerstag, den 8.12.2016 um 19 Uhr im Raum A 701 der Universität Konstanz

Seit der letzten Wirtschaftskrise erleben wir in Europa und den USA Wahlerfolge für autoritäre Parteien mit rassistischen, sexistischen und klassistischen Positionen. Inzwischen wurden in Staaten wie Polen, Ungarn und die USA Regierungen mit diesen extremen Ungleichheitspositionen gewählt. Ein gemeinsames Merkmal der Wähler*innen dieser Parteien ist Männlichkeit, ein anderes Merkmal deren geringe Bildungszertifikate. Mit dem Begriff der „proletarischen Protestmännlichkeit“ versucht Andreas Kemper dieses Phänomen zu beschreiben und zu erklären!

Das ist der dritte und letzte Vortrag im Rahmen der Aktionswoche Gesellschaft.Macht.Geschlecht zu der das Gleichstellungsreferat der Universität Konstanz einlädt.

Selbstbestimmung von Frauen durch Bildung Das Projekt LAKIA in der Negev-Wüste

Vortrag von Ines Fischer am Dienstag, 22.11.2016 um 19:30 Uhr in der VHS Konstanz

Der Alltag arabischer Beduinen ist durch den andauernden Israel-Palästina-Konflikt geprägt. Sie sind permanenten Diskriminierungen durch die Mehrheitsbevölkerung ausgesetzt. Die beduinischen Mädchen und Frauen sind besonders betroffen, da die Gesellschaft stark patriarchalisch und religiös-konservativ geprägt ist. Die Initiative LAKIA setzt sich hier für Empowerment und Bildung von Mädchen und Frauen ein. Neben einem mobilen Bücherbus werden Englischkurse, Camps in den Sommerferien sowie Diskussionsrunden für junge Beduinenfrauen zum Thema Frauenrechte durchgeführt. Außerdem baut die Organisation im Rahmen des Projekts „Desert Embroidery“ einkommensschaffende Maßnahmen auf, die den Frauen alternative Einkommensquellen und Wege in die finanzielle Unabhängigkeit bieten.

Eintritt 6 Euro

Orga: vhs + Terre des Femmes

Ausstellung und Film: „FriedensFrauen Weltweit“

Terre des femmes zeigt eine Ausstellung zur Friedenspolitik von und mit Frauen vom 03.08 – 15.09.2016 in der vhs – Galerie Konstanz, Katzgasse 7

Die Ausstellung „FriedensFrauen Weltweit“ wurde erstmals in der Eingangshalle des UNO-Sicherheitsrates in New York gezeigt. Anlaß war die Verabschiedung der UNO-Resolution 1325, die die Mitwirkung von Frauen bei Friedensverhandlungen nach Kriegen und kriegsähnlichen Konflikten einfordert. 2005 wurde das Netzwerk „1000 Gesichter des Friedens“ für den Friedensnobelpreis nominiert. Die Ausstellung macht die Arbeit der Friedensfrauen sichtbar und zeigt, daß ohne Beteiligung von Frauen kein Friedensprozeß möglich ist.

Die Vernissage findet am 03.08.16 um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Begleitprogramm zu Ausstellung FriedensFrauen Weltweit:

Filmvorführung „Tausend Friedensfrauen und ein Traum“

In Kooperation mit der vhs, TERRE DES FEMMES und der Konstanzer Friedensinitiative zeigt das K9 am 04.09.2016 im Rahmen der derzeitigen vhs-Ausstellung über „FriedensFrauen Weltweit“ den Dokumentarfilm

1000 Frauen und ein Traum“ (Trailer)

von Gabriele Neuhaus und Angelo Scudeletti, Offroad Reports GmbH Zürich, 2005 (ca 60 Min.)

Der Film dokumentiert die Friedensarbeit von Frauen in Krisen-und Kriegsgebieten. 2005 wurde das Netzwerk „1000 Friedensfrauen“ für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen; damit sollten Frauen, die weltweit Friedensarbeit geleistet haben und immer noch leisten, geehrt werden. In dem Film begegnen wir sechs dieser Frauen und erfahren, wie das Projekt zustande kam und wie es weitergeht, obwohl die Frauen den Preis nicht erhalten haben.

Termin: So. 04.09.2016 um 19 Uhr im K9, Hieronymusgasse 3

Quelle: http://frauenrechte.de, vhs Konstanz

Feministischer Antifa Kongress

Dieses Wochenende, vom 20. – 22.5.2016, findet in Hamburg der Feministische Antifa-Kongress statt. Er ist offen für alle Geschlechter. Mehrere Hundert Aktivist*nnen werden an Vortägen, Workshops und Diskusionen teilnehmen.

Aus dem Flyer:

Antifa ist eine Notwendigkeit. Immer – und besonders jetzt! Wir wollen dem sich ausbreitenden Rechtspopulismus in Europa und stärker werdenden Nazi-Gruppierungen, wie Kameradschaften und den Identitären, etwas entgegensetzen. Obwohl Hamburg lange als Antifa-Hochburg galt, ist auch hier verstärkte Aktivität von Nazis zu sehen und zu spüren. Spätestens, wenn die Innenstadtbezirke verlassen werden und sich in den Randbezirken, dem Speckgürtel um Hamburg herum oder in den Dörfern und Kleinstädten in Norddeutschland bewegt wird, sind rechtsradikale Meinungen verbreitet und akzeptiert. Für uns bedeutet Teil der Antifa-Bewegung zu sein aber nicht nur Nazis hauen, sondern die gesamte Gesellschaft zu kritisieren. Eine Gesellschaft, die von verschiedenen Mechanismen, wie Kapitalismus, Nationalismus, Rassismus, Sexismus und vielen weiteren durchdrungen ist. Da diese Mechanismen unterschiedliche Menschen betreffen und sich überschneiden und ineinander verstricken, unterdrücken sie Menschen auf sehr unterschiedliche und vielfältige Art. Diese Mechanismen möchten wir kritisieren und angreifen. Aber nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in unseren eigenen Gruppen können wir solche Strukturen, wie Sexismus erkennen. Feminismus wird oft als Nebensache abgetan und belächelt. Wir möchten uns auf diesem Kongress damit beschäftigen, warum Antifa-Gruppen oft von weißen Mackern dominiert werden und welche Barrieren es für Frauen* in der Antifa gibt. Desweiteren wollen wir uns mit strukturellem Sexismus und der Frage warum Antifa für einige Männer* als Bühne für die Darstellung ihrer Männlichkeit gesehen wird auseinandersetzen. Gemeinsam wollen wir Perspektiven für eine feministische, gesellschaftskritische Antifa entwickeln, um das zu bekämpfen, was unseren Vorstellungen von einem freien Leben entgegensteht.

Infos zum Selbstverständnis der Organisator*nnen, zum Programm und zur Schlafplatzbörse gibt es unter https://fantifakongress.noblogs.org/

Dokumentarfilm: No Land’s Song (OmU, 93 Min.)

Das Scala Kino in Konstanz zeigt ab Donnerstag 31.3., 20 Uhr den Dokumentarfilm „No Land’s Song“. Der preisgekrönte Film von Ayat Najafi wurde im Jahr 2014 in Frankreich, Deutschland und dem Iran gedreht.

No Land`s Song erzählt die Geschichte von Sara Najafi, einer iranischen Komponistin, die den Mut hat, in Teheran ein Konzert zu organisieren, bei dem Frauen vor einem gemischten Publikum Solo singen dürfen. Kein leichtes Unterfangen… Ein Film über starke Frauen und mit wunderschöner Musik.

Der Regisseur Ayat Najafi wird zur Premiere anwesend sein.

Der Film folgt Schritt für Schritt dem Organisationsprozess des Konzerts in Teheran, in dem er das Zensursystem des Irans in Frage stellt. Dabei zeige ich die Grenzen der Freiheit in meinem Heimatland, indem ich sie ganz direkt hinterfrage – vor laufender Kamera. Mit vorgetäuschter Naivität als Strategie versuchten wir während dieses langen Shootings, die uns auferlegten und im Iran geltenden Verbote zu umgehen. Diese vermeintliche Naivität und nach außen hin politisch korrekte Haltung erlaubte uns, alle Etappen von Saras Versuchen, die entsprechenden Genehmigungen einzuholen und ihre Besuche bei den offiziellen Behörden und religiösen Autoritäten des Iranischen Regimes zu filmen oder (heimlich) auf Tonband aufzunehmen und damit die Zensur des Regimes zu beleuchten. Während der Film Saras Kampf, das Konzert veranstalten zu dürfen, zeigt, bringt er das Innere, die Logik des Iranischen Rechts ans Tageslicht.

Ayat Najafi (Regisseur)

Weitere Aufführungen am Do. 31.03., Fr. 01.04., Sa. 02.04., So. 03.04., Mo. 04.04.

Trailer

www.nolandssong.com

www.facebook.com/nolandssong

FRAUEN*DEMO zum Internationalen Frauenkampftag

Raus auf die Strasse zum Internationalen Frauenkampftag am Samstag, 12. März, 13.30 Uhr auf dem Hechtplatz in Zürich

Aus dem Aufruf:

Feminismus & Frauenkampf heisst auch:

  • Kriegsprofiteure angreifen
  • Mit Geflüchteten gemeinsam kämpfen
  • Selbstverwaltung & Selbstverteidigung aufbauen

Feminismus & Frauenkampf heisst auch:

  • Patriarchat & Kapital angreifen
  • gegen prekäre Jobs streiken
  • Eine herrschaftsfreie Gesellschaft aufbauen

Seit Jahrzehnten wird die 8. März-Demonstration ohne offizielle Bewilligung und unter solidarischem Fernbleiben der Männer durchgeführt. Sie ist ein wichtiger Anlass und wird von einem vielfältigen, linken, revolutionären und feministischen Frauenbündnis organisiert. Das Bündnis deckt viele Spektren der ausserparlamentarischen Linken und der linken Frauenzusammenhänge ab.

In diesem Raum, den wir uns einmal im Jahr für ein paar Stunden erobern, äussern wir uns laut und deutlich über die politischen und sozialen Kämpfe, die hier und weltweit von Frauen geführt werden.
Wir drücken unsere Solidarität aus und thematisieren Aktuelles und Historisches. Denn von all den schönen Dingen wie Gleichberechtigung und Lohngleichheit, von gerechter Arbeitsteilung und Aufenthaltsrechten für alle Frauen sind wir sehr weit entfernt. Deshalb kämpfen wir am internationalen Frauenkampftag – und an jedem anderen Tag – gegen die Gewalt an Frauen, für eine Kollektivierung der Hausarbeit, gegen Sexismus, gegen die Illegalisierung von Migrantinnen, für mehr Lohn und mehr Freizeit und vieles mehr…

Kurz: Wir kämpfen für ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben in einer Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung.

8. März Frauenbündnis Zürich
frauenbuendnis@immerda.ch
www.frauenbuendnis-zueri.ch

Falttblat 2016

Feminismus heisst auch: Kriegsprofiteure angreifen / mit Geflüchteten gemeinsam kämpfen / Selbstverwaltung & Selbstverteidigung aufbauen.

Organisiert vom 8. März Frauenbündnis Zürich.

Mehr Infos http://frauenbuendnis-zueri.ch/

Hinweis: Am gleichen Tag findet ab 22 Uhr eine Frauen*Lesben*Trans*Inter*Party im Blauen Haus statt. Das Blaue Haus befindet sich in der Rautistrasse 22, Zürich.

Das 8. März Programm auf Radio LoRa!

Vielstimmig, mehrsprachig, von Frauen mit und ohne Fluchterfahrung, über Frauenkämpfe, zur Situation von geflüchteten Frauen in der Schweiz, gegen Rassismus und Kriegspolitik, für die feministische Revolution. Am 8. März gibt es ein Tag lang Sondersendungen zum Internationalen Frauenkampftag.

Alle Sendungen mit Details zum Programm findet ihr auf der http://lora.ch/

Das LoRa ist an diesem Tag offen für Frauen. Es gibt Essen und Getränke – kommt vorbei zum gemeinsamen Radiohören, oder um spontan einen Beitrag über den Äther zu senden. Bring deinen feministischen Musikwunsch mit für die Jukebox am Abend!

SPECIALS

  • 19.30 Uhr: Über das Haar (live). Ein Stück von Michèle Breu für fragende Gedanken und suchende Träume.
  • 22 Uhr: Jukebox Alarm: feministisch Feiern mit deiner Musik auf 97.5 Megahertz.

Bring Musik mit (von Frauen*!) (auf CD, Platten,MP3-Player, Memory-Stick…) und spiel sie selber im Studio ab. Oder ruf an mit einem Musikwunsch

Zum Vorbeikommen: Militärstrasse 85a

Zum Anrufen: 044 5672 24 00

Filmfestival „Horizontale“ vom 21.-24.1.2016 im scala Konstanz

Das Filmfestival „Horizontale“ holt das Thema Prostitution in die Innenstadt. Ganz im Zeichen der Imperia, der imposante Hübschlerin, die sich im Hafen vor dem Konzilgebäude zeigt.

Vier Tage lang beleuchten vielfältige Spielfilme, Dokumentationen und ein kritisches Rahmenprogramm das Thema.

Veranstaltet wird das Festival von der Konzilstadt Konstanz gemeinsam mit dem Scala-Kinocenter und dem Verein Hydra, der Berliner Beratungsinstanz für Prostituierte.

Highlights sind die Weltpremiere der Dokumentation „Sexarbeiterin“ und der in Marokko produzierte und dort verbotene Spielfilm „Much Loved“, der in Konstanz noch vor Bundesstart zu sehen sein wird.

Einzelticket: 8€; 5-Sterne-Ticket mit 5 Eintritten: 32,50€

Programmübersicht: (auch als PDF)

Donnerstag, 21.01.16

19 Uhr: Eröffnung des Festivals
Peeping Tom – Erregungsproduktion haptisch und optisch
Impulsreferat von Dr. Albert Kümmel-Schnur

20 Uhr: Sexarbeiterin (Weltpremiere)
Dokumentation, 2016, Deutschland, 96 Min., FSK 18, Regie: Sobo Swobodnik
Im Anschluss Fragerunde mit dem Filmteam und Premierenfeier

Freitag, 22.01.16

17 Uhr: Jung & schön
Spielfilm, 2013, Frankreich, 94 Min., FSK 16, Regie: François Ozon
Im Anschluss Expertengespräch

20 Uhr: Traumland
Spielfilm, 2014, Schweiz, 99 Min., FSK 12; Regie: Petra Volpe
Im Anschluss Expertengespräch

Samstag, 23.01.16

14 Uhr: Lilja 4-ever
Spielfilm, 2003; Schweden, Estland; 109 Min., FSK 12, Regie: Lukas Moodysson
Im Anschluss Diskussion „Sexarbeit 2016″

17.30 Uhr: Princesas
Spielfilm, 2005, Spanien, 113 Min., FSK 16, Regie: Fernando León de Aranoa
Im Anschluss Expertengespräch

20.30 Uhr: Much Loved
Spielfilm, 2015, Marokko, 108 Min., Regie: Nabil Ayouch
Mit Einführung vor dem Film

23 Uhr: Festivalparty im K9
Eintritt: 5 € / 3 € mit Kinoticket von Much Loved

Sonntag, 24.01.16

11 Uhr: Das Mädchen Rosemarie
Spielfilm, 1958, Deutschland 101 Min., FSK 12, Regie: Rolf Thiele
Im Anschluss Gespräch zu Film und Kriminalfall

14 Uhr: Frauenzimmer
Dokumentation, 2010, Deutschland, 74 Min., FSK 12, Regie: Saara Aila Waasner
Im Anschluss Fragerunde mit dem Filmteam

16.30 Uhr: Haus der Sünde
Spielfilm, 2012, Frankreich, 125 Min., FSK 16, Regie: Bertrand Bonello
Im Anschluss Diskussion „Von der Hübschlerin zur´Sexarbeiterin“

20.30 Uhr: Irina Palm
Spielfilm, 2007; Belgien, Luxemburg, Großbritannien, Deutschland und Frankreich, 103 Min., FSK 12, Regie: Sam Garbarski
Mit Festivalrückblick vor dem Film

Quelle: http://www.cinestar.de/de/kino/konstanz-scala-kinocenter/veranstaltungen/horizontale-filmfestival-zu-prostitution/

Sarah Diehl: Die Uhr, die nicht tickt- „Kinderlos glücklich“

Lesung von Sarah Diehl am Dienstag, den 1. Dezember 2015 um 19 Uhr im Konzil Konstanz

Sarah Diehl (Bild: Verbrecher Verlag)Immer mehr Frauen bleiben freiwillig kinderlos, nicht nur in Deutschland. Aber das Reden über die biologische Uhr ist so allgegenwärtig, dass Frauen sich selbst misstrauen, wenn sie die Uhr nicht ticken hören. Sie zweifeln ihre eigene Entscheidungsfähigkeit an, weil ihnen vermittelt wird, dass sie etwas anderes wollen müssen.
Geht es ums Kinderkriegen, wird unbeirrt festgehalten an der Vorstellung vom angeborenen Mutterinstinkt und an der Idee vom allein seligmachenden Glück der Kleinfamilie. Politik und Gesellschaft bauen demografische und biologistische Schreckgespenster auf, um an alten Familienkonzepten und Geschlechterhierarchien festhalten zu können. Kein Kind zu wollen, gilt als unnatürlich, egoistisch oder feige.

Sarah Diehl, Mitte 30 und selbst kinderlos, hat Frauen interviewt, die freiwillig keine Mütter sind. Sie hat erfahren, dass die Gründe vielfältig sind, Egoismus oder Narzissmus gehören nicht dazu. Ihr Buch ist das überfällige Plädoyer für eine vorurteilsfreie und zeitgemäße Einstellung zu weiblicher Identität und für neue Konzepte des solidarischen Zusammenlebens.

Vortragsreihe: „Leben im Imperativ oder was wir glauben sein zu müssen“

Organisiert vom AStA der Uni Konstanz und Input Konstanz

Tipp:

Film über Women on Waves mit Input von Sarah Diehl
12:00 Kino Xenix, Kanzleistrasse 52, 8004 Zürich

Diskussion mit Sarah Diehl
15:00 Volkshaus, Grüner Saal, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich

Lesung: “Ach so is das?!“

Comic-Live-Lesung mit Martina Schradi, am Freitag, 10.7.2015 um 20:00 Uhr im Belladonna Frauen & Kultur e. V., Oberlohnstrasse 3 (Neuwerk), Konstanz

Unter dem Motto “Ach, so ist das?!” sammelt Comiczeichnerin Schradi wahre Geschichten über Lebensweise und Erfahrungen von LGBTI* – Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transidenten, Transgender und Intersexuellen – und zeichnet daraus biografische Comicreportagen. Comics machen Spaß und sind ein tolles Format, um Geschichten und persönliche Erlebnisse zu erzählen und damit Sichtbarkeit herzustellen, Wissen weiterzugeben und Vorurteile abzubauen. In der Ausstellung werden etwa 20 Geschichten gezeigt. Sie sind witzig, überraschend, traurig oder sehr ernst – und eines haben sie alle gemeinsam: Sie regen zum Nachdenken an, was es für Hürden im Alltag und im Zusammenleben mit Anderen gibt, wenn Menschen eine sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität haben, die nicht der Mehrheit entspricht. Allen Freund_innen der guten Unterhaltung bietet das „Ach, so ist das?!“ Performance- Team eine multimediale Lesung der Comics mit Soundmachines, Spielorgeln und Beamer. Im „Sofa-Talk mit Schradi und Schontalle” stellen sie vorher das Projekt vor und im Anschluss signiert Schradi das druckfrische Buch von „Ach, so ist das?!“. Sie werden sehen: LGBTI im Comic geht ernst und witzig – beides gleichzeitig, wenn das frisch verliebte lesbische Paar die besten Freunde besucht und der Metzger Ralph zur Gay Oriental Night aufbricht…

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms “TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN” vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vom Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg und von der Hannchen Mehrzweck-Stiftung gefördert.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird im Rahmen der CSD-Kulturwoche gezeigt, deren Höhepunkt die CSD-Demonstration am Samstag sein wird, die um 12:00 Uhr beginnt und bis bis 13:30 Uhr durch Kreuzlingen (CH) und Konstanz geht. Um 13:30 Uhr gibt es eine Kundgebung auf der Marktstätte in Konstanz.

http://csd-konstanz.de/

http://www.belladonna-konstanz.de/

Die politische Situation in der Türkei

Vortrag von Jürgen Gottschlich am Samstag, den 18. April 2015 um 18 Uhr im Treffpunkt Petershausen, Georg Elser Platz 1, 78467 Konstanz

Über folgende Themen wird berichtet:

  • aktuelle politische Lage in der Türkei
  • Frauenrechte in der Türkei
  • Menschenrechte in der Türkei
  • wie unabhängig sind die Medien
  • syrische Flüchtlinge in der Türkei
  • Situation der Roma und anderen Minderheiten

Jürgen Gottschlich ist Autor und TAZ-Redakteur aus Istanbul.

Veranstalter: esPresso und Input Konstanz, unterstützt durch den Asta der Uni Konstanz und die Rosa Luxemburg-Stiftung

Vgl. auch die Lesung von Jürgen Gottschlich am Sonntag, den 19.4.2015 im Stadttheater Konstanz: Beihilfe zum Völkermord – Deutschlands Rolle bei der Vernichtung der Armenier

Livestream vom Internationalen Marxistisch-Feministischen Kongress in Berlin

Die Kongress „Die Kraft der Kritik: Wege des Marxismus-Feminismus“, der dieses Wochenende in Berlin stattfindet, ist seit Wochen ausgebucht. Über 500 Personen haben sich angemeldet.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung wird mit einem Livestream unter http://livestream.rosalux.de, am Freitag, 20.3.2015 ab 15.30 Uhr und am folgenden Samstag ab 17.30 Uhr auf Sendung sein.

Die Stream deckt leider nur einen Teil des dreitätgigen Kongreses ab (siehe das vollständige Programm). Hier die übertragenen Veranstaltungen:

Freitag, 20.3.2015

15:30-17:30 Panel 1: Learning from history | Aus der Geschichte lernen
Cynthia Cockburn (London): Feminist Uses of the Standpoint Concept
Lynne Segal (Sydney): Learning from our Mistakes: Feminism, Movements & Left Coalition
Lise Vogel (New York City): Still Moving Toward a Unitary Theory?
Katharina Volk (Köln): On historical Struggles and (utopian) Ideas – Socialist, Marxist and Materialist Feminists
Chair: Claudia Gdaniec (Berlin)

19:00-20:00 Book Launch: Marxism and Feminism
With Shahrzad Mojab, Cynthia Cockburn, Frigga Haug

20:30-21:00 Luxemburg Lecture by Saskia Sassen
What do we see when we go back to Ground Level – detheorize, in order to re-theorize? | Was sehen wir, wenn wir uns zurück auf den Grund begeben – de-theoretisieren, um dann zu re-theoretisieren?
Chair: Shahrzad Mojab (Toronto)

Samstag, 21.3.2015

17:30-19:30 Panel 4: Towards a Human Society | Perspektiven einer menschlichen Gesellschaft
Gabriele Winker (Hamburg-Harburg): Care Revolution as a Feminist-Marxist Transformation Strategy
Shahrzad Mojab (Toronto): Women and Revolution: Thinking through Marxism and Feminism
Ann Ferguson (Commentator)
Chair: Sabine Plonz (Münster)

20:30-21:15 Luxemburg Lecture by Gayatri Chakravorty Spivak
One Limit of Marxist Feminism
Chair: Franziska Dübgen (Göttingen)

Auch für die, die Freitag und Samstag keine Zeit finden, zuzuschauen, können auch danach die Streams abspielen. Sie bleiben unter https://www.youtube.com/user/rosaluxstiftung zugänglich.

7. März 2015: Frauenkampfdemo Zürich

Am Samstag, den 7.03.2015, beginnt um 13:30 Uhr die Frauenkampfdemo in Zürich. Auftakt ist auf dem Hechtplatz. Dieses Jahr wird die Demo der Frauenrevolution in Rojava und dem Widerstand der Frauenverteidigungseinheiten YPG gewidmet.

Quelle: http://www.frauenbuendnis-zueri.ch/?page_id=294

Vortragsreihe Gesellschaft-Macht-Geschlecht an der Uni Konstanz

Veranstaltungsreihe des Gleichstellungspolitischen Referats „Gesellschaft Macht Geschlecht“ der Uni Konstanz im Rahmen der bundesweiten Aktionswochen „Gesellschaft – Macht – Geschlecht“ im November 2014

Montag 03.11.: Barbara Streidl, 19.00 Uhr, G309
Vortrag – Kind oder Karriere

Dienstag 04.11.: 21.00 Uhr, Contrast, Joseph-Belli-Weg 11
Party – Queer goes Labor Eröffnungsparty!

Freitag 07.11.: Prof Dr. Juliana Goschler, 18.00 Uhr, C230
Vortrag – Affen, Evolution, Hormone – biologistische Erklärungen von Geschlechtsunterschieden (und deren methodische Fehler)

Freitag 07.11.: Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch, 20.00 Uhr, C230
Vortrag – Umkämpfte Wörter

Montag 10.11.: Laura Dornheim, 18.30 Uhr, R511
Vortrag – Faktencheck Frauenquote

Mittwoch 12.11.: Joanna Choinicka, 18.00 Uhr, R511
Vortrag – Heterosexism in Latvian, Lithuanian and Polish media discourse

Donnerstag 13.11.: Christina Schmauch, 19.00 Uhr, A701
Vortrag – Rechtlicher Umgang mit sexueller Gewalt