Archiv der Kategorie 'Freiräume'

Radioraum Soliparty am 1. Oktober

Die Radioraum-Soliparty findet am 1.10.2016 im Contrast, Joseph-Belli-Weg 11, Konstanz statt. Es spielen ab 21 Uhr: BODEN (Black Metal, Ambient, Doom / Stuttgart), WØLFENSTEIN (Hardcore,Powerviolence / Stuttgart), KER (Post Metal / Konstanz), KINGS OF FORLORN LANDS (Hardcore,Chaos / Essen). Eintritt: 5 Euro.

Quelle: https://www.facebook.com/events/1240571125975980/

Die ganze Welt in Zürich – Das 3. Zürcher Hafenforum

Unter dem Motto „Wir machen Stadt“ findet am Samstag, den 6. Februar 2016 von 12 – 18:30 Uhr im Rahmen des Projekts „Die ganze Welt in Zürich“ eine Debatte um die Teilhabe Aller statt.


Ankunft beim Hafenforum in der Shedhalle Zürich

Ein Viertel aller BewohnerInnen der Schweiz sind von politischer und rechtlicher Mitbestimmung ausgeschlossen, weil sie keinen Schweizer Pass besitzen. Vielen von ihnen wird auch der Zugang zu sozialen Dienstleistungen, zu Bildung, Arbeitsplätzen, öffentlichen Institutionen und anderen Räumen erschwert. Über Migration wird als Problem gesprochen und über zahlreiche MigrantInnen als angebliche Konfliktquelle Bescheid gewusst, während sie aus Entscheidungspositionen ausgeschlossen bleiben. Diese Ungleichheit liesse sich durch den Zugang zu sozialen Rechten und Ressourcen für Alle, die an einem Ort leben, ausgleichen.

„Urban Citizenship“ knüpft das Recht auf (soziale) Rechte und den Zugang zu Ressourcen an den Lebensmittelpunkt, nicht an die StaatsbürgerInnenschaft. Das dialogische Kunstprojekt „Die ganze Welt in Zürich. Konkrete Interventionen in die Schweizer Migrationspolitik“ (seit Oktober 2015 in der Shedhalle Zürich) fragt: Wie kann eine solche StadtbürgerInnenschaft in Zürich aussehen? Welche konkreten Interventionen in die Schweizer Migrationspolitik braucht es dazu? Das Projekt zielt darauf ab, mit den Mitteln der Kunst die politische Machbarkeit konkreter Vorschläge einer StadtbürgerInnenschaft für Zürich auszuloten, diese Vorschläge hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit in Zürich zu überprüfen und öffentlich vorzuschlagen. Zudem schafft es einen Ort, an dem über Sachzwänge hinaus, im Sinne einer sozialen Utopie gemeinsam nachgedacht, verhandelt und politisch agiert werden kann.

Das 3. Zürcher Hafenforum „Die Ganze Welt in Zürich. Wir machen Stadt.“ bietet Raum, die Fragestellungen und Ansprüche des Projekts aus Perspektive politischer Theorie, Stadtforschung, Kunsttheorie und Vermittlung zu durchleuchten und öffentlich zu diskutieren.
Kann ein Kunstprojekt gleichzeitig eine konkrete politische Intervention sein? Welchen Begriff des „Politischen“ braucht es in Auseinandersetzungen um gleiche Rechte für alle StadtbewohnerInnen? Wie können neue Formen des gemeinsamen, solidarischen Agierens gefunden werden? Und: Wie sehen ähnliche Debatten und Kämpfe andernorts aus?

Das Hafenforum ist das dritte in einer Reihe von vier. Während in nicht-öffentlichen so genannten „Hafengesprächen“ die Umsetzung des Projekts konkretisiert wird, bieten die „Hafenforen“ die Möglichkeit der öffentlichen Debatte und Involvierung.

Programm:

12:00
Begrüßung

12:10
Martin Krenn (Künstler) und Katharina Morawek (Kuratorische Leiterin, Shedhalle) sowie Beteiligte des Projekts / „Die Ganze Welt in Zürich. Konkrete Interventionen in die Schweizer Migrationspolitik“, anschließend Fragen und Diskussion.

13:00
Mary Jane Jacob / Sozial engagierte Kunst und das Beispiel „Die Ganze Welt in Zürich“, anschließend 20 min. Fragen & Diskussion

14:00
Kaffeepause

14:15
Oliver Marchart / Minimale Politik und der Begriff des „Politischen“, anschließend 20 min. Fragen & Diskussion

15:15
Mittagspause (Suppe & Co.)

16:00
Nora Sternfeld / Von einander lernen. Der Aspekt der Vermittlung, anschließend 20. min Fragen & Diskussion

17:00
Henrik Lebuhn / Urban Citizenship: aktuelle Debatten und Kämpfe, anschließend 20 min. Fragen & Diskussion

18:00
Abschlussdebatte, Ausblick

Mit englisch/deutscher Simultanübersetzung! Translation english/german will be provided!

Zu den Vortragenden:

Mary Jane Jacob ist Kuratorin, Autorin und Vermittlerin. Sie ist Professorin an der School of the Art Institute of Chicago. Sie war Chefkuratorin am Museum of Contemporary Art in Los Angeles und im Museum of Contemporary Art in Chicago. Seit 1990 arbeitet sie als Pionierin in den Bereichen der sozial engagierten Kunst, der ortspezifischen Kunst sowie der Kunst im öffentlichen Raum.

Oliver Marchart ist politischer Philosoph und Soziologe. 2012 ist er Professor für Soziologie an der Kunstakademie Düsseldorf. Marchart prägte den Begriff des Postfundamentalismus und diskutiert in seiner Arbeit die unterschiedlichen Gründungsversuche von Politik, dem Politischen und der Gesellschaft in Soziologie, Philosophie und politischer Theorie.

Nora Sternfeld ist Professorin für Curating and Mediating Art an der Aalto University in Helsinki. Sie ist Gründungsmitglied des Wiener Büro trafo.K, das an Forschungs- und Vermittlungsprojekten an der Schnittstelle von Wissensproduktion und Bildung arbeitet. Darüber hinaus ist sie im Leitungsteam des ecm – educating/curating/managing. masterlehrgang für ausstellungstheorie und praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien und im Kernteam von schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis.

Henrik Lebuhn ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrbereich Stadt- und Regionalsoziologie der Humboldt Universität Berlin und Redakteur von PROKLA – Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft. Er arbeitet zu Fragen von Urban Citizenship, Migration und Grenzen in der Stadt, sozialen Bewegungen und partizipativer Politik.

Projektwebsite: www.whole-world-in-zurich.net

Vortragsreihe: „Leben im Imperativ oder was wir glauben sein zu müssen“

Schlank und schön und gesund. Hetero. Begehrt. Gute Noten. Immer gut drauf. Monogam. Karriere machen. Kinder haben. Normal, aber besonders. Auffallend, aber nie störend…

Unter dem Titel „Leben im Imperativ oder was wir glauben sein zu müssen“ organisieren der AStA der Uni Konstanz und Input Konstanz dieses Wintersemester spannende Vorträge. Sie wollen sich mit den Imperativen, den Normen und Normalitäten beschäftigen, die unsere Leben prägen und uns zu Anpassungen zwingen, die uns gar nicht richtig passen. Sie wollen Klischees entlarven, enge Stirnen weiten, aus gedanklichen Schubladen Ozeane machen.

Die Veranstaltungen beginnen immer um 19 Uhr und finden in der Regel dienstags statt.

Veranstaltungsüberblick

Quelle: http://www.asta.uni-konstanz.de/aktuelles/news/vortragsreihe-leben-im-imperativ…

Input Konstanz: Workshops & Vorträge

Eine neue Gruppe namens „Input Konstanz – Workshops & Vorträge“ hat sich gegründet und weckt Interesse mit einem spannenden Veranstaltungsprogramm

Vortrag am Mittwoch, 25. Februar um 18 Uhr im Radioraum (DGB-Haus, Beyerlestr. 1, Konstanz)
Ausstieg aus der Gesellschaft in die Obdachlosigkeit

Was bedeutet ein „Ausstieg“ aus der Gesellschaft in die Obdachlosigkeit? Dirk hat sich vor einigen Jahren bewusst entschieden nicht mehr in einer Wohnung zu leben. Er wird in seinem Vortrag darüber berichten, was für persönliche Beweggründe ihn zu diesem Schritt veranlasst haben und über seine Erfahrungen mit der Obdachlosigkeit in Konstanz sprechen.

Neben der persönlichen Ebene sollen in der Veranstaltung auch die Ursachen und Auswirkungen von Obdachlosigkeit analysiert und diskutiert werden. Laut der BAG Wohnungslosenhilfe e.V. waren 2012 beispielsweise ca. 284.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung (ein Anstieg um 15% seit 2010). Weitere ca. 130.000 Menschen waren von Wohnungslosigkeit bedroht, das heißt bei ihnen stand der Verlust der Wohnung unmittelbar bevor. Demnach zählten 2012 insgesamt ca. 414.000 Menschen zu den sogenannten Wohnungsnotfällen, die akut wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht waren. Als Gründe werden beispielsweise die Zunahme der Armut und des Armutsrisiko, ein Mangel an preiswerten Wohnraum, Mietpreissteigerungen und Konstruktionsfehler bei Hartz IV genannt.

Quelle: https://de-de.facebook.com/diefalken

Radioraum-Soliparty am 21.12. in Konstanz

http://radioraum.blogsport.eu/

Offener Treff im Radioraum April/Mai 2013

Links:

Radioraum-Soliparty im Contrast

Um es unumwunden zuzugeben: Der Radioraum braucht Geld und wir wollen uns das auf glanzvolle Weise zusammen schnorren. Am 13.04 steigt deshalb die Radioraum-Soliparty im Contrast, welches wir zu diesem Zwecke mit kitschigem Glitzer verzaubern. Kommt vorbei! Wir freuen uns!

Contrast – Konstanz (Anfahrt)
13. April 2013 ab 22Uhr.

Eintritt: 4-7€ Solibeitrag für den Erhalt des Radioraumes.

Glitzer & Elektronische Tanzmusik u.A. mit Klangexperimente (polit. Trashtechno), WildcatSoundsystemA und vielen weiteren

No sexism, No racism, no other bullshit!

Quelle: http://radioraum.blogsport.eu/

Ravensburg: Kollektiv und Kommune – alternative Arbeits- und Lebensformen

Am 14.10.2010 um 19 Uhr findet im Kulturladen Rhizom die Veranstaltung „Kollektiv und Kommune – alternative Arbeits- und Lebensformen“ statt.

Die Schäfereigenossenschaft Finkhof stellt sich vor und berichtet aus der Kommunearbeit.

Seit 1979 existiert in Arnach / Bad Wurzach die Schäfereigenossenschaft Finkhof. Hervorgegangen aus einer Wohngemeinschaft Jugendlicher ist ein seit nun über 30 Jahren bestehendes „Experimentierfeld für alternative Lebensmodell, ökologische Landwirtschaft und Selbstverwaltung“ entstanden, das den Grundprinzipien der Absage an privates Eigentum an Produktionsmitteln, einer selbst verwalteten Bedürfniskasse und der Anerkennung von Hausarbeit als gleichwertiger Arbeit zu allen anderen Arbeitsbereichen folgt.

Salón Liberté in Konstanz eröffnet

Der Salon findet regelmäßig im Radioraum in der Beyerlestr. 1, Konstanz, statt und ist vorerst alle 2 Wochen, jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat geöffnet, und wird ein vielfältiges Programm bieten. Neben einer kleinen Bar mit fair gehandelten Snacks und Getränken gibt es ein vielfältiges Begleitprogramm – von Filmvorführungen über Vorträge bis zu Workshops. Im November steht folgendes an:

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4.11.09. ab 20:00 uhr
„Un poco de (tanta) verdad“ / „Ein kleines bisschen (von so viel) Wahrheit“
Über den Aufstand in Oaxaca/Mexico mit Einleitung. OmU.

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18.11.09 ab 20:00 uhr
Luzius Teidelbaum (Tübingen) mit einem kritischen Vortrag über Verbindungen und Burschenschaften.

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Das jeweils aktuelle Programm mit mehr Infos findet ihr auf dem Salon-Blog:
www.salonliberte.blogsport.de

Programmvorschläge und aktive Mitgestaltung des Salons sind natürlich gern gesehen! Einfach im Salon melden oder mir mailen… Der Salon soll ein offener Raum für alle Interessierten sein!

„Nein!“ zur Schließung des Contrast und allen anderen selbstverwalteten Jugendzentren!

Presseerklärung zur gestrigen Demonstration junger Menschen in Konstanz

Am Samstag, den 29. November 2008 um 12:00Uhr, versammelten sich vor dem Konstanzer Münster knapp 200 junge Leute unter dem Motto „Jugendarbeit retten! Kultur erhalten! – Keine Räumung des selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrums Contrast“, um für den Erhalt ihres Jugendzentrums zu demonstrieren.

Sie forderten ihren Vermieter – den E.S.G. e.V. – auf, Tacheles zu sprechen, Verhandlungen zu führen und angebliche Schulden, welche das Contrast selbst nicht in Frage stellen will, endlich einmal zu belegen. Außerdem soll der E.S.G. e.V. die selbstorganisierte und selbstverwaltete Arbeit junger Menschen anerkennen und nicht als „hochsubventioniert & allein hedonistisch“ verunglimpfen. Schließlich sei die ESG doch selbst einmal unter diesem Motto angetreten.

Der Protestzug bewegte sich lautstark und musikalisch kämpferisch durch die Niederburg und durch Petershausen hin zur Chérisy, wo der Contrast-Verein in wechselnder Besetzung seit nunmehr 12 Jahren sein Domizil hat.

Auf der Kreuzung vor dem Contrast forderte der Verein in seiner Schlussrede noch einmal eindringlich die Verantwortlichen des E.S.G. e.V. auf, die Kündigung des Mietverhältnisses zurückzunehmen und die aktive selbstbestimmte Arbeit des Contrast zu respektieren, sie zukünftig nicht allein als „hedonistisch“ zu reduzieren, sondern gesellschaftliche Mitverantwortung, soziales Engagement und Stunden ehrenamtlicher (d.h. unbezahlter) Arbeit anzuerkennen und zu unterstützen. Denn Selbstverwaltung schafft Eigeninitiative und gesellschaftliches Bewusstsein!

Mit der Räumung des Contrastes würde ein großes Stück Jugendkultur für den gesamten Bodenseeraum verloren gehen, da es das einzige selbtsverwaltete Jugendzentrum in dieser Region ist und keine vergleichbaren Einrichtungen vorhanden sind.

Keine Räumung des Contrast!
fordern
Der Vorstand des Jugendkultur e.V. Contrast,
seine 60 Mitglieder
& die jugendlichen NutzerInnen des Contrast!

Sören Gipp, Vorstand des Contrast.