Archiv der Kategorie 'Antimilitarismus'

Türkei aus der Sicht des Journalisten Dieter Sauter

Ausführliche Zusammenfassung eines Vortrags von Dieter Sauter, den dieser am 04.10.2016 in Konstanz hielt sowie weitere Hintergründe zur dramatischen Entwicklung der Türkei seit dem gescheiterten Putschversuch vom 15. Juli 2016.

Der Bericht erschien auf dem Blog des iranischen Exilschriftstellers Ali Schirasi und ist unter folgendem Link zu erreichen:

http://alischirasi.blogsport.de/2016/10/05/tuerkei-aus-der-sicht-des-journalisten-dieter-sauter/

Auf dem deutsch-iranischen Blog ist in den letzten Wochen und Monaten regelmäßig über die Türkei berichtet worden. Hier eine Liste der aktuellsten Artikel mit zahlreichen Fakten und Details, die nicht in deutschen Mainstreammedien zu lesen sind und denen, die türkischsprachige Medien mangels Sprachkenntnissen nicht lesen können, sonst kaum zugänglich sind.

Wenn jemand in Konstanz einen Medienpreis für kritische Berichterstattung verdient hat, dann der Autor dieser Zeilen!

Auch vor dem 15.7.2016 hat der Blog von Ali Schirasi immer wieder über die Region Türkei, Kurdistan, Syrien und Irak berichtet. Der in dieser Serie zuletzt aufgeführte Artikel stammt vom 6. Mai 2016, also 9 Wochen vor dem Putsch und ist unglaublich weitsichtig.

Die Fortsetzung dieser Artikelserie mit wöchentlichen updates erfolgt unter Blog von Ali Schirasi – Kategorie: Türkei

Waffenexport aus Deutschland – Flüchtlinge nach Deutschland. Zwei Seiten einer Medaille?

Vortrag von Kiflemariam Gebre-Wold am Mi., 12.10.2016 um 19:30 Uhr in der vhs Konstanz. Eintritt 6 EUR.

Deutschlands Verfassung ist dem Frieden verpflichtet. Trotz, dieses Regelwerks, sind in dutzenden Ländern deutsche Waffen im Einsatz und es gibt kaum einen Konflikt auf dem Globus wo deutsche Waffen nicht zu finden sind. Die Region um den Bodensee ist nicht nur eine Tourismusregion, sondern produziert auch Kriegswaffen. Das Land der Dichter und Denker, lebt von Waffenexport.

Während die Waffenindustrie für ca. 12 Mrd. € exportiert hat, beläuft sich die offizielle deutsche Entwicklungshilfe auf rund 7Mrd. €.

Der Vortrag wird Deutschlands Rolle als Rüstungsexporteur beleuchten, die zerstörerischen Wirkungen von Waffen am Horn von Afrika darstellen, die Frage nach einer verantwortungsbewussten Außenpolitik stellen, um Rüstungskonversion zu thematisieren.

Geboren in Äthiopien ist Gebrewold seit über 30 Jahren im ökumenischen Kontext in der Entwicklungshilfe/Rüstungsfragen beruflich unterwegs. Hochschulbildung in Deutschland, Abschlüsse: Agraringenieur (tropische Landwirtschaft), mit richtiger Ausbildung als Landwirtschaftsgeselle, Zweitstudium Magister: Publizistik und Entwicklungspolitik. Berufliche Stationen: 18 Jahre in der praktischen Entwicklungshilfe: Nothilfe, Rehabilitationsmaßnahmen und langfristige Entwicklungshilfeprojekte. Die Einsätze im Ausland wurden hauptsächlich über Dienste in Übersee organisiert und vor Ort in Kooperation mit UN, GIZ, EU durchgeführt. Die Projekte reichten von klassischen Projekten wie Landwirtschaft/Ernährungssicherung, über fokussierte Genderförderung, bis hin zu Konfliktmanagement/Demobilisierung von ehemaligen Guerillakämpfern. 12 Jahre Arbeit in der entwicklungspolitischen Bildung, als entwicklungspolitischer Journalist (ARD, epd), Gutachter für Entwicklungshilfe. Ca. 25 Länder Afrikas bereist bzw. in der Elfenbeinküste, Kenia/Tansania, Äthiopien beruflicher Aufenthalt und auch mit beruflichen Kurzreisen nach Südostasien.

Organisiert von vhs + Friedeninitiative Konstanz + TERRE DES FEMMES

Ausstellung und Film: „FriedensFrauen Weltweit“

Terre des femmes zeigt eine Ausstellung zur Friedenspolitik von und mit Frauen vom 03.08 – 15.09.2016 in der vhs – Galerie Konstanz, Katzgasse 7

Die Ausstellung „FriedensFrauen Weltweit“ wurde erstmals in der Eingangshalle des UNO-Sicherheitsrates in New York gezeigt. Anlaß war die Verabschiedung der UNO-Resolution 1325, die die Mitwirkung von Frauen bei Friedensverhandlungen nach Kriegen und kriegsähnlichen Konflikten einfordert. 2005 wurde das Netzwerk „1000 Gesichter des Friedens“ für den Friedensnobelpreis nominiert. Die Ausstellung macht die Arbeit der Friedensfrauen sichtbar und zeigt, daß ohne Beteiligung von Frauen kein Friedensprozeß möglich ist.

Die Vernissage findet am 03.08.16 um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Begleitprogramm zu Ausstellung FriedensFrauen Weltweit:

Filmvorführung „Tausend Friedensfrauen und ein Traum“

In Kooperation mit der vhs, TERRE DES FEMMES und der Konstanzer Friedensinitiative zeigt das K9 am 04.09.2016 im Rahmen der derzeitigen vhs-Ausstellung über „FriedensFrauen Weltweit“ den Dokumentarfilm

1000 Frauen und ein Traum“ (Trailer)

von Gabriele Neuhaus und Angelo Scudeletti, Offroad Reports GmbH Zürich, 2005 (ca 60 Min.)

Der Film dokumentiert die Friedensarbeit von Frauen in Krisen-und Kriegsgebieten. 2005 wurde das Netzwerk „1000 Friedensfrauen“ für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen; damit sollten Frauen, die weltweit Friedensarbeit geleistet haben und immer noch leisten, geehrt werden. In dem Film begegnen wir sechs dieser Frauen und erfahren, wie das Projekt zustande kam und wie es weitergeht, obwohl die Frauen den Preis nicht erhalten haben.

Termin: So. 04.09.2016 um 19 Uhr im K9, Hieronymusgasse 3

Quelle: http://frauenrechte.de, vhs Konstanz

Gegen eine neue Rüstungsspirale – Für die Integration von Flüchtlingen!

Vortrag von Jürgen Grässlin am Dienstag, den 1. September 2015 um 18:30 Uhr, Gemeindesaal St. Nikolaus, Karlstraße 17, Friedrichshafen

Die Selbstbestimmung Geflüchteter im Schatten freiwilliger humanitärer Hilfe

Workshop im Rahmen der Bodensee-Aktionstage „Fluchtursachen bekämpfen, Waffenexporte Stoppen!“ am 19.08.2015 von 16 Uhr – 19 Uhr im Infotent auf dem Cherisy-Areal Konstanz ( Schürmann-Horster Weg)

Der starke Ruf nach freiwilliger humanitärer Hilfe und deren stetige Zunahme als direkte Konsequenz öffentlicher Flüchtlingstragödien wie Lampedusa, stellt ein großes Risiko für die Selbstbestimmung von Flüchtlingen in Deutschland dar.

Natürlich ist humanitäre Hilfe durch Ehrenamtliche wünschenswert, doch nicht in diesem Ausmaß in dem der Staat eine aktive Rolle in der Koordination der verschiedenen, überall enstehenden Helferkreise übernimmt. In dem der Staat die Hilfe der Bürger instrumentalisiert und sich selbst dem Problem der Integration entzieht, werden die Flüchtlinge wieder zu Opfer paternalistischer Behandlung und der Abspeisung mit einer „verschönerten“ Isolation in den Lagern und Heimen.

Der Workshop wird zunächst die vergangene Entwicklung in der Situation der Geflüchteten nachzeichnen, um dann auf den Höhepunkt der andauernden humanitären einzugehen, welche auch hier in Deutschland eine schwierige Situation für der Flüchtlinge darstellt. Es soll diskutiert werden, wie sich die Geflüchteten praktische humanitäre Hilfe vorstellen könnten.

Ziel des Workshops, der im Rahmen einer Konferenz der Geflüchteten stattfinden wird, ist das „Empowerment“ der Geflüchteten in einem Netzwerk der Solidarität zum Austausch zwischen Flüchtlingen. Dieses soll den gemeinsamen Anstrengungen der deutschen Politik, die eigene Mitverantwortung an den Gründen unserer Flucht zu verschleiern, etwas entgegensetzen.

Wir sind entschlossen mit dem Workshop unsere Kritik an der schrecklichen Situation in unseren Heimatländern und die Reflektion über westliche Ausbeutungsverhältnisse und Deutschlands aktive Rolle darin, aufrecht zu erhalten. Als Teil der Aktionstage „ Fluchtursachen bekämpfen- Waffenexporte stoppen!“ soll der Workshop eine staatliche Anerkennung der Selbstorganisation von Flüchtlingen fördern, entgegen dem Trend weiße Überlegenheit zu reproduzieren und Diskriminierung von Flüchtlingen in Deutschland zu legitimieren.

Wichtige Themen, mit welchen sich der Workshop unter anderem befassen wird:
• Der Einfluss Deutschlands auf die Situation des Rechts auf Asyls in Europa (Asylgesetze, Abschiebung, Dublin-Verfahren, Duldung etc)
• Analyse der letzten 20 Jahre im Hinblick auf den Ruf der Flüchtlinge zu Selbstorganisation
• Der Einfluss von unklarer staatlicher Verantwortlichkeiten in Deutschland ( Bund-Länder-Kommunen)
• Die Verantwortung von Ehrenamtlichen und Flüchtlingen bei humanitärer Hilfe
• Braucht es humanitäre Hilfe für FLüchtlinge oder sollte besser ein “Empowerment” der Flüchtlinge gefördert warden?
• Zukunft der Selbstbestimmung Geflüchteter im Rahmen humanitärer Hilfe

Quelle: https://refugees4refugees.wordpress.com

Fluchtursachen bekämpfen, Waffenexporte stoppen!

Kundgebungen und Demonstrationen in Konstanz und Überlingen

Flyer Download! (PDF 1MB)

Demo am 20.8.2015 in Konstanz:

  • 12 Uhr: ATM Konstanz
  • 14 Uhr: Zwischenkundgebung Marktstätte Konstanz
  • 16 Uhr: Mowag Kreuzlingen

Kundgebung am 21.08.2015 in Überlingen

  • 11:00 Uhr – Fa. Diehl Defence Holding GmbH in Überlingen
  • 14:00 Uhr Kundgebung Schiffsanlegestelle Überlingen
  • 20:00 Uhr Soliparty für Geflüchtete

22.08.2015: 14:00 Uhr: Große Abschlusskundgebung auf der Marktstätte Konstanz

Vom 20. bis zum 22. August 2015 finden rund um den Bodensee die Aktionstage „Fluchtursachen bekämpfen, Waffenexporte stoppen!“ statt. Die Aktionstage wurde von den AktivistInnen des Netzwerks „Flüchtlinge für Flüchtlinge“ (Refugees for Refugees) initiiert. In Solidarität mit Geflüchteten wollen wir am Bodensee gegen die dort ansässige Rüstungsindustrie, das EU-Grenzregime, die deutsche Innen- und Außenpolitik und für ein Bleiberecht für alle Schutzsuchenden kämpfen.

Vgl.: Aktionscamp „Fluchtursachen bekämpfen und nicht die Flüchtlinge – Der Krieg beginnt am Bodensee“ 19. – 22. August 2015 in Konstanz und der Bodenseeregion

Veranstalter: Refugees for Refugees

UnterstützerInnen dieses Aufrufs:
The Voice Refugee Forum, the Caravan, Flüchtlinge für Flüchtlinge, Bündnis Abschiebestopp Konstanz, Keine Waffen vom Bodensee, Friedensinitiative Konstanz, VVN-BDA (Bund der AntifaschistInnen), Friedensinitiative Überlingen, Die Linke Konstanz, Rote Hilfe Konstanz, Input Konstanz, die Falken Konstanz, linksjugend-solid/SDS Konstanz, Europäisches BürgerInnen Forum, Grüne Hochschulgruppe Konstanz, Asta Uni Konstanz, Weltladen/Aktionskreis dritte Welt e.V., Contrast Jugendkultur e.V., ESG e.V., Attac Bodensee, Soziale Arbeit e.V.

Siehe auch: The VOICE Refugee Forum Germany und Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

Aktionscamp „Fluchtursachen bekämpfen und nicht die Flüchtlinge – Der Krieg beginnt am Bodensee“

Aufruf verschiedener asyl- und friedenspolitischer Gruppen zu Aktionstagen und einem Sommercamp vom 19. – 22. August 2015 in Konstanz und der Bodenseeregion


Quelle: http://www.waffenvombodensee.com/

Liebe Friedensfreunde, liebe Friedensfreundinnen, liebe Flüchtlingsfreunde, liebe Flüchtlingsfreundinnen in der Bodenseeregion,

das Mittelmeer ist zum grauenhaften Massengrab für Menschen geworden die vor Krieg, Verfolgung und Elend fliehen. 28.000 Flüchtlinge ertranken in den letzten 15 Jahren. Allein 1400 tote Flüchtlinge wurden in den ersten 5 Monaten 2015 an den südlichen Küsten Europas geborgen. Anstatt großzügig Hilfe zu organisieren werden die Mauern um Europa höher gezogen und die Grenzen militärisch bewacht. Flüchtlingsabwehr ist das Ziel. Niemand fragt mehr nach den Ursachen von Flucht und Vertreibung.

Neben extremer Armut aufgrund ungerechter Handelsbeziehungen und der Ausbeutung von Rohstoffen und Ressourcen in den Herkunftsländern, sind Kriege und Bürgerkriege die häufigste Fluchtursache. Von den derzeit weltweit 51,3 Millionen Flüchtlingen sind 10 Millionen Kriegsflüchtlinge. Allein der kleine Libanon hat 1,5 Millionen Kriegsflüchtlinge aus Syrien aufgenommen. Jeder vierte Einwohner im Libanon ist heute ein syrischer Flüchtling. Im Gegensatz dazu hat das reiche Deutschland nur 20 000 syrischen Flüchtlingen Schutz gewährt.

Doch populistische Politiker und Medien bezeichnen Deutschland gerne als das „Sozialamt“ der Welt und behaupten seit Jahren, das Boot sei voll. Verschwiegen wird, dass gerade Deutschland an Krieg und Tod in der Welt sehr gut verdient, denn wir liefern die Waffen dazu. Deutschland ist weltweit der drittgrößte Waffenexporteur. 2013 hat Deutschland für 6,7 Mrd. Euro Waffen exportiert, auch in Staaten die Menschenrechte verletzen und die zu den Krisengebieten gehören (Saudi Arabien, Israel, Mexiko, Ägypten…).

Auch die Bodenseeregion verdient gut an diesem mörderischen Geschäft. Rund um den Bodensee haben sich Dutzende von Rüstungsfirmen angesiedelt die dazu beitragen, dass weltweit militärisch aufgerüstet wird, dass gemordet wird und immer mehr Menschen fliehen müssen. Dabei werden Höchstprofite erzielt, die zynisch als deutsche „Wirtschaftskraft“ gefeiert werden.

Den Zusammenhang zwischen Rüstungsindustrie, Krieg und Fluchtursachen aufzuzeigen ist unser Ziel. Wir wollen hier am Bodensee gemeinsam mit Friedeninitiativen, Flüchtlingsinitiativen sowie vielen Flüchtlingen Aktionen vor den Rüstungsfirmen ATM Konstanz, Rheinmetall Stockach und Diehl Überlingen organisieren und in den Städten demonstrieren. Ähnlich der Aktion letztes Jahr im Oktober bei Diehl in Überlingen soll bildhaft mit Bahren und Leichenträgern die Bevölkerung aufgerüttelt werden. Gleichzeitig wollen wir auf die unwürdige Unterbringung der Flüchtlinge in den Unterkünften aufmerksam machen und Solidarität mit den Flüchtlingen zeigen. Wir wünschen uns hierfür ein breites Bündnis, in der Hoffnung, dass diese Aktionen auch die nächsten Jahre fortgesetzt werden können denn – Der Krieg beginnt am Bodensee!

Für die Vorbereitungsgruppe
Doris Künzel , Hakan Sanli, Cigdem, Tanja Kaufmann

Die Schweiz und die deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg

Vortrag von Arnulf Moser am Dienstag, den 14.04.2015 um 19:30 Uhr in der Vokshochschule Konstanz

Über 40.000 deutsche Männer mit Wohnsitz in der Schweiz meldeten sich zum Kriegseinsatz im deutschen Heer. Wer nicht erschien, wurde zum Refraktär mit prekärem Status. Bei Fronturlaub konnten die Soldaten in Konstanz ihre Angehörigen aus der Schweiz treffen. Einige nutzten die Gelegenheit zum heimlichen Grenzübertritt und wurden zum Deserteur. Nach Kriegsende hat die Schweiz Tausenden dieser deutschen Soldaten die Einreise an den Schweizer Wohnort verwehrt. Die Schweiz organisierte aber auch den Austausch von schwerverwundeten Kriegsgefangenen zwischen Konstanz und Lyon. Und sie nahm Kriegsgefangene mit bestimmten Erkrankungen und Verwundungen aus beiden Kriegslagern als sogenannte „Kriegsgäste“ in die Internierung auf und sorgte für Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten. Noch heute gibt es deutsche Soldatenfriedhöfe in der Schweiz. Auch die Gedenkstätte Lerchenberg bei Meersburg erinnert an verstorbene Internierte. Der Vortrag behandelt wenig bekannte Aspekte des Ersten Weltkriegs und ihre Bedeutung für die Stadt Konstanz.

Quelle: http://www.vhs-konstanz-singen.de

Was die Menschen in Kobanê verteidigen. Die Revolution von Rojava und das Modell der Demokratischen Autonomie

Informationsveranstaltung zur autonomen kurdischen Region in Syrien (Rojava), am 20. November 2014 um 19 Uhr im Kulturzentrum am Münster, Wolkenstein-Saal, Konstanz

Momentan ist Rojava wegen der Angriffe auf Kobane durch die dschihadistische Terrormiliz IS im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Neben ihrer Heimat verteidigen die Menschen dort ein Modell des Zusammenlebens, als Demokratische Autonomie bezeichnet, das allen Ethien, Religionen und Geschlechtern ermöglichen soll, gleichberechtigt und in gegenseitigem Respekt zusammen ein selbstbesstimmtes Leben, ohne Ausbeutung und Unterdrückung, zu gestalten. In Rojava wird dazu auch ein Wirschaftsmodell entwickelt, das bisher in der Welt einzigartig zu sein scheint.

Wir haben zwei kurdischen Aktivistinnen eingeladen, über die aktuelle Lage in der Region und das Modell der Demokratischen Autonomie zu berichten. Hazina Osi ist Mitglied der PYD und war von Beginn an am Aufbau des Projekts Rojava beteiligt. Melike Yasar ist Mitglied der Internationalen Vertretung der kurdischen Frauenbewegung.

Zu der Veranstaltung lädt der Kreisverband der Partei DIE LINKE und die DKP Bodensee-Hochrhein alle Interessierten
herzlich ein.

Jürgen Grässlin: Wie der Bodensee am Krieg verdient und Flüchtlinge produziert

Vortrag von Jürgen Grässlin in der Volkshochschule Konstanz am 25.3.2014

Deutschland ist der weltweit drittgrößte Waffenexporteur. Kriegswaffen und Rüstungsgüter werden selbst an menschenrechtsverletzende und kriegführende Staaten verkauft. Genehmigungen hierfür werden im geheim tagenden Bundessicherheitsrat erteilt. Unsere Politiker beschwören den Frieden und betreiben den Krieg. Die Macht der Rüstungskonzerne, Lobbyverbände und Banken ist immens.

Rund um den Bodensee profitiert eine große Anzahl von Rüstungsbetrieben vom Geschäft mit dem Tod. Jürgen Grässlin zeigt in seinem „Schwarzbuch Waffenhandel“ die Toptäter in der Industrie und Politik auf. Er macht auch klar, wie die Rüstungsregion Bodensee am Krieg verdient und damit gleichzeitig immer mehr Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat zwingt.

Grässlin ist Autor zahlreicher kritischer Sachbücher und Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft DFG-VK. Ausgezeichnet wurde er mit dem „Preis für Zivilcourage“ und dem „ Aachener Friedenspreis“. Die von ihm mitinitiierte Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ erhielt den Stuttgarter Friedenspreis.

VHS Konstanz, Astoria-Saal
Termin: Di. 25.03.2014
Uhrzeit: 19:30 – 21:00

Kosten 6,00 €

Zur Anmeldung

Quelle: vhs + Friedensinitiative Konstanz

Lesung: Waffenhandel – Wie Deutschland am Krieg verdient

Buchvorstellung von und mit Jürgen Grässlin am 18.06.13 um 20 Uhr in der Spiegelhalle Konstanz

Mit Enthüllungen muss gerechnet werden: Am 18.6. liest Jürgen Grässlin, einer der profiliertesten Rüstungskritiker Deutschlands, aus seinem im Mai erschienenen »Schwarzbuch Waffenhandel«.

Er nennt Namen und Profiteure sowie neue, hochbrisante Fakten aus dem »Geschäft mit dem Tod«, das eine ihrer Wurzeln gerade
am Bodensee hat. Denn unsere Politiker beschwören den Frieden und betreiben den Krieg: Deutschland ist der weltweit drittgrößte
Waffenexporteur – und macht auch vor Lieferungen an verbrecherische Regime nicht halt. Lesung und Diskussion.

Eintritt: 9,- Ermässigt 6,-Euro

Verboten – Verfolgt – Vergessen

Ein Film von Daniel Burkholz über die Verfolgung der politischen Opposition in der Adenauerzeit

Bereits kurz nach Ende des 2. Weltkriegs begann der Kalte Krieg. Vor diesem Hintergrund plante die Bundesregierung unter Kanzler Adenauer schon 1950 den Aufbau einer Armee. Gegen dieses Vorhaben gab es in der Bevölkerung große Proteste.

Die Regierung Adenauer reagierte schnell. Innerhalb weniger Wochen wurde ein politisches Strafrecht eingeführt, das seine Wurzeln im Strafrecht der Nazizeit hatte. Alle BürgerInnen, die gegen die Wiederbewaffnung oder für die Wiedervereinigung waren, galten nun als StaatsfeindInnen.

Ungefähr 200.000 Menschen wurden politisch verfolgt – häufig von Polizisten, Staatsanwälten oder Richtern, die ihr Handwerk noch in der Nazizeit gelernt hatten – und ca. 10.000 von ihnen zu teils langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Oftmals wurde ihre Existenz zerstört.

Der Film „Verboten-Verfolgt-Vergessen“ erzählt die Geschichte dieser Menschen.

Dienstag, 12. März, 19:00 Uhr,
Konstanz, Treffpunkt Petershausen

Es laden ein: DIE LINKE. Kreisverband Konstanz, Linke Liste Konstanz, DKP Bodensee-Hochrhein, solid Konstanz, VVN-BdA Konstanz/Singen

Initiative gegen Waffen vom Bodensee

Die junge „Initiative gegen Waffen vom Bodensee“ betreibt eine Website, in der eine Aufstellung sämtlicher Rüstungsbetriebe rund um den Bodensee erstellt wird.


Screenshot von http://waffenvombodensee.webnode.com

Die Website ist entlang der Firmennamen strukturiert, die jedem Antimilitaristen bekannt vorkommen: Namen wie EADS, MTU, Zahnradfabrik, Dornier, Diehl, Rheinmetall, Kraus-Maffei sind seit vielen Jahrzehnten eng mit der Produktion von Kriegswaffen oder militärischen Transportfahrzeugen oder Teilen derselben verbunden. Das gleiche gilt für so manchen Standort der Rüstungsindustrie am Bodensee: Eine Landkarte orientiert schnell über Standorte wie Friedrichshafen (den jeder Bodenseeanrainer in diesem Zusammenhang kennen sollte) aber auch Konstanz, Kreuzlingen, Überlingen und Lindau sind genannt.

In Konstanz produziert z.B. die ATM Computer Systeme GmbH, ein Unternehmen der Kraus-Maffei-Gruppe, speziell für den Kriegseinsatz konstruierte, besonders robuste Computer. Sie werden in verschiedenen Waffensystemen, u.a. in Panzern, eingesetzt.

Den Hochglanzbroschüren und schicken Webseiten der Rüstungsfirmen, in denen sie ihre Hightech bewerben, wird die Frage nach dem Einsatz dieser Waffen und der damit verbundenen Toten in aller Welt, nicht zuletzt auch in Krisenregionen, in die überhaupt keine Waffen exportiert werden dürften, entgegengestellt. Damit verbunden wird z.B. die Forderung, entweder die Rüstungsproduktion einzustellen oder vom Bodensee wegzuziehen.

Letztere Forderung ist nicht ganz nachvollziehbar, zumal sich dadurch nichts bessern würde. Die Initiative, die offenbar eine Nähe zu kirchlichen Gruppen wie „Ohne Rüstung Leben“ hat, bemüht u.a. Bibelzitate und Kirchenvertreter für ihre Argumentation. Bereits auf der Startseite findet sich ein Logo der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) mit einem Link zum Rüstungsexportbericht 2010 der GKKE oder ein Link zum Kirchlichen „Rüstungsatlas Bodensee“. (Dieser Hinweis soll nicht das zweifelsohne sehr gut recherchierte Informationsmaterial dieser Einrichtungen in Frage stellen.)

Ein weiterer Hinweis sei gestattet: wenig Material findet sich bislang zur Geschichte dieser Rüstungsfirmen im Nationalsozialismus. Die Seite mit der Überschrift „Friedrichshafen – eine tragische Geschichte“ reiht mehrere Trümmerfotos nach Luftangriffen auf Friedrichshafen im Jahr 1944 aneinander. Zwar wird auf die Rüstungsindustrie als Ursache dieser Luftangriffe verwiesen. Doch schon das fett hervorgehobene Bibelzitat „Wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert umkommen.“ ist sachlich falsch. All das ist weit entfernt von einer historisch – kritischen Aufarbeitung der realen Zusammenhänge, wie sie z.B. hier angerissen wird. An einem Defizit an Informationen oder gar Forschungsbedarf zu diesem Thema kann es nicht liegen. Als Einstieg für eigene Nachforschungen sei der folgende Wikipedia Link zum KZ-Außenlager Friedrichshafen empfohlen.

Zugute halten kann man der Initiative auf jeden Fall, dass sie mit der Aufarbeitung der Rüstungsproblematik am Bodensee einmal begonnen hat. Noch bestehende Lücken in der Darstellung wie z.B. hinsichtlich der Kontinuität nach dem 2. Weltkrieg lassen sich schließen. Alle werden im Impressum zur Mitarbeit aufgefordert. Die Initiative gegen Waffen vom Bodensee ist recht aktiv und organisiert u.a. Veranstaltungen, Mahnwachen vor den Fabriktoren oder sog. Abrüstungsradtouren. Für den 13. Mai 2011 ist ein Runder Tisch „Rüstungsindustrie am Bodensee“ geplant. Er findet im Gemeindesaal der Paul-Gerhardt-Kirche, Kenzelweg 2 (gegenüber Ludwig-Dürr-Schule) in Friedrichshafen, statt.

Links

Volkstrauertag in Radolfzell: es bleibt bei kosmetischen Änderungen der offiziellen Gedenkpolitik

Die Stadt Radolfzell hat eine Chance vergeben, beim diesjährigen Volkstrauertrag am 14.11.2010, von der bisherigen, unguten Praxis des Heldengedenkens vor dem SS-Ehrenmal am Luisenplatz (früher: Horst-Wessel-Platz) abzurücken. Weder ist sie im Stande, einen anderen, würdigeren Gedenkort zu wählen, noch gelingt ihr eine neue, überzeugende Symbolik, mit der den Opfern des Nationalsozialismus gedacht wird. Statt eines wirklich neuen Konzeptes wählt man den Weg des geringsten Widerstandes, will lediglich hier eine Inschrift ändern oder dort gärtnerisch etwas umgestalten.

Seit den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts gedachte man am von der Radolfzeller Waffen-SS geweihten „Ehrenmal“ den „Helden“ des ersten und später auch des zweiten Weltkriegs. Die bronzenen Namenstafeln hinter dem klobigen Kriegerdenkmal listen bis heute die „gefallenen Söhne“ (sprich Soldaten) der Stadt Radolfzell auf, die wohl überwiegend an deutschen Angriffskriegen in den Nachbarländern beteiligt waren. Jährlich veranstaltete Heldengedenktage der Waffen-SS in den Jahren 1938 bis 1945 ehrten diese Taten.

Der Horst-Wessel-Platz heisst heute Luisenplatz. Ein Foto des Horst-Wessel-Platzes aus dem Jahr 1938 zeigt, wie die Gedenktafel damals noch mit Reichsadler und Hakenkreuz geschmückt war. Beides wurde nach dem Krieg entfernt, das ehrende Gedenken blieb. Wie der Historiker Markus Wolter recherchierte, fanden die bis in die 70er Jahre hinein stattfindenden Kameradschaftstreffen der Radolfzeller HIAG (ein SS-Traditionsverband mit nazistischer Kontinuität) ihren Abschluss in Form von Kundgebungen vor diesem Kriegerdenkmal.

Bei all dem ehrenden Gedenken an die Täter war wenig Platz für ein Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Im Jahr 2001 wurde eine dem würdigen Gedenken nicht genügende Ergänzung in durchsichtigem Kunststoff hinzugefügt: „Als dieses Denkmal 1938 aufgestellt wurde, waren die Planungen für den nächsten Krieg und den Holocaust schon weit fortgeschritten. Millionen Männer, Frauen und Kinder wurden Opfer der nationalsozialistischen Unmenschlichkeit.“ Der Platz blieb nach wie vor dominiert von militaristischer Ästhetik und die offiziellen Trauerreden rekurierten weiterhin auf die Opfer einer nicht näher definierten „Krieg und Gewaltherrschaft“(vgl. [4]). Die abstrakte „Erinnerung“ wird mantraartig beschworen, bis die Details vergessen sind. Nichts genaues weiß man nicht und jeder Täter ist irgendwie auch Opfer, nicht wahr? Und Gewalt ist immer schlecht, auch die gegen einen Holocaust gerichtete?

Erst 64 Jahre nach Kriegsende, am Volkstrauertag des Jahres 2009, gelang es einer Schülergruppe, in einer Rede auf dieses Defizit hinzuweisen und einen Kranz „zum Gedenken an die Menschen im KZ-Außenlager Radolfzell“ niederzulegen. Zum ersten Mal wurde eine Opfergruppe genannt, die bislang ausgespart worden war. Und Radolfzell hatte ein KZ? Man zuckt zusammen und hält den Atem an, sich wappnend für die zu erwartenden Reaktionen. Kann man nach diesem Ereignis weiterhin unterschiedslos und am gleichen Ort um einen SS-Kommandanten trauern, in dessen Kaserne wenig später ein KZ-Außenlager von Dachau eingerichtet wurde? Scheinbar geht das in Radolfzell.

Noch im Sommer 2010 schien der Gemeinderat sich überwiegend auf das Anliegen der Jugendgruppe APO sowie engagierter Privatpersonen, wie dem Filmemacher Günter Köhler oder dem Historiker Markus Wolter [1] , einlassen zu wollen , den Gedenkort zu verlegen [2]. Es wurde eine viel versprechende Arbeitsgruppe gegründet, von deren Arbeit man in den folgenden Monaten nicht all zu viel vernahm [3] und deren Konzept nun, 14 Tage vor dem Volkstrauertag, im Gemeinderat vorgestellt wurde.

Das Ergebnis ist – gelinde gesagt – eine Enttäuschung.

  • Der Gedenkort bleibt der gleiche wie gehabt. Getrauert werden soll – wie auch in den vorangegangenen Jahren – vor den beiden martialischen Soldatenstatuen, die mutigen Schrittes, mit Gewehr in Bereitschaft und munter im Wind flatternder Fahne den Deutschen Vorbild beim Überfall auf ihre Nachbarländer sein sollten. Die Inschrift des unsäglichen Monuments soll zwar getilgt werden, jedoch ohne wesentlich in die militaristische Bildsprache dieser Kriegerskulptur einzugreifen.
  • Es gibt auch Pläne, wie eine neue Inschrift lauten soll: „Radolfzell gedenkt der Opfer der Gewaltherrschaft und der Toten aller Kriege“. Man will also kein Heldengedenken mehr und nicht mehr ausschließlich den „Gefallenen“, sprich den Soldaten, gedenken. Doch der Begriff „Gewaltherrschaft“ ist in seiner Allgemeinheit blind gegenüber der speziell von den in der Radolfzeller Kaserne stationierten SS-Truppen ausgegangenen Gewalt, geschweige denn der Singularität des Holocaust. Und die Phrase „der Toten aller Kriege“ gedenkt gleichermaßen an Täter wie Opfer.

Offenbar konnten sich diejenigen, die das Gedenken an die Opfer der Nazis in Radolfzell zum Thema machen wollten, bei dem neuen Konzept nicht durchsetzen, bzw. waren – mangels einer in ausreichendem Maße hergestellten Öffentlichkeit – am Entstehungsprozess nicht beteiligt. So werden zufällige PassantInnen oder Teilnehmende des Volkstrauertages nach wie vor nicht konfrontiert mit den Pogromen auch der Radolfzeller Nazis an den Jüdinnen und Juden (wann war das nochmal?) oder den Deportationen von Jüdinnen und Juden (wieviele traf es damals?) aus dem gesamten Kreis Konstanz und der Höri in das KZ Gurs durch den Radolfzeller Totenkopfverband. Weiterhin lesen wir auf den Bronzetafeln des Luisenplatzes – die einen mehr, die anderen sicher weniger stolz – den Namen von SS-​Ober­sturm­bann­füh­rer Heinrich Koeppen, der die SS-​Ger­ma­nia beim Über­fall auf Polen befehligte und der dabei – ganz unrühmlich – gefallen war.

Wer glaubte, dass nach den letzten 12 Monaten, also dem Jahr, in dem in Radolfzell das Theaterstück „Die Flüsterstadt“ aufgeführt, der Film „Leichen im Keller“ gezeigt und in dem in allen Medien breit über die Radolfzeller NS-Vergangenheit und dem heutigen Umgang damit berichtet wurde, sich das offizielle Radolfzell seiner Vergangenheit ernsthaft stellt, sieht sich – vorerst – getäuscht. Noch immer wird sie lieber unter den Teppich gekehrt und totgeschwiegen.

Es ist offensichtlich, dass in Radolfzell endlich ein offenes, partizipatives Gedenken „von unten“ an die Stelle der offiziellen Gedenkpolitik „von oben“ treten muss. Die Akteure der Gedenkpolitik „von unten“ müssen auf der Hut sein, dass sie nicht von der offiziellen Gedenkpolitik vereinnahmt oder für deren Akzeptanzschaffung eingesetzt werden.

[1] Bürger errichten Gedenktafel für KZ-Häftlinge, Südkurier 21.06.2010

[2] Gesucht wird ein Ort des Gedenkens, Südkurier 24.06.2010

[3] Gedenken ist ein schwieriger Prozess, Südkurier 12.10.2010

[4] Ansprache zum Volkstrauertag am 16.November 2008 von CDU-Stadträtin Cornelia Bambini-Adam

Vortrag: Der Tod ist ein Meister aus Deutschland – Rüstungsindustrie in Deutschland und am Bodensee.

Hunderttausende Zivilisten sterben weltweit durch Waffen „Made in Germany“. Nach Angaben des schwedischen Instituts für Friedensforschung SIPRI verdoppelte Deutschland seine Rüstungsexporte in den letzten fünf Jahren. Im Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung die Vorgabe einer „restriktiven“ Waffenexportpolitik gestrichen, Exportgenehmigungen werden weiter gelockert.

Immer wieder kritisieren Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und die Kirchen, dass deutsche Waffen in Krisenregionen wie Afghanistan und Pakistan mit bedenklicher Menschenrechtslage und in Entwicklungsländer geliefert würden. Im Iran werden deutsche Waffen in Lizenz gefertigt, Foltergeräte und Überwachungstechnologie aus Deutschland gegen die Opposition eingesetzt.

Zentrum der deutschen Rüstungsindustrie ist Baden-Württemberg mit dem Rüstungsriesen Daimler/EADS und Europas größtem Gewehr- und Pistolenhersteller Heckler & Koch.

Der Bodensee ist eine der führenden Rüstungsregionen. Was man gegen Waffenlieferungen unternehmen kann, zeigt Jürgen Grässlin mit der Kampagne „AKTION AUFSCHREI – Rüstungsexporte verbieten, den Tätern Name und Gesicht, den Opfern eine Stimme geben!“ auf.

Grässlin ist Sprecher mehrerer Friedensorganisationen und Bestsellerautor über die Automobil- und Rüstungsindustrie. Der Spiegel bezeichnete ihn als „Daimlers schärfsten Widergänger“ und „Deutschlands wohl prominentesten Rüstungsgegner“.

Referent: Jürgen Grässlin
Termin: Dienstag, 28.09.10, 19.30-21.00 Uhr
Vhs Konstanz, Astoria-Saal, Eintritt 5,00 €