Ausstellung: Das Jüdische Konstanz – Blütezeit und Vernichtung

Ausstellungseröffnung anlässlich des 75. Jahrestages der Deportation jüdischer Bürgerinnen und Bürger, am 15. Juli 2015 ab 19 Uhr im Oberen Saal des Konzilgebäudes.

Aus der Einladung:

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts profitierte auch Konstanz vom Zuzug alemannischer Landjuden. Bald waren sie engagierte Bürger ihrer neuen Heimatstadt und deutsche Patrioten. Ihrem Gewerbefleiß verdankt Konstanz den Aufstieg zur Einzelhandelsmetropole mit. Doch nach dem 30. Januar 1933 wurde auch am deutschen Bodenseeufer der Judenhass zur Staatsdoktrin. Von der Blütezeit bis zur Shoah und über die Neuanfänge nach 1945 erzählt mit berührenden Erinnerungsobjekten aus aller Welt unsere Sonderausstellung aus Anlass des 75. Jahrestages der Deportation der badischen Juden nach Gurs.

Programmpunkte:

Erinnerung an das jüdische Konstanz
Begrüßung durch Oberbürgermeister Uli Burchardt

Grußwort der baden-württembergischen Landesregierung
Gisela Erler, Staatsrätin für Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft, Mitglied des Landeskabinetts

„Einen Schlussstrich wird es nicht geben“
Ansprache Seiner Exzellenz Yakov Hadas-Handelsman, Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland

Menschen dieser Stadt – Lebensbilder aus dem jüdischen Konstanz
Dr. Tobias Engelsing, Direktor der Städtischen Museen mit Studierenden der Universität Konstanz

Das Buch zum Gedenkjahr & Dankesworte

Die Feier wird von Mitgliedern der Südwestdeutschen Philharmonie musikalisch umrahmt.

Für die Teilnahme wird eine schriftliche Anmeldung bis 4. Juli erwartet.

Ausstellung

Die Ausstellung wird vom 16. Juli bis 30. Dezember 2015 im Richentalsaal im Kulturzentrum am Münster gezeigt.

Öffentliche Führungen: Jeden Dienstag 16 Uhr
Sonntagstermine: Siehe Tagespresse
Gruppenführungen: Jederzeit auf Anmeldung
Führungen für Schulklassen und Jugendliche ab 12 Jahren: Jederzeit auf Anmeldung

Kontakt: Dr. Lisa Foege, Tel. 07531/900 851 oder lisa.foege@konstanz.de