Archiv für Juli 2015

Der Krieg beginnt am Bodensee! Unterstützung von Flüchtlingen muss politisch sein

Radiointerview mit Rex Osa bei Radio Dreyeckland am 31.7.2015

Vom 20.-22. August finden in Konstanz und Überlingen Aktionstage statt – unter dem Motto „Fluchtursachen bekämpfen, Waffenexporte stoppen – Der Krieg beginnt am Bodensee“. Mit mehreren Kundgebungen soll gegen die starke Präsenz der Rüstungsindustrie am Bodensee protestiert werden, außerdem bieten die Aktionstage Raum für Informationsveranstaltungen. Die Initiative ging vom Netzwerk Refugees for Refugees aus. Wir haben mit Rex Osa, der für The Voice Refugee Forum an der Organisation des Camps beteiligt ist, über die Rüstungsindustrie am Bodensee und die dortige inakzeptable Flüchtlingsunterbringung gesprochen sowie über die Risiken, die die gegenwärtige Blüte der „Helferkreise“ für Flüchtlinge bei allem guten Willen in sich birgt.

Quelle: http://www.freie-radios.net/71850

Die Selbstbestimmung Geflüchteter im Schatten freiwilliger humanitärer Hilfe

Workshop im Rahmen der Bodensee-Aktionstage „Fluchtursachen bekämpfen, Waffenexporte Stoppen!“ am 19.08.2015 von 16 Uhr – 19 Uhr im Infotent auf dem Cherisy-Areal Konstanz ( Schürmann-Horster Weg)

Der starke Ruf nach freiwilliger humanitärer Hilfe und deren stetige Zunahme als direkte Konsequenz öffentlicher Flüchtlingstragödien wie Lampedusa, stellt ein großes Risiko für die Selbstbestimmung von Flüchtlingen in Deutschland dar.

Natürlich ist humanitäre Hilfe durch Ehrenamtliche wünschenswert, doch nicht in diesem Ausmaß in dem der Staat eine aktive Rolle in der Koordination der verschiedenen, überall enstehenden Helferkreise übernimmt. In dem der Staat die Hilfe der Bürger instrumentalisiert und sich selbst dem Problem der Integration entzieht, werden die Flüchtlinge wieder zu Opfer paternalistischer Behandlung und der Abspeisung mit einer „verschönerten“ Isolation in den Lagern und Heimen.

Der Workshop wird zunächst die vergangene Entwicklung in der Situation der Geflüchteten nachzeichnen, um dann auf den Höhepunkt der andauernden humanitären einzugehen, welche auch hier in Deutschland eine schwierige Situation für der Flüchtlinge darstellt. Es soll diskutiert werden, wie sich die Geflüchteten praktische humanitäre Hilfe vorstellen könnten.

Ziel des Workshops, der im Rahmen einer Konferenz der Geflüchteten stattfinden wird, ist das „Empowerment“ der Geflüchteten in einem Netzwerk der Solidarität zum Austausch zwischen Flüchtlingen. Dieses soll den gemeinsamen Anstrengungen der deutschen Politik, die eigene Mitverantwortung an den Gründen unserer Flucht zu verschleiern, etwas entgegensetzen.

Wir sind entschlossen mit dem Workshop unsere Kritik an der schrecklichen Situation in unseren Heimatländern und die Reflektion über westliche Ausbeutungsverhältnisse und Deutschlands aktive Rolle darin, aufrecht zu erhalten. Als Teil der Aktionstage „ Fluchtursachen bekämpfen- Waffenexporte stoppen!“ soll der Workshop eine staatliche Anerkennung der Selbstorganisation von Flüchtlingen fördern, entgegen dem Trend weiße Überlegenheit zu reproduzieren und Diskriminierung von Flüchtlingen in Deutschland zu legitimieren.

Wichtige Themen, mit welchen sich der Workshop unter anderem befassen wird:
• Der Einfluss Deutschlands auf die Situation des Rechts auf Asyls in Europa (Asylgesetze, Abschiebung, Dublin-Verfahren, Duldung etc)
• Analyse der letzten 20 Jahre im Hinblick auf den Ruf der Flüchtlinge zu Selbstorganisation
• Der Einfluss von unklarer staatlicher Verantwortlichkeiten in Deutschland ( Bund-Länder-Kommunen)
• Die Verantwortung von Ehrenamtlichen und Flüchtlingen bei humanitärer Hilfe
• Braucht es humanitäre Hilfe für FLüchtlinge oder sollte besser ein “Empowerment” der Flüchtlinge gefördert warden?
• Zukunft der Selbstbestimmung Geflüchteter im Rahmen humanitärer Hilfe

Quelle: https://refugees4refugees.wordpress.com

Fluchtursachen bekämpfen, Waffenexporte stoppen!

Kundgebungen und Demonstrationen in Konstanz und Überlingen

Flyer Download! (PDF 1MB)

Demo am 20.8.2015 in Konstanz:

  • 12 Uhr: ATM Konstanz
  • 14 Uhr: Zwischenkundgebung Marktstätte Konstanz
  • 16 Uhr: Mowag Kreuzlingen

Kundgebung am 21.08.2015 in Überlingen

  • 11:00 Uhr – Fa. Diehl Defence Holding GmbH in Überlingen
  • 14:00 Uhr Kundgebung Schiffsanlegestelle Überlingen
  • 20:00 Uhr Soliparty für Geflüchtete

22.08.2015: 14:00 Uhr: Große Abschlusskundgebung auf der Marktstätte Konstanz

Vom 20. bis zum 22. August 2015 finden rund um den Bodensee die Aktionstage „Fluchtursachen bekämpfen, Waffenexporte stoppen!“ statt. Die Aktionstage wurde von den AktivistInnen des Netzwerks „Flüchtlinge für Flüchtlinge“ (Refugees for Refugees) initiiert. In Solidarität mit Geflüchteten wollen wir am Bodensee gegen die dort ansässige Rüstungsindustrie, das EU-Grenzregime, die deutsche Innen- und Außenpolitik und für ein Bleiberecht für alle Schutzsuchenden kämpfen.

Vgl.: Aktionscamp „Fluchtursachen bekämpfen und nicht die Flüchtlinge – Der Krieg beginnt am Bodensee“ 19. – 22. August 2015 in Konstanz und der Bodenseeregion

Veranstalter: Refugees for Refugees

UnterstützerInnen dieses Aufrufs:
The Voice Refugee Forum, the Caravan, Flüchtlinge für Flüchtlinge, Bündnis Abschiebestopp Konstanz, Keine Waffen vom Bodensee, Friedensinitiative Konstanz, VVN-BDA (Bund der AntifaschistInnen), Friedensinitiative Überlingen, Die Linke Konstanz, Rote Hilfe Konstanz, Input Konstanz, die Falken Konstanz, linksjugend-solid/SDS Konstanz, Europäisches BürgerInnen Forum, Grüne Hochschulgruppe Konstanz, Asta Uni Konstanz, Weltladen/Aktionskreis dritte Welt e.V., Contrast Jugendkultur e.V., ESG e.V., Attac Bodensee, Soziale Arbeit e.V.

Siehe auch: The VOICE Refugee Forum Germany und Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

Einführung in die Kritik des Antiziganismus

Workshop von Patrick Bredl am Mi., 12. August 2015 um 19 Uhr im RadioRaum Konstanz, Beyerlestr. 1

Einführung in die Kritik des Antiziganismus Im Vortrag sollen kritische Theorien des Antiziganismus einführend dargestellt werden. Dabei wird es weniger darum gehen, welche Menschen heutzutage wo und wie mit dem Bild des Zigeuners und der Zigeunerin konfrontiert sind. Die zentrale Frage wird sein, was dieses Bild repräsentiert. Wer sind die Antiziganer*innen und was hat der Antiziganismus mit dem Zivilisationsprozess, mit Arbeit, Nation und Geschlecht zu tun? In dem Vortrag werden deshalb v.A. psychoanalytische aber auch historisch-materialistische Überlegungen zum Antiziganismus einführend vorgestellt und diskutiert.

Patrick Bredl studiert Bildungswissenschaften in Hannover und hat zuvor einige Jahre mit Soziologie und Geschichte in Konstanz verbracht.

Veranstalter: Input Konstanz

Perspektiven für Roma-Familien aus dem Landkreis Konstanz

Austausch am heutigen Montag, 13. Juli 2015 um 19:00 Uhr im Treffpunkt Petershausen, Georg Elser Platz 1, Konstanz

Etliche Roma-Familien aus dem Landkreis Konstanz sind derzeit akut von Abschiebung bedroht oder reisen unter dem Druck von Ungewissheit und drohender Abschiebung „freiwillig“ aus. Dies obwohl sie und ihre Kinder integriert sind und teilweise schon Jahre hier zur Schule gehen. Oft sind die Familien traumatisiert und verzweifelt, weil sie zurück in eine Zukunft der Mittel- und Obdachlosigkeit und der Diskriminierung geworfen werden.

Auf der Veranstaltung werden Helferkreise aus dem Landkreis die Situation an konkreten Fällen kurz darlegen. Es wird auch einen ersten Situationsbericht der Anfang Juni zurückgekehrten Konstanzer Familien Kazimov (Mazedonien) und Selimi (Serbien) geben. Aktuelle Informationen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch über die vor einem Jahr aus Konstanz nach Mazedonien abgeschobenen Familie Osmanov.

Es wird auf die aktuelle Situation bei Bearbeitung von Asylanträgen und der Unterbringung für Flüchtlings-Familien aus den so genannten „sichere Herkunftsstaaten“ in Baden-Württemberg eingegangen. Es wird insbesondere darauf eingegangen, welche Spielräume die „Leitlinien des Innenministeriums für die Rückkehr- und die Abschiebungspraxis im Land“ bieten, um im Einzelfall eine Aussetzung der Abschiebung oder gar ein Bleiberecht erreichen zu können. Am Ende wollen wir über eine Delegationsreise aus dem Landkreis Konstanz zu zurückgekehrten oder abgeschobenen Roma-Familien informieren und diskutieren.

Veranstalter: Arbeitskreis Roma Solidarität im Landkreis Konstanz

Quelle: http://www.juergenweber.eu

10 Jahre Hartz IV und die Folgen: Armut in einem reichen Land

Veranstaltung mit Christoph Butterwegge am Dienstag, den 21.07.2015 um 19:00 Uhr im Treffpunkt Petershausen, Georg-Elser-Platz 1, Konstanz

Der Kölner Politikwissenschaftler und anerkannte Armutsforscher spricht am 21. Juli über die Verwüstungen, die das Hartz IV-Gesetz in der Bundesrepublik angerichtet hat. Christoph Butterwegge befasst sich seit Jahren mit den gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Folgen der sogenannten Agenda 2010, deren Kern das unter dem Stichwort „Hartz IV“ europaweit bekannt gewordene „Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ ist.

Dieses Gesetz steht für den Abbau sozialer Leistungen und gilt hierzulande als tiefste Zäsur in der Wohlfahrtsstaatsentwicklung nach 1945: Zum ersten Mal wurde damit eine für Millionen Menschen in Deutschland existenziell wichtige Lohnersatzleistung, die Arbeitslosenhilfe, faktisch abgeschafft und durch eine bloße Fürsorgeleistung, das Arbeitslosengeld II, ersetzt. Für Butterwegge ist Deutschland durch die Agenda 2010 des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder, die Hartz-Reformen und besonders das am 1. Januar 2005 in Kraft getretene Hartz IV-Gesetzespaket zu einer anderen Republik geworden. Denn es hat nicht bloß das Armutsrisiko von Erwerbslosen und ihren Familien spürbar erhöht, sondern auch einschüchternd und disziplinierend auf viele Beschäftigte gewirkt.

Christoph Butterwegge ist Professor für Politikwissenschaft am Institut für Vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Universität zu Köln. In seinen Publikationen und öffentlichen Meinungsäußerungen setzt er sich leidenschaftlich für Menschen ein, die gesellschaftlich nur schwer zu Wort kommen und prangert soziale Missstände an.

Veranstalter: die LINKE und Linke Liste Konstanz

Lesung: “Ach so is das?!“

Comic-Live-Lesung mit Martina Schradi, am Freitag, 10.7.2015 um 20:00 Uhr im Belladonna Frauen & Kultur e. V., Oberlohnstrasse 3 (Neuwerk), Konstanz

Unter dem Motto “Ach, so ist das?!” sammelt Comiczeichnerin Schradi wahre Geschichten über Lebensweise und Erfahrungen von LGBTI* – Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transidenten, Transgender und Intersexuellen – und zeichnet daraus biografische Comicreportagen. Comics machen Spaß und sind ein tolles Format, um Geschichten und persönliche Erlebnisse zu erzählen und damit Sichtbarkeit herzustellen, Wissen weiterzugeben und Vorurteile abzubauen. In der Ausstellung werden etwa 20 Geschichten gezeigt. Sie sind witzig, überraschend, traurig oder sehr ernst – und eines haben sie alle gemeinsam: Sie regen zum Nachdenken an, was es für Hürden im Alltag und im Zusammenleben mit Anderen gibt, wenn Menschen eine sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität haben, die nicht der Mehrheit entspricht. Allen Freund_innen der guten Unterhaltung bietet das „Ach, so ist das?!“ Performance- Team eine multimediale Lesung der Comics mit Soundmachines, Spielorgeln und Beamer. Im „Sofa-Talk mit Schradi und Schontalle” stellen sie vorher das Projekt vor und im Anschluss signiert Schradi das druckfrische Buch von „Ach, so ist das?!“. Sie werden sehen: LGBTI im Comic geht ernst und witzig – beides gleichzeitig, wenn das frisch verliebte lesbische Paar die besten Freunde besucht und der Metzger Ralph zur Gay Oriental Night aufbricht…

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms “TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN” vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vom Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg und von der Hannchen Mehrzweck-Stiftung gefördert.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird im Rahmen der CSD-Kulturwoche gezeigt, deren Höhepunkt die CSD-Demonstration am Samstag sein wird, die um 12:00 Uhr beginnt und bis bis 13:30 Uhr durch Kreuzlingen (CH) und Konstanz geht. Um 13:30 Uhr gibt es eine Kundgebung auf der Marktstätte in Konstanz.

http://csd-konstanz.de/

http://www.belladonna-konstanz.de/

Bernd Riexinger kommt nach Konstanz und Singen

Am Dienstag, 14. Juli, besucht Bernd Riexinger, der Bundesvorsitzende der Partei DIE LINKE, den Kreis Konstanz. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Redaktionsgespräch beim Südkurier in Konstanz, ein Treffen mit Gewerkschaftern und eine Abendveranstaltung im Restaurant „Goldene Kugel Ristorante Pizzeria Sabino“ in Singen.

Bernd Riexinger absolviert im Juli eine Sommertour durch verschiedene Städte Baden-Württembergs, am 14.7. macht er dabei Station in Konstanz und Singen. Der Parteivorsitzende, selbst lange aktiv bei ver.di, will bei seinem Besuch in Singen auch mit Gewerkschaftern und Gewerkschafterinnen ins Gespräch kommen. Als Vorsitzender einer Partei, für die der Kampf um die Rechte der arbeitenden Menschen im Zentrum ihrer Politik steht, will er sich darüber informieren, wo Gewerkschaftsaktivisten – Mitglieder, Vertrauensleute, Personalräte – vor Ort der Schuh drückt und vor allem welche Erwartungen sie an linke Politik formulieren. Die Möglichkeit dazu bietet ein Gespräch im Singener Gewerkschaftshaus, zu dem die Linke und die IG Metall einladen.

Am Abend steht dann eine öffentliche Veranstaltung in Singen auf dem Programm. Riexinger, die baden-württembergische Linke hat ihn auch als Spitzenkandidat für die Landtagswahl im März nächsten Jahres nominiert, wird dort unter anderem Rede und Antwort zur aktuellen Partei-Kampagne „Das muss drin sein“ stehen, die auf die Verankerung von Mindeststandards bei Einkommen und Arbeitsbedingungen zielt.

Dienstag, 14. Juli 2015

14.30 Uhr: Bernd Riexinger im Gespräch mit Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern
Singen, Gewerkschaftshaus, Schwarzwaldstraße 30

19.00 Uhr: „Das muss drin sein!“ Veranstaltung
Singen, Restaurant „Goldene Kugel Ristorante Pizzeria Sabino“, Alpenstraße 15

Quelle: http://die-linke-konstanz.de

Ausstellung: Das Jüdische Konstanz – Blütezeit und Vernichtung

Ausstellungseröffnung anlässlich des 75. Jahrestages der Deportation jüdischer Bürgerinnen und Bürger, am 15. Juli 2015 ab 19 Uhr im Oberen Saal des Konzilgebäudes.

Aus der Einladung:

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts profitierte auch Konstanz vom Zuzug alemannischer Landjuden. Bald waren sie engagierte Bürger ihrer neuen Heimatstadt und deutsche Patrioten. Ihrem Gewerbefleiß verdankt Konstanz den Aufstieg zur Einzelhandelsmetropole mit. Doch nach dem 30. Januar 1933 wurde auch am deutschen Bodenseeufer der Judenhass zur Staatsdoktrin. Von der Blütezeit bis zur Shoah und über die Neuanfänge nach 1945 erzählt mit berührenden Erinnerungsobjekten aus aller Welt unsere Sonderausstellung aus Anlass des 75. Jahrestages der Deportation der badischen Juden nach Gurs.

Programmpunkte:

Erinnerung an das jüdische Konstanz
Begrüßung durch Oberbürgermeister Uli Burchardt

Grußwort der baden-württembergischen Landesregierung
Gisela Erler, Staatsrätin für Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft, Mitglied des Landeskabinetts

„Einen Schlussstrich wird es nicht geben“
Ansprache Seiner Exzellenz Yakov Hadas-Handelsman, Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland

Menschen dieser Stadt – Lebensbilder aus dem jüdischen Konstanz
Dr. Tobias Engelsing, Direktor der Städtischen Museen mit Studierenden der Universität Konstanz

Das Buch zum Gedenkjahr & Dankesworte

Die Feier wird von Mitgliedern der Südwestdeutschen Philharmonie musikalisch umrahmt.

Für die Teilnahme wird eine schriftliche Anmeldung bis 4. Juli erwartet.

Ausstellung

Die Ausstellung wird vom 16. Juli bis 30. Dezember 2015 im Richentalsaal im Kulturzentrum am Münster gezeigt.

Öffentliche Führungen: Jeden Dienstag 16 Uhr
Sonntagstermine: Siehe Tagespresse
Gruppenführungen: Jederzeit auf Anmeldung
Führungen für Schulklassen und Jugendliche ab 12 Jahren: Jederzeit auf Anmeldung

Kontakt: Dr. Lisa Foege, Tel. 07531/900 851 oder lisa.foege@konstanz.de

Oxi! Nein zum Spardiktat – Ja zur Demokratie!

Europaweite Kundgebungen gegen das Spardiktat und für Solidarität mit Griechenland, am Freitag, den 3.7.2015 – in Konstanz 18 Uhr auf der Marktstätte

An diesem Freitag werden wir, Aktive aus unter­schied­lichen demokra­tischen und sozialen Gruppen – wie Empörte, Linke, Parteien und Gewerk­schaften überall auf den Straßen Europas –, auch in Konstanz unser NEIN zur erpres­se­rischen Sparpolitik ausdrücken.

Das griechische Referendum über das brutale Spardiktat der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Inter­na­tionalem Währungsfond (IWF) ist ein histo­rischer und bewegender Moment der Demokratie.

Europa steht an einem Scheideweg. Die Insti­tu­tionen der Troika wollen den griechischen Versuch einer Alter­native zur Sparpolitik mit allen Mitteln verhindern. Sie treffen damit nicht nur Griechenland, sondern uns alle.

Am nächsten Sonntag hat die griechische Bevöl­kerung die Möglichkeit, sich gegen Erpressung, Verelendung und Entmün­digung zur Wehr zu setzen – und für ein anderes, ein solida­risches Europa zu stimmen.

Es ist auch für uns an der Zeit, zu handeln.

► Wir sagen NEIN zu Privatisierung.
► Wir sagen NEIN zu Rentenkürzungen.
► Wir sagen NEIN zu Armut und Privilegien.
► Wir sagen NEIN zu Angst und zur Zerstörung der Demokratie.
► Wir sagen NEIN zu Schäubles Erpres­sungs­politik: Nicht in unserem Namen!
► Wir sagen JA zu Demokratie und Solidarität in Europa.

Dies ist nicht nur ein Konflikt zwischen Griechenland und der Troika. Es geht um zwei entge­gen­ge­setzte Visionen von Europa: unser Europa der Solidarität und Demokratie, grenzenlos und von unten; und ihre Vision, die soziale Gerech­tigkeit verweigert, Demokratie demontiert und sich weigert, die Schwächsten zu beschützen und die Reichsten zu besteuern.

Basta! Genug! Ein anderes Europa ist möglich!

Quelle: http://die-linke-konstanz.de