Rundgang zu Stolpersteinen für politische Opfer in Konstanz

Auf einem Rundgang durch den Konstanzer Innenstadtbereich werden am Montag, 11. Mai 2015, Stolpersteine für politische Opfer, die wegen ihres mutigen Widerstandes gegen das NS-Regime verfolgt wurden, besucht. Treffpunkt um 17:30 Uhr an der Döbelestraße 4. Der Rundgang dauert etwa 90 Minuten.

Stolpersteine erinnern an Opfer des Nationalsozialismus. Diese kleinen Steine im Ausmaß von 10 × 10 Zentimeter im Straßenpflaster sind dezentrale, auf einzelne Personen bezogene Erinnerungsmahnmale. Stolpersteine gibt es mittlerweile in 17 Ländern Europas. Die Initiative „Stolpersteine Konstanz – gegen Vergessen und Intoleranz“ hat seit 2006 in Konstanz 157 und in Kreuzlingen 2 solcher Steine verlegt. Die Stolpersteine sind ein Kunstprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig, der für diese Idee mehrfach ausgezeichnet wurde. Neben Denkmälern und Ausstellungen sind die Stolpersteine ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur über unsere jüngste Vergangenheit. Denn: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“

Eine Veranstaltung der Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“