Archiv für April 2013

Zürich: Demo und Fest zum 1. Mai 2013

Zum 1. Mai in Zürich werden dieses Jahr wieder tausende Linke, GewerkschafterInnen und AktivistInnen der Sozialen Bewegungen zusammen kommen um gemeinsam den traditionellen ArbeiterInnenkampftag zu feiern und gegen die herrschenden Verhältnisse auf die Straße zu gehen.

Ein reiches Polit- und Kulturprogramm liefert am Mittwoch, den 1. Mai sowie am folgenden Wochenende, den 4. und 5. Mai, den inhaltlichen Rahmen.

Ein Muss am 1. Mai ist die Demo (Besammlung um 9:30 Uhr an der Lagerstrasse) mit anschließender Kundgebung.

Kulinarischer Höhepunkt sind die zahllosen internationalen Essensstände an allen drei Tagen auf dem Kasernenareal.

Wer nicht teilnehmen kann und den 1. Mai lieber im Internet verpennt, sei auf das ganztägige Spezialprogramm des Zürcher Lokalradios Lora verwiesen, das auch als Webradio empfangen werden kann. Cooler ist es allerdings das gleiche Live-Programm am 1. Mai auf UKW 97,5 Mhz oder aus Lautsprechern direkt auf dem Kasernenareal zu hören, dort wo auch das Studio stehen wird!

Das 1. Mai – Programm in Zürich (PDF)

Quelle: http://www.1mai.ch

Demonstration gegen Abschiebungen und „freiwillige“ Ausreise

Freiburg, 20.04.2013: Um gegen die Abschiebepolitik der grün-roten Landesregierung Baden-Württembergs zu demonstrieren, fanden sich um die 700 Menschen, unter ihnen viele Flüchtlinge, in Freiburg zusammen. Neben den Abschiebungen an sich kritisierten sie die Lebensbedingungen, unter denen Flüchtlinge und Asylsuchende leben müssen, sowie das Verfahren, Flüchtlinge zu einer „freiwilligen Ausreise“ zu nötigen. „Wer nicht freiwillig geht, wird kriminalisiert.“, kritisierte Walter Schlecht vom Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung. Bei einem zweieinhalbstündigen Marsch mit anschließender Kundgebung zeigten die Demonstrierenden ihre Solidarität mit den von der Abschiebung bedrohten Menschen.

Flüchtlinge und UnterstützerInnen aus allen Altersgruppen zogen gemeinsam durch die Stadt und setzten damit ein Zeichen gegen die Abschiebepraxis, die sich unter der grün-roten Landesregierung entgegen diverser Lippenbekenntnisse nicht wesentlich verbessert hat – 2012 wurden 763 Flüchtlinge abgeschoben. Entlang der Demonstrationsroute gab es mehrere Redebeiträge unterschiedlicher Gruppen und Einzelpersonen. Konkreten Anlass zu Protest gab den Demonstrierenden eine neuerlich drohende Welle von Abschiebungen. Nach einer Aussetzung über die Wintermonate, hat das Regierungspräsidium Karlsruhe nach eigenen Angaben bereits für den 24. April eine Sammel-Abschiebung von etwa 60 Personen geplant, darunter auch minderjährige Kinder, aus Baden-Württemberg nach Serbien und Mazedonien geplant. Insgesamt sind alleine 170 Roma in Freiburg akut von der Abschiebung bedroht, 500 leben in einem unsicheren Duldungsstatus. Antony Edorh, ein Sprecher der togolesischen Exil-Organisation Batir le Togo, wies außerdem auf die prekäre Lage vieler Flüchtlinge aus afrikanischen Staaten hin. Herr Edorh selbst ist ebenfalls von der Abschiebung bedroht, wie viele Flüchtlinge aus anderen Herkunftsländern, die fälschlicherweise als sicher eingestuft werden.

Die Demonstrierenden kritisierten zudem eine 2012 in Freiburg eingeführte Praxis, wonach offenbar unerwünschte Flüchtlinge, die schon bis zu 9 Jahren in Freiburg leben, in aussichtslose Asylverfahren gedrängt werden. Für AsylbewerberInnen ist damit nicht länger die Stadt Freiburg zuständig, sondern die Landesaufnahmestelle in Karlsruhe. Durch dieses Verfahren möchte sich die „offene“ Stadt Freiburg aus der sozialen Verantwortung herausstehlen, die nicht anerkannten Flüchtlinge bleiben dabei allerdings auf der Strecke. Dem entgegen forderte ein Vertreter des Freiburger Forums eine „wirklich offene Stadt Freiburg ohne Abschiebungen“. Eine Sprecherin der Aktion Bleiberecht zog Bilanz zum 20-jährigen Jahrestag des Asylkompromisses, in dessen Rahmen das Asylrecht durch die sogenannte Drittstaatenregelung deutlich geschwächt wurde und AsylbewerberInnen durch das Asylbewerberleistungsgesetz in ihrer Lebensgestaltung erheblich eingeschränkt werden. Tobias Pflüger von der Informationsstelle Militarisierung Tübingen beleuchtete zudem den Ausbau einer gesamteuropäischen Abwehrpolitik, die viele Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen das Leben kostet.

Zur Demonstration hatte das Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung aufgerufen. Mehrere Freiburger Gruppen unterstützten die Demonstration. Aufgrund der anstehenden Abschiebung am 24.04. ruft das Freiburger Forum zu einer weiteren Demonstration ab 07:00 Uhr am Baden-Airpark auf. Der Flughafen dient als Dreh- und Angelpunkt der Abschiebungen aus Baden-Württemberg.

Quelle: Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung

Die roten Großeltern erzählen

Unter diesem Motto startet der Marxistische Gesprächskreis Konstanz-Singen am 30.04.2013 um 19.00 Uhr im Kreuz in Singen eine Ver­an­stal­tungs­­­­­­­­reihe.

Diese Reihe soll Interessierten die Möglichkeit bieten, direkt mit Zeitzeugen zu reden. Wer schon immer wissen wollte, wie Menschen das Kriegs­­ende, die Wiederbewaffnung, die Kuba­krise, den Mauerbau oder ihren Fall persönlich er­­lebt haben, ist herzlich eingeladen.

Beginnen werden wir mit Genossen Günter, der das Kriegsende im Ruhrgebiet erlebte und danach über Umwege an den Bodensee kam. Dort trat er in die KPD ein und war von deren Ver­bot betroffen. Seit 1968 ist er Mitglied der DKP und wurde so Zeuge der Geschichte dieser Partei.

Eine besondere Herzensangelegenheit war ihm die praktische internationale Solidarität. So half er beim Bau von Wasserleitungen in Nicaragua, von Gesundheitszentren und eines Internats für Behinderte auf Kuba. Seit über 60 Jahren ist er aktiver Gewerkschafter und war lange Zeit Be­triebsrats­vorsitzender in einem großen Hand­werks­betrieb.

Über rege Beteiligung mit Fragen, Anmerkungen und eigenen Erlebnissen würden wir uns freuen.

Einlader: Marxistischer Gesprächskreis Konstanz-Singen

Unterstützer: Die Linke Kreisvereinigung Konstanz, Bodensee – Hochrhein

Zensurversuch gegen Indymedia Athen

Dieses Wochenende wurde ein Server, der den Zugang zu Indymedia Athen herstellt, von der Leitung der Technischen Universität Athen abgeschaltet. Mitbetroffen ist das Radio „98fm radio”.

Unter der bisherigen URL http://athens.indymedia.org ist jetzt ein Hinweis auf den Zensurversuch, der Aufruf zu nationalen und internationalen Protesten sowie der Hinweis auf eine Gegendemonstration am 15. April auf einem zentralen Platz in Athen zu finden.

Der Zensur-Versuch war nur teilweise erfolgreich: Der Produktionsserver, d.h. der Server, bei dem die Inhalte der sozialen Bewegungen Griechenlands hochgeladen werden, ist weiterhin in Betrieb und erreichbar. Ausserdem wurde schnell eine alternative Publikationsplattform unter http://indymedia.squat.gr aufgebaut.

Die Zensoren können sicher sein, dass ihr Zensurversuch nicht den gewünschten Effekt haben wird. Im Gegenteil erfährt Indymedia Athen, seit der Server abgeschaltet wurde, eine stark erhöhte Aufmerksamkeit. International wird auf hunderten Webseiten darüber berichtet, dutzende Techniker arbeiten Extrastunden um technische Alternativen bereitzustellen und Übersetzer aus aller Welt wenden sich den griechischen Indymedia-Nachrichten zu, um sie auf befreundeten Websites zu spiegeln.

Links

Ausstellung und Vernissage der iranischen Künstlerin Pooneh

Vernissage Samstag, 20.04.2013, 18 Uhr
Einführung: Gisela Pook
Musik: Johanna Dammert (Harfe)

Ausstellung 21.04. – 01.05.2013
Kulturzentrum am Münster, Gewölbekeller
Wessenbergstraße 43, 78462 Konstanz

Öffnungszeiten: Di – Fr 10 – 18 Uhr, Sa + So 10 – 17 Uhr
Veranstaltet vom Kulturbüro Konstanz, Tel. 07531 900 900

Pooneh über sich und ihr Werk:

Seit Jahren male ich Frauengestalten, außer in der kurzen Phase in der ich Bäume gemalt habe. Das waren zeichenhafte Einzelbäume von Teheran, der Stadt, die ich einst geliebt habe. Heute hat sie all ihre lieben Merkmale, so auch die besonders schönen Bäume vergessen. In meiner Malerei habe ich zuerst unbewusst eine schöne, selbst gewollte Einsamkeit dargestellt. Und damit fahre ich fort. Die Bäume waren auch allein, neben einem alten verlassenen Gebäude, das auf seinen Abriss wartete, oder neben einer bröckelnden Mauer.

Obwohl es ein trauriger Anblick ist, bekommt es doch eigene Schönheit. Das nehme ich in meinen weiteren Bildern auf. Die nackten Frauen, halb – versteckt in Mustern im, Dunkeln. Als eine Frau im Mittleren Alter ging es mir dazu gerade eben diese Schönheit zu zeigen. Diesmal aber in Verknüpfung mit Teppichmustern im symbolischen Sinne, eine Verknüpfung von Schönheit und Tradition, die durch das Zusammenkommen schöpferischer Kraft der Frauen entsteht, was nicht so offensichtlich ist. Die Frauen, die Wünschen und Wollen gleich andern Frauen haben. Das Wünschen und Wollen, das diese Frauen mit allen Frauen teilen, ist darin verborgen und dem Käufer nicht sichtbar.

Darin finde ich mich selbst wieder. Eine Frau mit Wünschen und Errungenschaften, aber in einer geschlossenen Gesellschaft, voller Vergeblichkeiten, die , die Hoffnung an Leben wie Schönheit nicht aufgibt.

Ich wollte nicht verbittert und düster malen. Und so habe ich die Zusammenstellung: Vergebliche Schönheit genannt.

Ich wollte, dass jedes einzelne Bild schön wird und doch meine Botschaft trägt.

Ich wollte nicht erotisch oder gar sexy malen und Ich war sehr bedacht welche Figur und welche Farbe ich wähle.

Meine Absicht war das Gefangensein weiblicher Schönheit und Sorge in der Tradition zum Ausdruck zu Bringen.

Offener Treff im Radioraum April/Mai 2013

Links:

Hanno Pöppel: Soziale Proteste in Israel

Jungle World – Autor Hanno Pöppel spricht am 8.4. in Konstanz über die sozialen Proteste in Israel

Im Sommer 2011 haben ca. 2 Millionen Israelis eine gerechtere Gesellschaftsordnung gefordert. Es waren dies die größten Sozialproteste in der Geschichte Israels. Waren die Proteste nur ein kurzes Strohfeuer allgemeinen dumpfen Unmuts oder geht es eine Identitätskrise? Israel hat innerhalb weniger Jahre den Umbruch vollzogen von kollektiver Verfasstheit hin zu einem Lebensentwurf, der individualistisch, hedonistisch und wirtschaftsliberal geprägt. Hanno Pöppel ist immer wieder in Israel und war bei den Protesten dabei.

Veranstaltungsort: vhs, Astoria-Saal
Termin Mo. 08.04.2013
Uhrzeit 20:00 – 21:30

Organisiert von vhs + Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee + Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V.

15 Jahre LinksRhein – und kein Ende in Sicht

LinksRhein be­steht als re­gio­na­les elek­tro­ni­sches Ar­chi­vie­rungs-​Pro­jekt seit etwa 1998. Das ist 15 Jahre her und Grund genug, etwas zurück zu blicken.

LinksRhein erblickte also das Licht der Welt bereits ein Jahr bevor Indymedia Deutschland gegründet wurde. Begonnen wurde mit einfachen technischen Mitteln: statische HTML-Seiten, aber die Ambitionen waren groß. Es wurde gescannt und layoutet, inhaltlich erschlossen und viel geschrieben. Der damalige politische Provider nadir bot das passende Umfeld und hostete die Inhalte. Später stellte man auf ein dynamisches Publishingsystem um, das bei dem ebenfalls poltischen Wissenschaftsladen Dortmund innerhalb des FREE!-Projekts lief. Es beschleunigte den Publikationsprozess und unterstützte so die mit viel Elan begonnenen Scan- und OCR-Projekte von untergegangenen Konstanzer Zeitschriften.

Auch der Kontakt zu Indymedia entwickelte sich. In den Anfangsjahren von LinksRhein wurde deren Prozess aufmerksam verfolgt und teilweise tatkräftig begleitet. Man half beim moderieren, initiierte ein Übersetzungsprojekt und übersetzte ausländische Nachrichten für deutsche Leser. So sympathisch die demokratischen Prozesse von Indymedia sind, so aufwändig und kraftraubend waren sie auch. LinksRhein beteiligte sich nicht weiter an diesem Prozess.

Einigen der über 100 Indymedia-Projekten weltweit geht es heute nicht mehr besonders gut. Manche haben aufgegeben, so wie Indymedia Austria, das Juni 2012 abgeschaltet wurde. Ähnlich erging es Indymedia Dänemark und London. Indymedia Deutschland, hat sich eine Deadline gesetzt, um zu entscheiden, ob sie weitermachen wollen und wenn ja, wie.

Es geht bei diesen Projekten um technische Probleme mit der Publikationsplattform sowie um den Mangeln an Moderatoren und Entwicklern. Solche Probleme hat LinksRhein nicht. Ein Analyseansatz argumentiert, dass es vor 10 Jahren für die meisten Leute noch zu anspruchsvoll war, eine entsprechende Publikationsplattform aufzubauen. Heute sei das anders: der Siegeszug der Open-Source Web Content Managementsysteme und günstige, werbefinanzierte Provider erlaubten es praktisch jeder poltischen Gruppe buchstäblich in Sekunden eine Webpräsenz in Betrieb zu nehmen. Und das würde das Indymedia-Konzept überflüssig machen. Was dann ja keine allzu schlechte Nachricht wäre.

Bei Indymedia Deutschland hat man sich entschieden, nun doch nicht zum 1. April 2013 abzuschalten. Man will auf eine andere Publikationsplattform migrieren, sich und die Moderationskriterien reorganisieren und erstmal weiter machen.

Jetzt kann sich LinksRhein natürlich nicht mit einem Indymedia-Projekt vergleichen. Indymedia-Dienste wie die Nachrichtenticker oder der Terminkalender von Indymedia linksunten sind dennoch fester Bestandteil des Webauftritts von LinksRhein.

Das Feierabendprojekt LinksRhein war seit vielen Jahren mehr oder weniger eine One-Man-Show, blieb dadurch aber auch entsprechend winzig. Sein großer Vorteil ist jedoch, dass es in seinem derzeitigen Modus praktisch unbegrenzt weitermachen könnte und kann. Zumindest so lange wie die Publikationsplattform mitspielt.

Und die spielt mit – erstaunlich gut sogar! Vor fünf Jahren war LinksRhein zum politischen Provider blogsport.de umgezogen. Das war eine gute Entscheidung. Immer mehr Webprojekte gesellten sich in den letzten Jahren hinzu – heute müssen es tausende Blogs sein, die bei blogsport.de betrieben werden. Auch bei Konstanzer Initiativen wählte man gerne für neue Webpräsenzen die Blogs von blogsport.de .

Die bei Blogsport eingesetzte Wordpress-Version hat sich in den letzten Jahren praktisch nicht verändert und ist dadurch ziemlich in die Jahre gekommen. Aber sie läuft wie geschmiert, blieb hinreichend performant und wird zumindest so gut gepflegt, dass sie Hackingangriffen standhält. Auch hier gibt es wieder den Vorteil, dass man sich auf die Inhalte konzentrieren kann, anstatt sich ständig in die neuesten Upgrades und deren Features einarbeiten zu müssen.

Bleibt zu hoffen, dass LinksRhein noch viele Jahre weiter besteht und noch zahlreiche Blogs in der Linken sprießen.

Links

NSU-Watchblog

Unabhängige Beobachtungsstelle „NSU-Watch: Aufklären und Einmischen“ gegründet, wenige Tage bevor der Prozess in München beginnt

http://www.nsu-watch.info

Zwölf deutsche Antifa-Projekte und Einzelpersonen haben Anfang April eine Unabhängige Beobachtungsstelle gegründet, die den Prozess gegen die Mördergruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) begleiten wird. Unter ihnen befindet sich das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz) und die Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München (a.i.d.a).

Der Zusammenschluß möchte laut der Presseerklärung vom Donnerstag „als Netzwerk seine Recherchen und sein über die Jahre zusammengetragenes Wissen“ bündeln. Ziel ist es, als akkredierte Beobachter den NSU-Prozess zu beobachten, zu bewerten, eigene Recherchen durchzuführen und die Ergebnisse im NSU-Watchblog zu veröffentlichen.

Schon jetzt finden sich dort jede Menge Artikel, Berichte aus den diversen NSU-Untersuchungsausschüssen und weitere Hintergrundmaterialien. Wer dort liest, sollte etwas Zeit mitbringen.

Für den einen Einstieg bietet sich vielleicht die multimedial aufbereitete NSU-Zeitleiste an.

Radioraum-Soliparty im Contrast

Um es unumwunden zuzugeben: Der Radioraum braucht Geld und wir wollen uns das auf glanzvolle Weise zusammen schnorren. Am 13.04 steigt deshalb die Radioraum-Soliparty im Contrast, welches wir zu diesem Zwecke mit kitschigem Glitzer verzaubern. Kommt vorbei! Wir freuen uns!

Contrast – Konstanz (Anfahrt)
13. April 2013 ab 22Uhr.

Eintritt: 4-7€ Solibeitrag für den Erhalt des Radioraumes.

Glitzer & Elektronische Tanzmusik u.A. mit Klangexperimente (polit. Trashtechno), WildcatSoundsystemA und vielen weiteren

No sexism, No racism, no other bullshit!

Quelle: http://radioraum.blogsport.eu/

Harald Welzer im Gespräch mit Meinhard Schmidt-Degenhard: Rückblick auf die Zukunft

Vortrag in der vhs Konstanz am Montag, 22. April 2013, 19:30 Uhr

Prof. Harald Welzer, der führende deutsche Sozialpsychologen spricht am 22. April um 19:30 Uhr in der vhs Konstanz mit Meinhard Schmidt-Degenhard über seine aktuellen Forschungen und Projekte. In zahlreichen aufsehenerregenden Publikationen hat Harald Welzer, der zu den wichtigen Stichwortgebern hierzulande zählt, höchstes internationales Ansehen erworben, so mit „Das kommunikative Gedächtnis“, „Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden“ oder mit dem jüngsten Bestseller „Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird“, in dem er auf die katastrophalen sozialen Folgen des globalen Klimawandels hinweist. Seine Botschaft ist „Man kann was tun!“ Und: „Es gibt Handlungsspielräume. Immer.“

In Kooperation mit K9 und HTWG. Eintritt 6,00 €, Studierende, SchülerInnen HTWG-Mitglieder und mit der vhs-Vortragskarte frei.

Das Radiocamp in Markelfingen hat begonnen

Radiocamp am Bodensee vom 08. bis 12. Mai 2013 auf dem DGB-Jugendcamp Markelfingen, direkt am Bodensee

Direkt am Bodensee campen alljährlich seit nunmehr 18 Jahren freie Radioaktive. Dort treffen sie sich zum Kreativ-Werden, zum Lernen, zum PlaRadiocamp am Bodenseeudern, zum Kontakteknüpfen und zum Produzieren. Anreise von Zürich 1,5 Stunden!

Vom 08. bis 12. Mai 2013 werden unterschiedlichste Radioworkshops angeboten: ob nun redaktionell, technisch oder theoretisch interessiert, Neues zu Erfahren gibt es auf allen Gebieten. Und da die Workshops noch mit kulturellem Programm, von verschiedenen Freizeitaktivitäten und wunderschöner Umgebung umschmückt sind, wird nicht nur die Wissbegier von Radio-Neulingen und Radio-Fortgeschrittenen gestillt, sondern auch das Kontakte knüpfen, Neue-Leute-Kennenlernen, Spaß-Haben und Diskutieren kommt nicht zu kurz.

Workshop-Programm

Donnerstag 09. Mai

Freitag 10. Mai

Samstag 11. Mai

Weitere Infos hier!

NSU und Umfeld – Spurensuche führt auch nach Baden-Württemberg

Referat und Diskussion mit Janka Kluge (Landessprecherin der VVN-BdA)


Faschisten marschieren durch Friedrichshafen

Samstag, 13. April 2013, 17.00 Uhr,
Treffpunkt Petershausen, Konstanz
Georg-Elser-Platz 1

Eine Veranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Konstanz.