Jürgen Klöckler: Selbstbehauptung durch Selbstgleichschaltung

Unter dem Titel „Selbstbehauptung durch Selbstgleichschaltung. Die Konstanzer Stadtverwaltung im Nationalsozialismus.“ ist die Habilschrift von Jürgen Klöckler im Thorbecke Verlag erschienen.

Der Klappentext:

Am Beispiel der Konstanzer Stadtverwaltung wird auf breiter Quellengrundlage die Rolle von Kommunalverwaltungen im »Dritten Reich« beleuchtet. Sie akzeptierten im Frühjahr 1933 den Primat des Politischen und schalteten sich »selbst gleich«, um nicht vom Geschäftsgang der Macht ausgeschlossen zu werden. Die Studie will die Einbettung der Konstanzer Stadtverwaltung in die NS-Strukturen vermessen und weist Initiativen »von unten« nach, die nicht unwesentlich zur Radikalisierung der NS-Politik mit dem Ziel der Schaffung einer auf rassistischen und vormodernen Grundlagen basierenden »Volksgemeinschaft« beitrugen. Tatkräftig unterstützten Kommunalverwaltungen, die letztlich eben keine apolitischen, rein vollziehenden Administrationen waren, die Exklusion von Minderheiten.

Jürgen Klöckler ist Leiter des Konstanzer Stadtarchivs und lehrt als Privatdozent an der Uni Konstanz Neuere und Neueste Geschichte. Seine Antrittsvorlesung zum gleichen Thema hielt er im Januar 2012.

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