Archiv für März 2012

Ziviler Ungehorsam mit Cécile Lecomte – Das Eichhörnchen

Vortrag und Diskussion am

  • Donnerstag, 12. April 2012, 19:30 Uhr im Treffpunkt Petershausen, Konstanz sowie am
  • Freitag, 13. April, 20 Uhr im Nebenzimmer der „Gaugelmühle“, Engen.

Organisiert von der Greenpeace Gruppe Bodensee

Homepage von Cécile: http://www.eichhoernchen.ouvaton.org/
und ihr Blog: http://blog.eichhoernchen.fr

Quelle: Anti-AKW-Gruppe Linzgau

8. März internationaler Frauentag auf Radio LoRa

Am 8. März feiern Frauen auf der ganzen Welt den internationalen Frauentag. Von 8 Uhr bis 24 Uhr haben beim Zürcher Lokalradio Lora auf 97,5 Mhz die Frauen das Sagen und berichten über Frauenthemen weltweit.


Das folgende Programm wird live ausgestrahlt und ist zeitgleich als Stream Online zu hören.

08:00 – 09:00
Fraueninfo mit Anna zur Einstimmung in den Tag!

09:00 – 10:00
Frauenwecker- mit viel Musik, Gedichten, Texten in den internationalen Frauenkampftag!

10:00 – 12:00
Rote Welle spezial zum Frauenkampftag!

12:00 – 13:00
Polskie Babkie live!

13:00 – 15:00
Mujeres especial- Frauenprogramm auf spanisch!

15:00 – 16:00
Brasilianische Frauensendung mit Ocirema

16:00 – 17:00
Frauenmusikmix mit Djane Amrit

17:00 – 18:00
Türkischsprachige Frauensendung

18:00 – 19:00
Fraueninfo mit Carmelita!

19:00 – 20:00
Radio Parss- Frauensendung auf persisch und deutsch!

20:00 – 22:00
I-Wonnes Musikmix

22:00 – 24:00
Nighttalk der LoRafrauen: „Die geheimen Wünsche der Frauen“.

Was wünschen wir Frauen uns am 8. März, im ganzen Leben, wo kommen wir mit anderen Frauen zusammen, was trennt uns und hindert uns, dass unsere Wünsche Wirklichkeit werden? Fragen über Fragen, denen wir gemeinsam on air nachgehen wollen.

Quelle: http://lora.ch

Demo gegen rechte Gewalt in Konstanz

Die Mordserie neofaschistischer Mörder an ausländischen Mitbürgern und einer Polizistin ist nur die Spitze der Gewaltspirale, der seit über 20 Jahren nahezu 200 Menschen in Deutschland zum Opfer fielen.

Unter den Augen des Verfassungsschutzes findet diese Mordserie statt. Neonazis verfassen Todeslisten.

Die Umstände des Todes unschuldiger MitbürgerInnen werfen viele Fragen auf. Wer half den TäterInnen? Was wussten die Geheim-„Dienste“ über sie und ihre Aktivitäten? Warum sind die Sicherheitsbehörden nicht massiv eingeschritten? Wie ist es möglich, dass Neonazis in unserem Land – unter den Augen des Verfassungsschutzes und anderer Sicherheitsbehörden – ungehindert ihre menschenverachtende, rassistische und antisemitische Weltanschauung verbreiten
dürfen? Hat unsere Gesellschaft so wenig aus der Geschichte gelernt?

Schleppende Ermittlungen von Staatsanwaltschaften gegen Neonazis wurden auch in Konstanz im Nachgang des Überfalls von Nazis auf eine Veranstaltung am 16. März 2007 bekannt. Während die Konstanzer Polizei vorbildliche Arbeit leistete, wurden die Ermittlungsverfahren von der Staatsanwaltschaft gegen gewalttätige und amtsbekannte Neonazis eingestellt und keine Strafverfahren eingeleitet. Ähnliche Vorgänge wurden um den Neonazi-Überfall auf eine Landtagskandidatin mit Migrationshintergrund 2011 in Konstanz bekannt.

Die Forderungen des Konstanzer Aufrufes von 2007 bleiben aktuell:

„Wir wollen uns in Konstanz für ein gesellschaftliches Klima einsetzen, in welchem es für braune Hetze und rechte Gewalt weder Platz noch Verständnis gibt und alle Menschen ohne Angst und Diskriminierung leben können.“

Viele Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und der gesamte Gemeinderat der Stadt Konstanz unterstützten 2007 diesen Aufruf.

Aufgeklärt werden muss dringend die Rolle des Verfassungsschutzes im Zusammenhang mit den Morden des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU). Es gibt Hinweise darauf, dass Agenten des Verfassungsschutzes an etlichen Tatorten anwesend waren. Dass Steuergelder an Neonazis bezahlt werden, die für den Verfassungsschutz in der NPD und nahe
stehenden Kameradschaften „arbeiten“, ist seit langem bekannt. Angeblich ist das zur Überwachung der Neonazis nötig – verhindert aber die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die NPD.

Wir gehen davon aus, dass es nicht DemokratInnen sind, die für den Verfassungsschutz arbeiten, sondern Neonazis, die unwichtige Informationen verkaufen, um so ihre politische Arbeit zu finanzieren. Ohne die Wahlkampfkostenerstattung aus Bundestags- und Landtagswahlen könnte die NPD schon lange nicht mehr ihre „Arbeit“ finanzieren. Mordhetze gegen politisch Andersdenkende, ausländische und jüdische MitbürgerInnen wären längst nicht so wirkungsvoll, wenn die Finanzquellen der neofaschistischen Szene mit der NPD im Mittelpunkt endlich trockengelegt würden.

Deshalb unterstützen wir die Forderung nach sofortigem Abschalten aller Quellen des Verfassungsschutzes in der NPD, um der Innenministerkonferenz endlich zu ermöglichen, das Verbotsverfahren gegen die NPD erneut beim Bundesverfassungsgericht zu starten. Wir sind sicher, dass nur so, in Verbindung mit einem
wirkungsvoll durchgesetzten Verbot der NPD, rechte Gewalt, Mord und Terror eingedämmt werden können.

Deshalb demonstrieren wir am 16. März 2012 in Konstanz.

Demonstration gegen rechte Gewalt

Freitag, 16. März 2012, Konstanz
Beginn 16.00 Uhr, Landratsamt,Georg-Elser Platz.

Kundgebung 17.00 Uhr, Marktstätte

Es rufen auf (in alphabetischer Reihenfolge): Aktionsgemeinschaft „Das
bessere Verkehrskonzept“, Alevitischer Kulturverein Radolfzell e.V., ATIF,
Buchladen Zur Schwarzen Geiss, Contrast JungendKultur e.V., DGB-Region
Südwürttemberg – Ortsverband Konstanz, Die Linke Kreisverband Konstanz,
Die Linke.SDS Konstanz, Emanzipatorische Gruppe Konstanz, Evangelische
Frauenarbeit des Kirchenbezirks Konstanz, Gemeinderatsfraktion der Freien
Grünen Liste, Gemeinderatsfraktion der SPD, Gemeinderatsfraktion und
Ortsverband der FDP, IG Metall Verwaltungsstelle Singen, Judo-Club Konstanz
e.V., junges Theater Konstanz, Konstanzer Aufruf gegen Neofaschismus,
Konstanzer Friedens-Initiative, Linke Liste Konstanz, Linksjugend [solid]
Konstanz, MLPD Bodensee, SJD – Die Falken Kreisverband Konstanz, SPD
Ortsverein Konstanz, Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und
Intoleranz, Ver.di, Bezirk Schwarzwald-Bodensee, VVN – BdA Konstanz-Singen

V.i.S.d.P: VVN-BdA e.V., Postfach 5410; Konstanz

Systemfehler Verfassungsschutz

Vortrag von Friedrich Burschel am 8. März 2012 in Lindau (Club Vaudeville)

Der Vortrag von Friedrich Burschel setzt sich höchst kritisch mit der zweifelhaften Rolle des Verfassungsschutzes in Deutschland auseinander und regt an, sich über wirksame Gegenstrategien Gedanken zu machen.

Friedrich Burschel ist Referent zum Schwerpunkt Neonazismus und Strukturen/ Ideologien der Ungleichwertigkeit bei der Akademie für Politische Bildung der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin. Als freier Journalist war er selbst als „Linksextremist“ von rechtswidriger Überwachung und Diskriminierung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz betroffen. Er ist Autor und Herausgeber des Buches „Stadt-Land-Rechts. Brauner Alltag in der deutschen Provinz“.

Club Vaudeville, Lindau
Datum: 8.3.2012, Einlass: 19.30 / Beginn: 20.00
Eintritt frei / Spenden erwünscht

http://www.vaudeville.de/