Archiv für November 2008

Demonstration für den Erhalt des Jugend- und Kulturzentrums Contrast

Am 29.11.08 um 12:00 Uhr auf dem Münsterplatz

Das selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentrum Contrast in Konstanz steht kurz vor dem aus, dieser Eindruck ensteht zumindest wenn man die lokalen Presse verfolgt.

Wir wollen aber nicht so schnell die Segel streichen. Jugend- und Kulturarbeit sind wichtige Themen!
Vor allem wenn man sich vor Augen hält, dass in Deutschland den letzten Jahren über 10.000 Stellen in der Jugendarbeit gestrichen wurden.

Darum rufen wir dazu auf sich am Samstag den 29.11.08 an unserer Demonstration zu beteiligen!

Treffpunkt ist der Münsterplatz um 12:00 Uhr!

Laßt uns gemeinsam ein Zeichen für selbstverwaltete Jugendarbeit setzen!

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, das sich die Demo nicht gegen die ESG e.V. (unser Vermieter) richtet!

Vielmehr möchten wir zum Ausdruck bringen wie wichtig uns das Thema ist und dass wir dazu aufrufen wieder in eine Diskussion zu kommen. Contrast und ESG e.V. sollten miteinander Wege finden das Jugendarbeit in der Cerisy stattfinden kann!

Für den JugendKultur e.V. Vorstand
Thomas Weisz

Weiter Lesen:

Radioballett gegen Gewalt an Frauen: am 6.12. in Zürich

Jugendarbeit retten! Kultur erhalten!

Keine Räumung des selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrums Contrast. Seit 25 Jahren ist der Verein JugendKultur e.V. träger von selbstverwalteter Jugend- und Kulturarbeit in Konstanz.

Seit Jahren konnten etliche Veranstaltungen durchgeführt werden. Konzerte
mit Bands aus aller Welt. Unterschiedlichste Musikrichtungen haben bei uns
ein Zuhause.
Etliche Gruppen haben bei uns die Möglichkeit, jenseits von
Gewinnerwirtschaftung, auf zu treten. Das Fördern von Kultur ist uns ein
großes Anliegen!

Seit Jahren haben etliche junge Menschen in unserem Verein mitgewirkt und
die Möglichkeit genossen, sich hier zu verwirklichen. Es ist uns ein
weiters großes Anliegen dies weiter anbieten zu können. Junge Menschen
sollen die Möglichkeit haben, ihr Leben und ihre Freizeitgestaltung selbst
in die Hand zu nehmen.

Seit Jahren bieten wir für junge Menschen in unserer Umgebung den offenen
Jugendtreff an. Wir sind froh jungen Menschen hier eine Anlaufstelle zu
bieten. Dies tun wir mit professioneller Hilfe durch Sozialarbeiter der
Stadt Konstanz.

Seit Jahren halten wir Veranstaltungen zu gesellschaftspolitischen Themen
ab. Sei es Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, Gründe für die Unruhen in
den Pariser Vororten oder auch zur Situation in anderen Ländern dieser Welt
z.B. Lateinamerika. Wir freuen uns eine Plattform zur Diskussion zu sein
und den Rahmen für solche Veranstaltungen zu bieten.

Das alles soll nun weichen, damit es endlich ruhiger wird!
Zumindest wenn es nach dem Willen unseres Vermieters ESG e.V.
geht.

Wir fragen uns nur was wird aus den Jugendlichen? Sowohl unsere
Mitglieder, als auch die Jugendlichen aus der Wohngegend?
Sollen sie in Zukunft auf der Straße rumhängen?

Wir wollen, dass die Jugend in Konstanz ihren Platz hat!

Kontaktmöglichkeit unter: kontakt@dascontrast.de
Joseph-Belli-Weg 11 – 78467 Konstanz

www.dascontrast.de

Castor-Transport rollt

Nach zwei Jahren Pause findet wieder ein Castor – Transport nach Gorleben statt. Er ist am Freitag abend gestartet und wird laut Fahrplan frühestens am Samstag um die Mittagszeit bei Wörth über die deutsche Grenze kommen. Er wird dort gleich von einer Castor-Jubelparty empfangen ;-) .

Am Samstag um 13:00 Uhr findet eine bundesweite Demonstration vor dem Zwischenlager in Gorleben statt. Die Mobilisierung scheint dieses Jahr stark zu sein und es heisst 17.000 Bullen seien im Einsatz um den Transport vor Blockaden und sonstigen Aktionen zu schützen. Das Aktionsbündnis Castor-Widerstand Neckarwestheim ruft zur“bundesweiten Transportbegleitung“ auf

Castor-Web-Radio

siehe auch: Radio aus dem Wendland (indymedia)

Kleine Sammlung von Tickern zum Castor-Transport

Kapitalismus in der Krise?

Die Finanzkrise: Ursachen und Folgen. Vortrag mit Hans Peter Büttner

Am: 12.11.08

Ab: 19:30 Uhr

Im: Contrast Joseph-Belli-Weg 11

Eine Krise von ungeahntem Ausmaß greift um sich. Weltweit sind große Banken pleite oder stehen kurz davor. Ganze Volkswirtschaften sind ins Wanken geraten. Regierungen bieten riesige Summen auf um noch zu retten, was zu retten ist. Die Bundesregierung stellt Bürgschaften von 300 Milliarden € für die angeschlagenen Banken zur Verfügung.

Und trotzdem beginnt die Krise sich auf die „Realwirtschaft“ auszuwirken.

  • Wie konnte es zu dieser Krise kommen?
  • Welche Folgen entstehen für die Weltwirtschaft?
  • Was bedeutet das alles für den „kleinen Mann“?
  • Wo ist das ganze Geld hin verschwunden?
  • Wer soll das alles bezahlen?

Wir hoffen auf eine konstruktive Diskussion. Denn genau das scheint in der Momentanen Situation wichtiger den je.

„Was sich derzeit krisenhaft zuspitzt, sind Verwertungsprobleme des Kapitals, die ihren Ausgang nahmen im Kreditsystem, genauer bei Hypothekenkrediten. Gängige Erklärungsmuster zur gegenwärtigen Finanzkrise suchen vor allem schuldige Akteure oder Akteursgruppen – nämlich die „Spekulanten“ – , psychologische Gründe – wie die Gier der Banken – oder thematisieren die mangelhafte staatliche Aufsicht angesichts der immer undurchschaubareren Finanzmärkte. All diese Positionen eint, dass sie keine prinzipielle Kritik am Kapitalismus formulieren, sondern nur an einigen seiner Erscheinungsformen.“

Hans Peter Büttner

Es laden euch ein: Linksjugend SOLID, Marxistischer Gesprächskreis und das Contrast!